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Dass "Zeit" subjektives Erleben ist, wissen wir eigentlich alle:
- wie langsam vergeht Zeit, wenn ich ein Ereignis erwarte, auf das ich mich freue
- wie schnell vergeht Zeit, wenn ich viel zu tun habe und die Zeit nicht reicht
- bei jungen Menschen läuft die Zeit viel langsamer als
- bei alten Menschen, da rast die Zeit.
Wie wir die Zeit erleben, das ist ein Kulturphänomen: linear, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
Es gibt (oder vielleicht eher: es gab) Kulturen, die ein zyklisches oder spiralförmiges Zeitempfinden haben: alles wiederholt sich - Frühling, Sommer, Herbst, Winter,
Kindheit, Jugend, Erwachsenenleben, Alter und bei den Kindern und Enkeln wiederholt es sich, und wiederholt es sich.
Viele sehr alte Menschen verwechseln ihre Angehörigen und gehen die ganze Kette durch: Namen der Schwester, der Tochter, der Enkelin, irgendwie scheint das dasselbe zu sein.
Leer interpretiert diese Phänomene naturwissenschaftlich und dazu gibt es ein gutes Buch:
"Die Entstehung der Realität" von Jörg Starkmuth. Da habe ich erstmals die Vorstellung des Möglichkeitenraumes verstanden.
Inanna
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