|
|
|
Hallo,
ich habe mir erlaubt eine eigene Definition von Liebe aufzustellen, die allerdings mit der "gängigen" etwas konkurriert. Dabei sind ein paar Probleme aufgetaucht, bei denen ich nun euren Rat ersuche.
Nach meiner Definition von Liebe läßt sich diese mit dem Satz "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." umschreiben. An dieser Stelle wird vielleicht der ein oder andere einwenden, dass es sich hier um die "Nächstenliebe" handelt. Doch ist mir diese Kombination aus den beiden Begriffen zu oberflächlich und zu "klein". Immerhin bedeutet das die unsterbliche Liebe zu allen Menschen, ohne Ausnahme. Und mit dieser Bedeutung kann die "Liebe" zwischen Mann und Frau nicht mithalten. Insofern muss dafür ein anderer Begriff her.
Ich habe da an die "Leidenschaft" gedacht. Klingt nicht übel und passt auch mehr zu der "Liebe" zwischen Mann und Frau. Folgend bezeichne ich diese also nur als "Leidenschaft" und die vorangegangene, eigene Definition von Liebe als "Liebe³".
Bei der Leidenschaft verfolgen wir mehr oder weniger den Weg, den die Natur für uns geschaffen hat. Wir suchen uns den passenden Partner, um die Erhaltung unserer Rasse zu sichern. Das Spiel beginnt mit der Suche nach einer gleichwertigen oder höherwertigen Person. Während der Phase des Verliebtseins puscht man sich gegenseitig das Selbstbewußtsein auf und achtet nicht auf evtl. Mängel. Ist die Phase vorüber, hat man womöglich das eigentliche Ziel, für Nachwuchs zu sorgen, schon erreicht. Danach geht es im Grunde nur noch bergab, denn evtl. treten die Mängel zutage. Und wenn man nicht am eigenen Partner ständig was neues zu entdecken hat, dann entdeckt man eben andere.
Das ist die kurze und harte Fassung der Leidenschaft. Diese tritt häufig auch zusammen mit der Besitzgier in Erscheinung. Der eine Partner möchte den anderen mit keinen anderen teilen und trifft entsprechende Maßnahmen, allgemein auch als Eifersucht bekannt. Gelingt ihm dies nicht, oder vermag er seinen (Wunsch)Partner nicht zu besitzen, kann die Leidenschaft mit Leiden verbunden sein, oder in Hass umschlagen.
Mit Liebe³ haben diese negativen Auswirkungen der Leidenschaft nichts gemein. Liebe³ ist in ihrer Macht ungeschlagen und ist auch nicht dualistisch.
Und damit komme ich nun zu den eigentlichen Problemen:
Wie kann ich denn nun diese Definition kommunizieren?
Wenn ich auf die Straße gehe und dem nächsten Passanten, der vorbeigeht, "Ich liebe Sie" zurufe, dann könnte er das evtl. falsch auslegen
Und wenn ich bereits jeden Menschen liebe, wie kommt dann die Leidenschaft zu ihrer Chance?
Wenn ich "Ich liebe Dich" zu einer Frau sage, dann ist das für mich wie die Liebe zu jedem Menschen. Für Sie könnte das aber was anderes sein. Wie kann ich sagen "Ich bin Dein", wo ich nicht mal mir selbst gehöre? Und wie eine Frau erobern, wenn ich sie doch gar nicht besitzen will?
Und welche Daseinsberechtigung hat die Ehe? Klar, sie existiert schon ziemlich lange, aber das muss ja nichts heißen. Bei den Säugetieren scheint es keine Entsprechung dafür zu geben. Nur ca. 3% aller Säugetiere leben laut Wiki in einer monogamen Beziehung und die kann man nicht unbedigt als Ehe bezeichnen. Größtenteils geht es da nur um den Nachwuchs. Worum geht es bei der Ehe der Menschen?
Nun seid ihr gefragt...
Gruß
Arti
|
|
|
|
Hey Arti,
Ich habe eine sehr gute Freundin, die diese Definition von Liebe mit dir teilt, sie hatte auch lange Zeit das Problem, dass viele Freunde sie falsch verstanden als sie meinte "Ich liebe dich" und auch ich habe meine Probleme damit, wenn sie mir so etwas sagt, vorallem dadurch dass wir in einer Art offenen Beziehung leben und ich anfangs mir nicht sicher war wie mich denn nun liebt. Aber das ist ein anderes Thema.
