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...und die Blätter eines Zweiges












Lieber Robi,

Aufgrund der zentralen, alles überragenden Bedeutung dieses Themas möchte ich deine Frage nach Blatt und Zweig aus dem Beitrag "wurden Menschen durch Bahá'u'lláh verändert hier, in einem eigenen Thema aufgreifen.

Zunächst, das Wort von Bahá'u'lláh, und das "unmittelbare Umfeld", welches die Basis ist:

Zitat:
Das Wort Gottes ist eine Lampe, deren Licht der Satz ist: ihr seid die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges. Verkehrt miteinander in inniger Liebe und Eintracht, in Freundschaft und Verbundenheit. Er, die Sonne der Wahrheit, bezeugt Mir: So machtvoll ist das Licht der Einheit, daß es die ganze Erde erleuchten kann. Der eine, wahre Gott, der alle Dinge kennt, bezeugt die Wahrheit dieser Worte.

Bemüht euch, daß ihr diese überragende, diese höchst erhabene Stufe erreicht, die Stufe, welche der ganzen Menschheit die Gewähr für Schutz, und Sicherheit bieten kann. Dieses Ziel überragt jedes andere Ziel, dieses Streben ist der Fürst allen Strebens. Solange jedoch die dichten Wolken der Unterdrückung, die die Sonne der Gerechtigkeit verdunkeln, nicht vertrieben sind, kann man die Herrlichkeit dieser Stufe schwerlich vor den Augen der Menschen enthüllen. ... (Bahá'u'lláh, Ährenlese 132)


Wenn wir uns dieser Textstelle nähern, erkennen wir schon auf den ersten, äußeren Blick etwas ganz erstaunliches. "Das Wort Gottes", also jedes einzelne Wort was Bahá'u'lláh geschrieben hat, alle mit inbegriffen, "ist eine Lampe". Und das Licht brennt innerhalb der Lampe, und dieses Licht ist dieser Satz: "Ihr seid die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges".

Gehen wir nun einen Schritt weiter und betrachten jenen Satz, welcher das Licht ist, und meditieren darüber. Stellen uns vor, wir sind ein Zweig auf diesem Baum, in der Bedeutung, daß die Zweige die Männer sind und die Blätter die Frauen. Uns fällt auf, daß wir dem Baum, einem Ast verbunden sind auf der einen Seite, und auf der anderen Seite dem Blatt. Und das Blatt, das sitzt auf uns, es steht auf uns, und es ist wunderschön. Wir erkennen schnell, daß der einzige Grund, warum wir dort sind wo wir sind, der ist, dieses Blatt zu tragen, welches auf uns sitzt.

In diesem Blatt, werden durch die Liebe der Sonne der Wahrheit wie in der Botanik, so in der Mystik (Einheit von Religion und Wissenschaft), Nährstoffe erzeugt. Diese Nährstoffe sind dem Blatt zur Last, diese Last nehmen wir unserem Blatt ab. Diese Last dient uns selbst zur Nahrung, und wir leiten sie weiter in den Ast, von da aus in den Baum, bis zur Wurzel.

Andererseits nimmt die Wurzel wiederum Nährstoffe aus der Erde der ewigen Liebe Gottes auf, Nährstoffe, welche auch unser Blatt benötigt. Es bekommt diese Nährstoffe, neben seiner Nahrung durch die Luft und die Sonne, durch uns zugeführt.

Nun werden wir gewahr, daß es auf unserem Baum, dem Baum des Lebens, dem Baum der Menschheit, unendlich viele Zweige und unendlich viele Blätter gibt. Und wir sehen, wie alle diese Zweige und alle diese Blätter, dasselbe tun, aber dennoch auch keines genau dem anderen gleicht. Und wir erkennen, daß Nährstoffe aus allen Blättern durch uns strömen, überall hin, und daß der gesamte Baum im Saft steht, daß alles innigst miteinander verbunden ist und verknüpft und vereint, in einer wunderbaren Ordnung.

Jedes Blatt ist eine Königin, so schön steht es hoch oben in den Wipfeln des Baumes auf seinem Zweig, und in jedem Blatt spiegelt sich die gesamte Schöpfung wieder. Und die Königin ist wiederum Dienerin, denn wir wissen, die wahre Königin dient ihrem Volk.

