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Flüchtiger Augenblick












Habt ihr Euch mal Gedanken über die Zeit gemacht?
Sie wird ja mehr oder weniger als die 4. Dimension angesehen, mit ihr kann man ein Gegenstand oder ein Ereignis neben der räumlichen Dimension genau definieren.
Das Besondere an der Zeit: Sie fließt. Es gibt eine Vergangenheit, an die wir uns erinnern, eine Zukunft, die wir uns vorstellen, und dazwischen den unendlich flüchtigen Augenblich des Jetzt, den man nicht festhalten kann.
Sie fließt nur in einer Richtung, mehr oder weniger gleichmäßig, man kann sie dehnen, aber nicht umkehren. Und es gibt nichts ohne sie.
Es gibt keinen "Anfang" und kein "Ende" der Zeit, genauso wenig wie der Raum kein Anfang und Ende hat, auch wenn dich das All ausdehnt - was dann fälschlicherweise impliziert, daß es ein "Dahinter" gibt, in das sich der Raum hieindehnen kann.
Manche halten die Zeit für eine Illusion, es gäbe keine Vergangenheit, kein Jetzt, keine Zukunft, alles liefe parallel ab (ablaufen?), also alle Zustände existieren parallel. Demnach wäre aber alles eine Illusion, aber von wem? Ist eine Illusion nicht auch etwas, was eine Zeitverstreichung braucht?

So, ich gebe mich einmal der Illusion hin, Mittagessen zu machen, weil meine eingebildeten Kinder gerade eingebildeten Hunger haben...

Astrella
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum IV


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