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Leiden kommt von Dukkha












Zitat:
ich erinnere mich, das hat mir am Buddhismus immer nicht gefallen, und ich habe es folglich vergessen.


Ja, das gefällt den meisten Egos nicht

Zitat:
Warum geht es also im Leben? Wenn alles eh schon klar ist, weshalb das ganze Spiel mit den Schleiern und Hindernissen? Weshalb das Leiden?


Erstmal was zum Leiden, wird meistens falsch verstanden. Leiden kommt von Dukkha, was soviel bedeutet wie ein Rad das nicht Rund läuft.
Leiden ist das bedingt sein von Äußerlichkeiten, Krank sein, Altern, Streben, zu sehen wie das neue Auto einen Kratzer bekommt, getrennt sein von seinen Lieben, nicht das zu bekommen was wann will kurzum die Abwesenheit von unbedingtem Glück.

Wie das Universum enstandt, warum wir hier sind, darüber schweigt sich Buddha vornehm aus. Er sagt, wenn ich von einem Pfeil getroffen werde, muss ich dann wissen, wer ihn geschossen hat, aus welcher Gegend er kommt, wie seine Familie heißt - Nein, ich muss wissen wie ich den Pfeil wieder rausbekomme. Buddha hat sich selber deswegen als Medizinmann bezeichnet
Abgesehen davon. Meinst Du man kann das in für Menschen verständliche Worte fassen in unsere kleine 3 dimensionale Sprache?

Zitat:
Die Diskussion mit Dir ist gut für mich, denn ich sehe, dass ich verschiedene spirituelle Lehren so vermische, dass etwas rauskommt, das ich brauchen kann. Ich, das Ego.


Freut mich. Ich stehe dem Mischen persönlich skeptisch gegenüber. Manche Sachen sind unvereinbar und werden irgendwie gemischt, sodass sie nur oberflächlich helfen. Gerade bei Meditation sollte man aufpassen, ist kein Kinderspielzeug, es werden tatsächlich umfangreiche Umbaumaßnahmen im Gehirn vorgenommen, die auch schief laufen können, wenn man was falsch macht.
Aber das nur als Hinweis zu den Risiken und Nebenwirkungen, ansonsten um Buddha zu zitieren: Wenn eine Deiner Überzeugungen meinen Lehren widerspricht so folge Deinen Überzeugungen.

Zitat:
Aus der Hemetik habe ich die Vorstellung, Gott, das Sein, der Kosmos will sich selbst erfahren und schafft deshalb die Dualität, um sich widerzuspiegeln.

Gefällt mir gut, hat aber mit Buddhismus nichts zu tun. O.K.


Richtig. Manche vermischen das jedoch gerne. Ich kenne das natürlich auch und ich finde es widersprüchlich.

Gott will sich erfahren und schafft deshalb.....

In dem anderen Faden haben wir bereits über Zeit gesprochen, diese Art von vorgehen, die man in der Hemetik Gott unterstellt erfordert, dass er wie wir die fleißende Zeit erlebt, mit einem vorher und nachher, bei dem er nicht weiß wie es ist nicht Gott zu sein und dann nach dem Experiment Menschheit es weiß.....kann das der Fall sein. Der Schöpfer von Zeit und Raum ist Sklave seiner Schöpfung?

Zitat:
Weshalb soll ich eine Individualität, ein Ego, entwickeln - und das muss ich, wenn ich in unserer Welt leben will - um es dann wieder aufzulösen wie Schall und Rauch?


Das Ego scheint eine 'Erfindung' Evolution zu sein um das eigene Überleben zu garantieren. Nur wenn ich ein Selbst habe, kann ich meine Umwelt als getrennt von mir Wahrnehmen und in gefährlich und ungefährlich kategorisieren.
Dann wäre da noch die Meme, als reproduzierbare Verhaltensmuster. Ich meinte das ein Modetrend ein Mem sein kann und das viele Meme zusammen ein Ego bilden und nicht, dass das Ego ein Modetrend ist.
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