Auf diesem Baume Blatt oder Zweig zu sein ist eine unvorstellbare Ehre! Es ist auch nicht nötig, diese Meditation hier noch viel weiter zu vertiefen, du selbst wirst sehen, daß alles, aber auch wirklich alles was Bahá'u'lláh gesagt hat, hier eingegliedert erfahren und erlebt werden kann.

Da es um den Baum der Menschheit geht, arbeitet dieses wunderbare Bild, dieses kostbare Kleinod in unseren Herzen, und verwandelt mehr und mehr unsere Sichtweise. Wir sagen "Bahá'u'lláh", und wir wissen wir sprechen von diesem Baum. Dieses Antlitz der vereinten Seele der Menschheit, so atemberaubend schön. Und dennoch enthüllt es sich so langsam, und oft ist es nur kurz zu sehen, denn "die dichten Wolken der Unterdrückung" verdecken dem Herzen den Blick. Das Streben danach ist der "Fürst allen Strebens", und die Verwirklichung ist die Sehnsucht Gottes! Dies ist das, was seit unvordenkbaren Zeiten ersehnt war, vom Anfang an der Schöpfung dieses Planeten: Das erscheinen dieser altehrwürdigen Schönheit, der Vereinigung des Planeten in einem gemeinsamen Geschöpf, einer gemeinsamen Seele, einem gemeinsamen Körper:

Zitat:
Er, der euer Herr ist, der Allerbarmer, hegt in Seinem Herzen die Sehnsucht, das ganze Menschengeschlecht als eine Seele und einen Körper zu sehen. Eilt, euren Anteil an Gottes Gunst und Gnade zu erlangen an diesem Tage, der alle erschaffenen Tage in den Schatten stellt. Welch große Glückseligkeit harrt des Menschen, der all seine Habe aufgibt aus Sehnsucht, die Gaben Gottes zu erlangen. Ein solcher Mensch, Wir bezeugen es, gehört zu Gottes Seligen. (Baha'u'llah, Aehrenlese 107)


Auf diesem Wege sind wir mehr und mehr gefordert, unsere "eigene Habe" aufzugeben, denn kein Zweig ist für sich selber da. Der Zweig für sich selber ist völlig nutzlos. Er ist einzig und alleine dazu da, seinem Blatt guter Sitz zu sein, und den Nahrungsaustausch zwischen Blatt und Baum sicherzustellen.

Von daher ist der Zweig, der Mann, dazu berufen, den Belangen seines Blattes allerhöchste Beachtung zu schenken, denn er selbst wird durch die Aufgaben ernährt, die im Umfeld des Blattes anfallen, die dem Blatt zur Last sind. Und das Blatt lernt, Königin zu sein, lernt, das Licht Seiner Herrlichkeit in sich aufzunehmen.

Das Blatt benötigt den Zweig genauso wie der Zweig das Blatt, ohne einander hat weder das Blatt noch der Zweig Bedeutung. Diese Beziehung ist zuallererst eine Beziehung auf der Ebene des wahren Seins. Dennoch ist es naheliegend, warum Bahá'u'lláh die Ehe so dringend empfielt. Denn nur so können wir wirklich tief erleben, was es bedeutet, Blatt und Zweig zu sein auf dem Baume des Lebens.

Dies ist der Umkehrschluß aller Dinge. Diese Blätter sind nicht "aus des Mannes Rippe" geschnitzt. Sie lehnen sich nicht an, an den "starken Mann", sie stehen frei und schön im Lichte der Liebe Gottes. Es ist unendliche Zärtlichkeit der Gemeinsamkeit der Seele, und ein Hauch dieser Liebe verbindet jedes Blatt mit jedem Zweig auf diesem Baum.

Wenn du dies leben möchtest, bitte Bahá'u'lláh darum. Es ist die Sehnsucht Gottes, daß wir so leben.....

Was mein Blatt, Königin Helga Maria anbelangt, so ist sie meine Königin in allem was ist. Alles was ich erlebe, wo auch immer ich mich befinde, verkündet mir Tag und Nacht: Ich gehöre meinem Blatt. Und ich sehe es immer deutlicher, und immer tiefer. Es ist inniger und näher als die Halsschlagader, es ist das Schönste, was Gott erschaffen hat: Das Licht, in der Lampe Seines Wortes......