Meiner Meinung nach ist die Nächstenliebe, die Grundlage des menschlichen Zusammenlebens, denn auch sie geht im Grunde nur wieder auf den Drang zurück seine Rasse zu erhalten, denn ohne eine Gemeinschaft kann der Mensch nicht leben, also lieben wir unsere Nächsten wie Tiere ihre Herde. Deine von dir genannte Leidenschaft ist darin nur die möglichst idealste Weitergabe unserer Gene. Aber ich denke mit diesem Ansatzpunkt kommen wir nicht weiter, da uns ja genau diese Eigenschaft von Tieren unterscheidet, die Fähigkeit in unseren Gefühlen zu differenzieren.
Ich denke, dass meine Nächstenliebe für mich ein allgemeines Verlangen nach Harmonie ausdrückt. Ich liebe die Menschen um mich herum, weil es mir gut tut, mir Schutz gibt und alles im allen ein glückliches Leben erst für mich ausmacht.
Bei der Liebe zwischen zwei einzellnen Menschen wird es schon komplizierter. Diese Liebe zu deffinieren ist denke ich fast unmöglich, da es für jeden etwas anderes ausdrückt. Ich selber erfahre diese Liebe gerade auf zwei völlig unterschiedlichen Weisen.
Für mich geht es in einer Beziehung darum, dass man eine ähnliche oder sogar gleiche Lebensvorstellung hat. Aber noch wichtiger ist es, dass diese Menschenliebe sich erweitert und eine große Menge an Toleranz und Verständnis mit sich bringt.
Der Mensch hat ein natürliches Bedürfmnis sich weiter zu entwickeln (Sarte) und auch diese Aufgabe trägt eine Beziehung. Menschen zeigen keine Mängel auf, schließlich sind sie keine Produkte, die man erwirbt und irgendwann in die Ecke stellt, weil sie kaputt sind oder es mittlerweile bessere gibt. Jeder Mensch ist in sich ein perfektes Gebilde von Gefühlen und Arten diese Auszudrücken, allerdings ist er kein starres Gefüge sondern entwickelt sich ständig.
Stimmen nun die Vorraussetzungen und die Partner höhren nie auf ein gewisses verständnis zu zeigen und sich am anderen zu interressieren, dann können sich zwei Menschen auch zusammen entwickeln und dann ist auch eine Heirat keine unmögliche, veraltete Sache sondern einfach nur ein Zeichen der Liebe, also des verständnis und des interresses.
Jedem menschen zu sagen, dass man ihn liebe ist meiner Meinung nach übertrieben, da diese 3 Worte Menschen vorbehalten sind, die diese Liebe ins besondere steigern. Man kann seine nächsten Liebe aber auch auf soviele Wege zeigt ohne Worte zu benutzen und auch diese taten werden bemerkt und geschätzt.
in Liebe
zinzin
|
|
|
|
Hallo zinzin
dankeschön für Deine Antwort. Ich dachte schon es mag keiner auf meine Fragen antworten
| Zitat: |
| Meiner Meinung nach ist die Nächstenliebe, die Grundlage des menschlichen Zusammenlebens, denn auch sie geht im Grunde nur wieder auf den Drang zurück seine Rasse zu erhalten, denn ohne eine Gemeinschaft kann der Mensch nicht leben, also lieben wir unsere Nächsten wie Tiere ihre Herde. |
Ich denke nicht. Seine "Herde" zu "lieben" ist ein ziemlich einfaches Konzept. Vor allem, wenn man von ihr Schutz bekommt, mit ihr gemeinsam gegen die Feinde vorgeht und gemeinsame Auffassungen teilt. Das ist jedoch nur ein Gefühl ... ein Gefühl der Zusammengehörigkeit.
