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Canakya Pandita sagt:
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| „Ein winziger Bruchteil von Zeit kann nicht mit allem Gold der Welt gekauft werden, und deshalb muß ein Moment, der ohne Gewinn verloren wird, als der größte Verlust im Leben gerechnet werden. Zeit unterliegt nicht irgendeiner Form von Psychologie, noch sind die Momente objektive Wirklichkeiten in sich, aber die Momente im Leben sind von besonderen Erfahrungen abhängig.“ |
Zeit ist also der grösste Reichtum eines Menschen. Zeit ist der grösste Schatz eines besonnen Menschen und der grösste Verlust eines unbesonnen Menschen.
Die Veden sind vierfach unterteilt in artha (wirtschaftliche Entwicklung), kama (Sinnenbefriedigung), dharma (Religiosität/frommes Handeln) und moksha (Befreiung).
Das Ziel ist Befreiung aus dem Kreislauf von Geburt und Tod.
Zur Zeit ist der grösste Teil der Menschheit nur mit artha und kama beschäftigt und einige Wenige mit etwas dharma. Eine solche „menschliche“ Zivilisation wird in den Veden mit einer Ziege verglichen der man einen Büschel Gras hinstreckt bevor sie geschlachtet wird.
Obwohl die Ziege mit ihren eigenen Augen sieht wie vor ihr eine andere Zeige geschlachtet wird protestiert sie nicht, da sie so auf den Genuss des Grases fixiert ist den man ihr hinstreckt bevor sie an der Reihe ist.
Die Führer der Nationen sind blind und alle die ihnen folgen sind ebenfalls blind.
Wenn Blinde Blinden folgen, fallen beide in die Grube …
Shri Krishna sagt in der Bhagavad-Gita zum Thema Zeit:
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„Die materielle Natur, die eine Meiner Energien ist, ist unter Meiner Führung tätig, o Sohn Kuntis, und bringt alle sich bewegenden und sich nicht bewegenden Wesen hervor. Nach ihrem Gesetz wird diese Manifestation immer wieder geschaffen und aufgelöst.“ (BG 9.10)
"Zeit bin Ich, die grosse Zerstörerin der Welten, .... (BG 11.32)
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Der unpersönliche Zeit-Faktor ist der Hintergrund der materiellen Manifestation als das Instrument des Höchsten Herrn (Schöpfers). Zeit ist eine Energie Gottes, mit der Er die Schöpfung, Erhaltung und Vernichtung des Universums bewegt.
Der Wert der Zeit ist unermesslich und das was wir daraus machen ist unser Gewinn.
Keines all dieser Hochgelobten materiellen Errungenschaften mit der wir versuchen die materielle Natur zu beherrschen und das Leben bequemer zu gestalten, schenkt uns Hilfe um aus dem Kreislauf von Geburt und Tod zu entkommen. Im Gegenteil, der Mensch verstrickt sich immer mehr und mehr in deren Wechselwirkungen und erzeugt dadurch eine immer noch größere Abhängigkeit.
Die Zeit sinnvoll zu nutzen bedeutet zu lernen die Zeit zu verstehen. Wer sie jedoch verschwendet in form von Sinnenbefriedigung, wirtschaftlicher Entwicklung, Altruismus der sich auf den Körper begrenzt und mentaler Spekulation gilt als der grösste Geizhals, da er das gegebene nicht zu nutzen weiss.
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@ Astrella
Du irrst dich.^^
Zeit hat einen Anfang und wird auch ein Ende haben.
Es gibt nichts, was unendlich ist.
LG Martin
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@ inanna
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Leider kann ich nicht mitdiskutieren, obwohl mich das Thema rasend interessiert. |
...schön, dann fühl ich mich schon viel besser und nicht mehr so allein. Fühlt sich ähnlich an wie der Blick in den klaren Sternenhimmel. Uiiiiih...manchmal hab ich ja auch für einen kurzen Augenblick den Eindruck zu verstehen und wenn ich dann hinschau ist es weg...
...wenn nicht mehr Zahlen und Figuren sind Schlüssel aller Kreaturen, wenn die so...
Novalis
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Ja, walter!, wir wissen so wenig ....und obwohl wir nichts wissen, müssen wir unser Leben leben ....Wen wunderts, wenn sich die Leute alle an irgendwas festhalten, etwas glauben, um einen Halt zu haben ....
@ Martin1,
da irrst Du Dich. Die Unendlichkeit ist mathematisch zu beweisen (Mathematik ist eine Naturwissenschaft!).
Inanna
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