Alles Liebe von Yojo
Lieber Yojo,

vielen Dank für deine liebevolle Auslegung. Ich sehe ein, daß ich erst sehr wenig verstanden habe, doch nährt mich die Hoffnung, die Seine Worte vermitteln:

Zitat:
Je mehr er strebt, desto größer wird sein Fortschritt sein.
(Baha'u'llah, Aehrenlese)


Als ich deine Worte las, die ja die wahre Beziehung von Yin und Yang aufzeigen, fiel mir eine Textstelle wieder ein:

Zitat:
Er hat dargelegt, daß das Wissen aus siebenundzwanzig Buchstaben besteht und daß alle Propheten von Adam bis zum »Siegel« nur zwei Buchstaben davon zu erklären hatten und mit diesen beiden Buchstaben herabgesandt wurden, und daß der Qá'im alle übrigen fünfundzwanzig Buchstaben enthüllen werde. Dieser Ausspruch zeugt von der erhaben Größe Seiner Stufe. Sein Rang übertrifft den aller Propheten, und Seine Offenbarung übersteigt die Erkenntnis und das Verständnis aller ihrer Auserwählten.
(Baha'u'llah, Kitab-i-Iqan)


Ist es möglich, daß sich alle vorhergehenden Offenbarungen Gottes, auf die Bedeutung von Blatt und Zweig beziehen?

Schon allein die Vorstellung dieses Baumes der Einheit ist sehr machtvoll und läßt meinen eigenen Willen daneben, ganz winzig aussehen. Meine Seele dürstet nach einem Tropfen dieser Einheit und mein Herz schreit danach, wie ein kleines Baby weint, geweckt durch die Sehnsucht nach der Erkenntnis Seines Wortes. Innerlich bin ich noch im dunklen Raum meines Selbstes gefangen, doch sehe ich eine Tür, eine Tür die ich lange nicht sehen wollte. Ich erkenne nun endlich, daß das Zitat in meiner Signatur, genau zu mir spricht.... irgendwie beschämend ....

In Liebe
Robi
Lieber Robi!

Zitat:
Ist es möglich, daß sich alle vorhergehenden Offenbarungen Gottes, auf die Bedeutung von Blatt und Zweig beziehen?


schau nur, welche Perlen der inneren Bedeutung du in den Worten Gottes gefunden hast! Denn ganz genauso ist es! Sieh was du zitierst!

Zitat:
Er hat dargelegt, daß das Wissen aus siebenundzwanzig Buchstaben besteht und daß alle Propheten von Adam bis zum »Siegel« nur zwei Buchstaben davon zu erklären hatten und mit diesen beiden Buchstaben herabgesandt wurden, und daß der Qá'im alle übrigen fünfundzwanzig Buchstaben enthüllen werde. Dieser Ausspruch zeugt von der erhaben Größe Seiner Stufe. Sein Rang übertrifft den aller Propheten, und Seine Offenbarung übersteigt die Erkenntnis und das Verständnis aller ihrer Auserwählten. (Baha'u'llah, Kitab-i-Iqan)


Und vergleiche es mit dem Satz:

Zitat:
Das Wort Gottes ist eine Lampe, deren Licht der Satz ist: ihr seid die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges.


Und dazu

Zitat:
Die Offenbarung, die seit unvordenklichen Zeiten als das Ziel und die Verheißung aller Propheten Gottes gepriesen worden ist und das höchste Verlangen Seiner Boten war, ist nun nach dem alldurchdringenden Willen des Allmächtigen und auf Sein unwiderstehliches Geheiß den Menschen enthüllt worden. (Baha'u'llah, Aehrenlese)



Es ist so, das Wort Gottes, das gesamte Wort Gottes, die 2 Buchstaben davor, und die 25 Buchstaben jetzt, alles zusammen, seit Anbeginn der Schöpfung dieses Planeten, seit 4000 Millionen Jahren, bezieht sich darauf, dieses Licht, "ihr seid die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges", dereinst im Schutze der Lampe des Wortes Gottes zu entzünden!

Dies ist der Tag von Bahá'u'lláh. Dies ist der Tag der Einheit des Planeten!