Aber Nächstenliebe ... und unter den Nächsten sind auch Feinde, Angehörige von fremden Herden, Einzelkämpfer ... Nächstenliebe, ist schwierig. Deshalb ist Nächstenliebe für mich einfach nur Liebe.
| Zitat: |
| Deine von dir genannte Leidenschaft ist darin nur die möglichst idealste Weitergabe unserer Gene. Aber ich denke mit diesem Ansatzpunkt kommen wir nicht weiter, da uns ja genau diese Eigenschaft von Tieren unterscheidet, die Fähigkeit in unseren Gefühlen zu differenzieren. |
Nun, in punkto Leidenschaft unterscheiden wir uns nicht allzusehr von den Tieren. Wir wählen unsere Geschlechtspartner nach ähnlichen Kriterien. Und ich meine, dass auch Tiere die Fähigkeit haben, in den Gefühlen zu diffenrenzieren. Bellt nicht ein Hund bei einem Fremden und wedelt mit dem Schwanz bei seinem Herrchen?
| Zitat: |
| Ich denke, dass meine Nächstenliebe für mich ein allgemeines Verlangen nach Harmonie ausdrückt. Ich liebe die Menschen um mich herum, weil es mir gut tut, mir Schutz gibt und alles im allen ein glückliches Leben erst für mich ausmacht. |
Könntest Du die Menschen um dich rum auch dann lieben, wenn diese Dir nicht wohlgesonnen sind? Wenn alles um dich herum nicht gerade dazu dient, dich glücklich zu machen?
| Zitat: |
Jeder Mensch ist in sich ein perfektes Gebilde von Gefühlen und Arten diese Auszudrücken, allerdings ist er kein starres Gefüge sondern entwickelt sich ständig.
Stimmen nun die Vorraussetzungen und die Partner höhren nie auf ein gewisses verständnis zu zeigen und sich am anderen zu interressieren, dann können sich zwei Menschen auch zusammen entwickeln und dann ist auch eine Heirat keine unmögliche, veraltete Sache sondern einfach nur ein Zeichen der Liebe, also des verständnis und des interresses. |
Nun, dem mag ich nicht widersprechen. Aufeinander eingehen, sich immer wieder aufs neue entdecken und Toleranz zeigen, das ist ein prima Rezept für eine gute Ehe. Allerdings gilt das auch für andere Formen der Beziehung.
Im Grunde ist die Ehe keine schlechte Idee ^^ Man bindet zwei Menschen aneinander und lässt diese voneinander lernen. Eine Art "Schule fürs Leben". Dadurch, dass der Ausstieg aus dieser Bindung erschwert war, lernten die Beteiligten miteinander auszukommen.
Aber da es heutzutage weniger aufwendig ist, eine Ehe aufzulösen, halte ich die Ehe an sich für fragwürdig.
| Zitat: |
| Jedem menschen zu sagen, dass man ihn liebe ist meiner Meinung nach übertrieben, da diese 3 Worte Menschen vorbehalten sind, die diese Liebe ins besondere steigern. Man kann seine nächsten Liebe aber auch auf soviele Wege zeigt ohne Worte zu benutzen und auch diese taten werden bemerkt und geschätzt. |
Warum? Warum soll es Menschen geben, die die Liebe ins Besondere steigern? Wenn es die gibt, dann gibt es auch Menschen, die die Liebe nicht verdient haben. Und wenn es die gibt, dann gibt es Menschen, die um der Liebe wegen auf einen eifersüchtig sind. Und wo es Eifersucht gibt, gibt es auch Hass. Und schon sind wir in einem Strudel der Gefühle, das auch einen Mord auslösen kann.
Ich will Gefühle jetzt nicht verdammen, aber ich kann nicht hinnehmen, dass "Liebe" diese auszulösen vermag. Nicht in dieser dualistischen Form.
Natürlich habe ich als Mensch, der alle Menschen liebt (bzw. dahin strebt), auch Gefühle. Es besteht durchaus eine Verbundenheit, auch wenn mein Nächster im letzten Winkel der Erde wohnt, oder der gefährlichste Terrorist weltweit ist. Aber diese Art von Gefühl machen keine Hoch und Tiefs mit. Ich bin nicht enttäuscht, wenn meine Liebe nicht willkommen ist oder traurig, wenn ich nicht geliebt werde.
In diesem Sinne:
In Liebe
Arti
|
|
|
|
Hi
ich war in letzter Zeit nicht da und bin auch schzon wieder auf dem Sprung aber das brennt mir noch auf den Lippen bzw. juckt in den Fingern:
Was ist denn für dich Herde? Deine Familie? deine Freunde? Gemeinschaft ist doch die gesamte Menschheit in der du dich im Moment befindest. Andere Menschen die ich nicht kenne kann ICH auch nur schlecht lieben.
