|
|
|
@Jade
| Zitat: |
| derartige Dinge führen von Gott weg, sind sogar gefährlich. |
Das finde ich nicht, denn Gott läßt sich suchen, von jedem Menschen auf der ganzen Welt - es gibt keine endgültigen Wahrheiten, und für jeden Menschen gibt es etwas, was ihn anzieht oder abstößt.
Alles, was ist, ist Gott und alles was ist, ist aus Gott - damit hätte Gott die Allmacht, denn wenn er allmächtig ist, dann muß er von allem wissen, dann ist ihm nichts fremd.
Es kann nichts gefährlich sein, weil Gott von allem weiß. Wüßte er nicht von allem, dann wäre es nicht Gott und er nicht allmächtig.
Wer Gott so sieht, kann Gott nicht als Allmacht ansehen, sollte Gott von etwas nichts wissen.
Gott hat keinen Rücken.
Wenn es also esoterische Theorien gibt, dann sind auch sie von Gott gewollt, weil auch auf diesem Wege gesucht werden kann.
Alles bewegt sich, alles verändert sich - nichts bleibt statisch, weil nicht einmal Gott statisch ist.
Wie also stellen wir uns Gott vor, wenn wir glauben, es sei etwas gefährlich ? Die Frage stellt sich auch, wie begrenzt sehen wir Gott ?
Oder sind wir begrenzt in unserem Denken ?
Wie sehen wir die Welt und ihren Weg ?
http://www.aayurveda.de/veda/yugas1.html
| Zitat: |
Die vier Zeitalter
Es gibt vier Zeitalter. Sie dauern insgesamt 4.320.000 Jahre und wiederholen sich zyklisch wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Das erste Zeitalter krita-yuga, das goldene Zeitalter - auch satya-yuga, das Zeitalter der Wahrhaftigkeit genannt -, währt 1.728.000 Jahre, das tretaa-yuga währt 1.296.000 Jahre, das dvaapara-yuga 864.000 Jahre und das kali-yuga, das jetzige Zeitalter, das Zeitalter des Streites und der Heuchelei, 432.000 Jahre. Vom kali-yuga sind erst ca. 5000 Jahre verstrichen.
Im krita-yuga ist sattva-guna, die Erscheinungsweise der Reinheit und Tugendhaftigkeit, vorherrschend; im tretaa-yuga sattva-guna und rajo-guna; im dvaapara-yuga rajo-guna und im kali-yuga ist tamo-guna, die Erscheinungsweise der Unwissenheit, vorherrschend.
Im satya-yuga bringt die Erde erstklassige Nahrung mit hervorragendem Geschmack im Überfluß hervor. Die Menschen strotzen vor Energie wie die aadityas (Halbgötter). Sie können die deva-s und himmlischen rishhi-s direkt wahrnehmen. Ihre Körper sind schön, stark wie der Wind und fest wie Berge, ihre Intelligenz und ihre Sinne sind scharf und ihre Ausstrahlung ist klar. Sie sind von Freude erfüllt, gewaltlos, selbstbeherrscht, einfach, wahrhaftig, entsagt, und sie sind frei von Angst, Gier, Illusion, Lust, Zorn, Neid, Anhaftung, Müdigkeit, Krankheit und der Neigung, Dinge anzusammeln. Sie widmen sich der Meditation im ashhtaanga-yoga, führen Opfer aus nach den Anweisungen der Veden etc. Aufgrund dieser Eigenschaften besitzen sie eine sehr lange Lebensdauer. Gegen Ende des krita-yuga lassen manche Menschen etwas nach in ihrer Entsagung (ihrer yoga-Praxis)[5] und so entsteht Schwere in ihren Körpern. Schwere führt zu Müdigkeit und Müdigkeit läßt sie träge werden. Trägheit bringt sie dazu, Dinge anzusammeln; die Ansammlung von Dingen führt zu Anhaftung -- je mehr jemand besitzt, desto mehr angehaftet ist er an seinen Besitz -- und Anhaftung schließlich bringt Gier hervor. Wir sehen hier, wie die Erscheinungsweise der Reinheit (sattva-guna) in einem Menschen allmählich der Erscheinungsweise der Leidenschaft (rajo-guna) weicht, wenn ein in sattva-guna verankerter Mensch nachlässig wird in seiner Entsagung. Shariirasthaana, Kap.3 wird sich ausführlich mit diesem Thema beschäfti
|
Religion aus vedischer Sicht
|
|
|