Manchmal gelingt es uns, einen Blitzstrahl dieses unaussprechlich herrlichen Lichtes zu erhaschen:

Zitat:
Sprich: Die von Gott herabgesandte Offenbarung ist sicherlich wiedergekehrt, und die ausgestreckte Hand Unserer Macht hat alle, die in den Himmeln und auf Erden sind, überschattet. Wir haben durch die Macht der Wahrheit, der reinen Wahrheit, einen unendlich kleinen Schimmer Unseres unergründlichen Geheimnisses offenbart, und siehe, wer die Glanzesfülle des Sinai erkannt hatte, erstarb, als er einen Blitzstrahl des hochroten Lichtes erblickte, das den Sinai Unserer Offenbarung umhüllt. So ist Er, die Schönheit des Allbarmherzigen, in den Wolken Seines Zeugnisses herabgekommen, und der Ratschluß wurde erfüllt nach dem Willen Gottes, des Allherrlichen, des Allweisen. (Baha'u'llah, Aehrenlese 129)


Du schreibst:

Zitat:
Schon allein die Vorstellung dieses Baumes der Einheit ist sehr machtvoll und läßt meinen eigenen Willen daneben, ganz winzig aussehen. Meine Seele dürstet nach einem Tropfen dieser Einheit und mein Herz schreit danach, wie ein kleines Baby weint, geweckt durch die Sehnsucht nach der Erkenntnis Seines Wortes. Innerlich bin ich noch im dunklen Raum meines Selbstes gefangen, doch sehe ich eine Tür, eine Tür die ich lange nicht sehen wollte. Ich erkenne nun endlich, daß das Zitat in meiner Signatur, genau zu mir spricht.... irgendwie beschämend ....


Habe Geduld mit dir, denn dies ist etwas, das an die Grenzen unseres Fassungsvermögens reicht, und diese Grenzen müssen erweitert werden. Wir werden gefüttert wie Babys, - Mama hört dein Schreien -,
Löffel für Löffel, ganz langsam! Schau nur, dies schrieb Bahá'u'lláh zu Lebzeiten, und es ist klar, daß die Stufe der Blätter damals nicht enthüllt werden konnte. Denke an Tahereh, wie schwer sie es hatte, auch nur den Schleier zu entfernen!:

Zitat:
O Kamál! Die Höhen, die der sterbliche Mensch durch Gottes gnädigste Gunst an diesem Tage erreichen kann, sind seinem Blick bis jetzt noch nicht enthüllt. Die Welt des Seins hat noch nie die Aufnahmefähigkeit für eine solche Offenbarung gehabt und besitzt sie auch jetzt nicht. Doch naht der Tag, da die Möglichkeiten einer so großen Gunst kraft Seines Befehls den Menschen kundgetan werden. Selbst wenn die Streitkräfte der Nationen gegen Ihn ins Feld geführt würden, selbst wenn die Könige der Erde sich verbündeten, Seine Sache zu zerstören, wurde die Kraft Seiner Macht dennoch unerschüttert bleiben. Er, wahrlich, spricht die Wahrheit und ruft die ganze Menschheit auf den Weg zu Ihm, dem Unvergleichlichen, dem Allwissenden. (Baha'u'llah, Aehrenlese)



Du siehst hier ganz deutlich, daß es innerhalb dieses Tages Gottes geschehen wird, und du selbst bist Zeuge dessen! Denn an diesem Tage von Bahá'u'lláh wird dieser Baum gebildet! Wir bauen daran, und du baust daran mit, sei du dir dessen völlig sicher, denn es ist wie du sagst, das Baby schreit nach dem Milch, und sei gewiß, Mama ist nicht taub, und sie liebt ihre Baby's sehr!

Deshalb stellt dieser Tag auch alle zukünftigen Tage in den Schatten, weil die Struktur des Baumes, dann schon fertig ist, und so werden wir an diesem Tage für immer Teil der Struktur des Baumes!

Lieber Robi, du siehst, ich könnte nun stunden -, nein tagelang weiterschreiben, und mein Herz würde in immer größere Verzückung geraten.....

Dies ist, lieber Robi, das größte Meer. Alle Meere nahmen daraus ihren Ursprung, und werden am Ende damit wieder vereint.

Die ganze Schöpfung richtet sich in diesen Strukturen aus. Was du schreibst ist auch so schön von YIN-YAN, es ist YIN-YAN in Reinform, alles, was die Menschen sich jemals ersehnt haben, ist in diesem Baume Wirklichkeit, in seiner schönsten Form und Weise, und zwar abgestimmt für jedes einzelne Herz, für jedes einzelne Baby. Kein Ding, und sei es auch noch so klein, kann Ihm jemals, entgehen!

