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Idee ist für mich eine Art Symbol, das für etwas steht, was man realisieren kann oder könnte oder nicht kann.
Insofern gibt es klar surrealistische Ideen, welche man aber vielleicht zeichnen kann, wie das die Surrealisten schön und faszinierend vorführten.
Ideen sind für mich etwas, das nicht an Raum und Zeit gebunden ist, aber dessen Bedeutung mit der Zeit und der Kultur ändert.
Wenn ich z.B. vor 500 Jahren gesagt hätte zu meinem Nachbarn: "Hallo Nachbar, ich geh mal kurz nach Mexiko, muss da eine Wohnung vorbereiten für das Lisken, das will da in 500 Jahren leben, also sorg mir gut für meine zwei Schweine und friss davon nicht mehr als die Hälfte, ich bin in zwei Wochen wieder zurück". Da hätte mein Nachbar gesagt: "Soll ich Sie beim Doktor heute anmelden oder reicht morgen auch?" Oder er hätte nichts gesagt, sich die Sau gegriffen und mich zum Schinken eingeladen.
Heute kann ich meinem Nachbarn das schon sagen, auch wenn er vielleicht leichte Zweifel bekommt wegen der 500 Jahre in denen meine Bekannte da wohnen soll, aber vermutlich denkt der, ich habe wohl irgendwas gelesen oder so oder in Symbolen geredet oder denkt ich wär eben durchgeknallt, das darf man heute, so lange es niemanden schädigt.
Abgesehen davon dass ich nicht mal mehr ein Meerschweinchen habe.
Die Idee, dass Dampf, wenn er einen Deckel heben kann auch mehr heben kann ist einfach eine Beobachtung und eine Schlussfolgerung und darauf ein Experiment, in Serie das schließlich zur Dampfmaschine führte, welche die Vorläuferin war der Diesellock und des Benzinmotors, denn alle diese Funktionieren auf dem selben Prinzip der Umwandlung von Kräften in Bewegungen und deren mechanische Umsetzung ersetzt dann Muskelkraft.
Vor den Maschinen setzte man zum selben Zwecke eben Wasserräder, Sklaven oder Tiere ein, aber das sind andere Themen.
Die Idee zu etwas, egal ob Neuem, Altem oder Nochniedagewesenem entsteht irgendwie in einem Bewusstsein.
Oder aber sie ist schon da und wird irgendwie bewusst, das ist genau die Frage hier.
Bewusstsein kennen wir aber nur lebendermassen, weil wir totermassen zu tot sind, uns so richtig praktisch nachvollziehbar verständlich zu machen, sofern wir totermassen überhaupt sind.
Ideen die ich einmal hatte, haben eine Spur gelegt in meinem Hirn. Jene, welche ich ganz viele Male hatte, haben eine sehr sichere Spur gelegt, eine die, wenn sie einmal von einem Gedankengang betreten wurde, fast nicht mehr verlassen werden kann.
Oder andere Ideen haben auch sehr tiefe Spuren hinterlassen, z.B. Erlebnisse, die ich nie vergessen werde, wie der Blick auf die Sandalen meiner Kindergärtnerin: Die ersten roten Zehennägel meines Lebens und das in der Phase als rot meine Lieblingsfarbe war, ihr könnt euch denken dass ein Kindergärtnerinnenzeh für mich eine positiv prägende Grunderfahrung für alle weiteren Beziehungen zum Weiblichen an und für mich darstellt.
Ja, und da muss ich nicht fragen, wo kommt bloß die Idee her, da weiß ich es ganz und gar, aber woher kommt jetzt plötzlich die Idee, ... ... ... ... ... ... Rapunzel?
achselzuck
Der erste Einfall hat mir nicht gefallen, darum habe ich den zweiten aufgeschrieben, spielt es eine Rolle?
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Licht ohne Lichtquelle ist gut...
Es gibt zwei Möglichkeiten, wie der VanTast schon sagt, ich seh sie so:
1. Menschliches Bewusstsein kreiert Ideen.
2. Ideen werden woanders kreiert und geben sich dem Bewusstsein zu erkennen.
Jetzt wäre eine berechtigte Frage doch: was spricht für und gegen, was wären die Konsequenzen, welcher 'Geist' steckt hinter welcher Sichtweise?
Machen wir uns selbst zur Lichtquelle oder Gott? Wenn Ideen einfach so entstehen, ist es dann mit ihnen wie mit Menschen - es fanden sich zwei Ideen und fingen an sich fortzupflanzen und jetzt haben wir den Salat? Sind Ideen gar selbständige Entitäten mit eigenem Bewusstsein, so eine Art immaterielle Hirnparasiten? Wie können wir denn, da wir ja angeblich nur Materie sind, etwas immaterielles erschaffen? Also falls wir die Generatoren der Ideen sind, wie soll das möglich sein? Oder stimmt gar beides? Ideen existieren in ihrer 'Urform' als Anlage, als Samenkorn auch da draussen, aber erst wir machen Strom aus Benzin (oder gar Erdöl?)
Es spielt scheinbar gar keine Rolle, ob es wichtig wäre, was wir darüber denken... aber wenn man bedenkt, was da alles dran hängt an Überzeugungen und damit Handlungen und damit Konsequenzen. Die meisten Menschen neigen dazu sich zu entscheiden und dann ihre Entscheidung mit Finger- und Zehennägeln zu verteidigen.
(Vor 500 Jahren gab es da einen Typen, der entschied, dass es einen kürzeren Seeweg nach Indien geben muss und zwar wenn man in die falsche Richtung segelt, dorthin wo nix ist und dann einfach immer gerade aus, die Erde ist ja schliesslich ein Ei.
Es ist bis heute nicht klar, was er mit der spanischen Königin anstellte um Geld für die Durchführung dieser Schnapsidee zu bekommen... Jedefalls hab ich es ihm zu verdanken, dass ich heute hier sitze. Aber wie kam der bloss auf die (Schnaps)Idee...? Und dann auch noch auf die hirnverbrannte Idee die Schnapsidee auch durchziehen...?)
LG
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| Dem Gedanken ist es egal, wer ihn denkt und ob er gedacht wird.
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| Das muss nicht zwangsläufig so sein. Wie kommst du darauf?
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ich komme nicht darauf ich stelle es einfach mal hin, weil ich denke dass Gedanken selber nicht denken können, da sie sich sonst selbständig verändern würden.
Wenn sich aber Ideen selbständig verändern würden, dann hießen der Satz des Pythagoras oder die kleine Algebra bereits ganz anders als damals als man sie eingeführt hat.
Erinnerungen ändern sich nachweislich, aber erinnerungen entstehen aus gespeicherten Daten und die sind in einem lebendigen Gedächtnis vorhanden.
Gedanken habe selbst kein Bewusstsein, die sind jenseits von Raum und Zeit, nicht so ihr Ausdruck, aber die Idee selbst schon.
Etwas das kein Bewusstsein hat, dem muss alles egal sein, weil ohne Bewusstsein gibt es gar keine innere Anteilnahme.
Falls das nicht so ist, müssten wir folgende Begriffe neu Definieren:
Idee, Gedanke, Bewusstsein, egalsein, Engagement
vermutlich noch weitere.
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