Ja klar die Wahl eines geschlechtspartners ist auch für mich in dem Sinne nichts übertierisches (also nicht was uns vom Tier gr´ßartig unterscheidet) Verweis auf Freuds System von Es, Ich und Über-Ich.
Aber (ich hoffe zumindestens) in einiigen Fällen geht es uns doch gar nicht haupsächtlich um Sex, sondern viel mehr auf die platonische Beziehung und auch diese unterscheidet doch Freund von Partner oder? Aber wenn es nicht eine Liebe im besonderem Mase ist, warum wähle ich mir dann einen Partner aus den ich nicht nur aus sexuellem Interesse Liebe sondern auch auf platonischer Ebene. Wie erklären sich dann enthaltsame oder Fernbeziehungen?
Es ist immer toll , wenn Menschen danach streben alle Menschen zu lieben und das Gute in ihnen zu sehen, auch ich versuche das.
Für mich gibt es auch den Begriff Hass und Eifersucht nicht in dem Sinne in dem du es benutzt und zwar als eine Art Gegenteil von Liebe. Sie sind nur andere Formen von Liebe, ich würde es mit einem falschen Weg bezeichnen Liebe auszudrücken. Der eigentliche Gegenteil von Liebe ist für mich Unverständniss, wenn ich ander nicht verstehe, ihre Liebe nicht sehen kann so wird es auch für mich schwierig meine Liebe zu zeigen.
Allerdings geht es dabei nicht darum, dass sie mir etwas gutes tun sondern allein darum, dass ich sehe das diese Menschen lieben.
Die Ehe ist doch der Grundstein jeder Familie (vielleicht bin ich da auch zu konservativ). Zwei Menschen zeigen der Welt, dass sie zusammen gehören, dass sie ihr Leben miteinander teilen, zusammen Kinder großziehen. Klar wird heutzutage immer schneller geschieden aber nur weil viele die Ehe zu leichtfertig nehem, heisst es es doch nciht, dass diese veraltet ist, sondern eher, dass unsere moralischen Grundsätze sich verschoben haben und meiner Meinung nach ncht in die richtige Richtung.
in dem Sinne
zinzin
|
|
|
|
| Zitat: |
| Was ist denn für dich Herde? Deine Familie? deine Freunde? Gemeinschaft ist doch die gesamte Menschheit in der du dich im Moment befindest. Andere Menschen die ich nicht kenne kann ICH auch nur schlecht lieben. |
Ich hab keine "Herde"
Wie gesagt: Sobald man sich als Teil einer Herde sieht, gibt es eine "andere" Welt. Etwas das ausserhalb der Herde steht. Fremdes, böses, bedrohliches ... was immer es auch ist. Es formt die Herde. Ohne die "andere" Welt würde es keine Herde geben.
Für mich gibt es keine "andere" Welt, also bin ich nicht Teil der Herde. Worin die sich auch immer äußern mag (Familie, Clique, religiöse Gruppe, Volk).
Einen Menschen muss man nicht kennen, um ihn zu lieben. Und um es aus meiner Sicht zu sagen: Ein jeder Mensch ist Teil von ... ich sag mal vorsichtig "Gott" und meine damit ALLES ... und als Teil von Gott bin ich Gott selbst, aber auch sein Kind bzw. Sohn. Aber ich bin auch Gottes Bruder und sein Vater. Ebenso wie jeder Mensch, der mir gegenübersteht mein Vater/Mutter, Bruder/Schwester, Sohn/Tochter oder Gott persönlich ^^ sein kann. Insofern gilt meine Liebe Gott, also auch ALLEM.
| Zitat: |
Ein Weiser wurde gefragt, welches die wichtigste Stunde sei, die der Mensch erlebt, welches der bedeutendste Mensch der ihm begegnet, und welches das notwendigste Werk sei. Die Antwort lautete: Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart, der bedeutendste Mensch immer der, der dir gerade gegenübersteht, und das notwendigste Werk ist immer die Liebe.
(Meister Eckehart) |
| Zitat: |
Ja klar die Wahl eines geschlechtspartners ist auch für mich in dem Sinne nichts übertierisches (also nicht was uns vom Tier gr´ßartig unterscheidet) Verweis auf Freuds System von Es, Ich und Über-Ich.