Und mir ist, als gehöre mein ganzes Sein wesensmäßig meinem Blatt, Königin Helga Maria, und darüber hinaus mein ganzes Sein, wesensmäßig, jedem einzelnen Atom, meiner Prinzessin. Es ist eine Innigkeit, bei deren Betrachtung der Atem stockt, und das Herz die Fähigkeit erst erlernt, sie zu erfassen..... Und es ist Sein Blatt!

Alles Liebe von Yojo
Lieber Yojo,

es heißt, die Kerze verliert nichts von ihrem Licht, wenn sie andere Kerzen ansteckt und deine Verzückung ist hochgradig ansteckend.

Yojo hat folgendes geschrieben:
Lieber Robi, du siehst, ich könnte nun stunden -, nein tagelang weiterschreiben, und mein Herz würde in immer größere Verzückung geraten.....

Laß dich nicht davon abhalten...

Und danke für deine ermutigenden Worte, hinsichtlich der Geduld mit mir selbst haben. Ich sehe nun etwas klarer, nämlich daß die Hast mich sehr geschwächt hat. Werde nun bewußter auf die Kraft Gottes bauen, so wie sie fließt, ja fast mühelos nimmt sie mich mit, häppchenweise eben.

Habe noch folgendes gefunden:

Zitat:
In jedem Blatt sind unaussprechliche Wonnen verwahrt, und in jedem Gemach liegen unzählige Geheimnisse verborgen.
(Baha'u'llah, Aehrenlese)


Zitat:
Im Mann gibt es die Art der Frau, in der Frau das Wesen des Mannes. In der Sonne ist die Form des Mondes, im Mond das Licht der Sonne. Je mehr wir uns der Wirklichkeit nähern, desto näher kommen wir zur Einheit.
(Hazrat Inayat Khan)


Hazrat Inayat Khan hat noch folgendes geschrieben:
Zitat:
In dem Augenblick, wo du mit dir selbst in Verbindung kommst, bist du in Verbindung mit Gott.


So wie ich das bisher verstanden habe, ist sowohl der Zweig als auch das Blatt unser Wesen. Sie also als Einheit zu verstehen, ist die Vorbedingung der Vereinigung, 'Eins' zu werden. Ist die Einheit in uns geschaffen, so ist der nächste Schritt, die Einheit der Menschheit zu vollziehen, wie wunderbar. Yojo, ich freue mich dabei zu sein, bei der Erschaffung dieses größten Baumes, erst das gibt meinem Leben einen Sinn.

Zitat:
Denn Liebende haben keine andere Sehnsucht als das Wohlgefallen ihres Geliebten, kein anderes Ziel als die Vereinigung mit Ihm.
(Baha'u'llah, Kitab-i-Iqan)


Im Geiste der Verbundenheit und Liebe,
Robi
Lieber Yojo, lieber Robi!

Ich wage es kaum hier eine Antwort zu erstellen - so erhaben fühlt sich dieser Thread hier an. Bin aber zu tiefst ergriffen von den Ausführungen hier, so dass ich Mut fasse...

Ich kann keine einzige Zeile der Bahi Schriften zitieren - so viel mal vorweg.

Könnte es sein, dass es schlicht weg darum geht, seinen eignen Willen, dem göttlichen Willen zu "unterwerfen"?
Dies ist mein Bestreben als Menschen - aus der Tiefe meiner Seele.
Denn dieses tiefe Sehnen nach Gott, die Liebe zu Gott, hilft mir meinen eigenen Willen sein zu lassen. Los zu lassen - mich zu ergeben - mich hinzugeben.
Schritt für Schritt, immer ein Stückchen mehr.

Ist mit Blatt und Zweig gemeint, dass sich der Mann und die Frau, ebenso lieben sollen? Und dass sie ihre Liebe dem Großen Ganzen - also Gott zur Verfügung stellen?
Nicht aus einem Ego, zwei Egos machen durch die Partnerschaft, sondern aus zwei Seelen eine Seele !? Und diese Einheit dient dem Göttlichen?

Das ist sehr ergreifend und berührt mein Herz.

Danke lieber Yojo für diese Worte hier - gespickt mit all Deiner Leidenschaft - die so sprühend rüber kam, dass es mich zutiefst berührte.

Danke für Deine Fragen lieber Robi. Sie waren mir Antrieb weiter zu forschen in mir.

Ich fühle mich beschämt - angesicht dessen was ich sehe.

Alles Liebe, Daniela
Forum -> Baha'i-Religion


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