Aber (ich hoffe zumindestens) in einiigen Fällen geht es uns doch gar nicht haupsächtlich um Sex, sondern viel mehr auf die platonische Beziehung und auch diese unterscheidet doch Freund von Partner oder? Aber wenn es nicht eine Liebe im besonderem Mase ist, warum wähle ich mir dann einen Partner aus den ich nicht nur aus sexuellem Interesse Liebe sondern auch auf platonischer Ebene. Wie erklären sich dann enthaltsame oder Fernbeziehungen? |
Ich halte nicht viel von Freud Er mag vielleicht was bewegt haben, aber seine Erkenntnisse haben einen rebellischen Beigeschmack.
Es geht schon um Sex. Wir haben bei der Evolution zuviele Tiergene aufgeschnappt ^^ ... und sind quasi gezwungen uns zu mehren. Sobald wir eine gewisse Reife erreicht haben, schauen wir uns nach einem Paarungspartner um. Haben wir einen gefunden, ziehen wir gemeinsam unseren Nachwuchs auf ... oder sorgen für Zuwachs.
Freundschaft und Partnerschaft unterscheiden sich in zwei Dingen. Bei der Freundschaft spielt der Sex keine oder eine untergeordnete Rolle. Während bei der Partnerschaft entweder eine Überschneidung oder ein harmonischer Kontrast vorherrscht, wie in einer Freundschaft. Im Optimalfall hat der Sex auch eine Hauptrolle in der Beziehung, dann hält sie einiges aus.
Eine enthaltsame Beziehung setzt darauf, dass der Verstand die Natur zu kontrollieren versucht. Es ist natürlich möglich, aber nicht sehr ... "gesund".
Bei einer Fernbeziehung kommt es auf die Disziplin an. Man übt Geduld, bis man sich wiedersieht.
| Zitat: |
Es ist immer toll , wenn Menschen danach streben alle Menschen zu lieben und das Gute in ihnen zu sehen, auch ich versuche das.
Für mich gibt es auch den Begriff Hass und Eifersucht nicht in dem Sinne in dem du es benutzt und zwar als eine Art Gegenteil von Liebe. Sie sind nur andere Formen von Liebe, ich würde es mit einem falschen Weg bezeichnen Liebe auszudrücken. Der eigentliche Gegenteil von Liebe ist für mich Unverständniss, wenn ich ander nicht verstehe, ihre Liebe nicht sehen kann so wird es auch für mich schwierig meine Liebe zu zeigen.
Allerdings geht es dabei nicht darum, dass sie mir etwas gutes tun sondern allein darum, dass ich sehe das diese Menschen lieben. |
Nun, Hass und Eifersucht sind für mich nicht das "Gegenteil von Liebe". Sie sind eher Bestandteile der Leidenschaft.
Hmm, naja ... natürlich gibt es Menschen, die ihre Liebe nicht zeigen. Aber selbst das Fehlen von Liebe kann man nicht als dessen Gegenteil auffassen.
| Zitat: |
| Die Ehe ist doch der Grundstein jeder Familie (vielleicht bin ich da auch zu konservativ). Zwei Menschen zeigen der Welt, dass sie zusammen gehören, dass sie ihr Leben miteinander teilen, zusammen Kinder großziehen. Klar wird heutzutage immer schneller geschieden aber nur weil viele die Ehe zu leichtfertig nehem, heisst es es doch nciht, dass diese veraltet ist, sondern eher, dass unsere moralischen Grundsätze sich verschoben haben und meiner Meinung nach ncht in die richtige Richtung. |
Das Prinzip der Ehe findet man in der Natur kaum wieder. Sie hat sich über diverse Umwege entwickelt und wird sich auch weiterentwickeln ... den moralischen Vorstellungen entsprechend.
Die Moral selbst verschiebt sich ständig. Ich persönlich halte nichts von ihr. Da spielen viel zu viele Einflüsse eine Rolle. Und sie hat einen dualistischen Ton (Gut&Böse).
Im Grunde ist weder die Ehe noch die Moral "veraltet". Aber beide sind Muster, um eine gewisse Ordnung zu schaffen. Das Leben braucht aber keine Ordnung.
Lieben Gruß
Arti
|
|
|