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Nichts.
Darf ich mich trotzdem dafür interessieren?
Wenn ich stattdessen nämlich TV guck, etwas spiele, bastle oder Om singe ändert das genau so wenig
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Eben.
Was mich interessiert ist folgendes: Wenn man gedanklich alles bis zu einem Punkt reduzieren kann, an dem es keinen Unterschied mehr macht, was die 'Wahrheit' ist (oder was dafür gehalten wird), wird es tatsächlich egal mit was man sein Leben verbringt.
Man kann sich z.B. dem andächtigen Betrachten der verschiedensten Paradoxa (oder Paradoxien?) widmen, welche sich unserem Wissen-wollen in den Weg stellen... sich in die unendlichen Weiten seiner eigenen Gedanken fallen lassen... oder Om singen bis man gar keine Gedanken mehr hat...
Interessant wird das alles aber erst, wenn es etwas ändert, entweder bei einem selbst oder bei anderen. Wenn es zumindest bei mir einen Unterschied macht, ob ich so oder anders darüber denke.
Ich habe sehr lange nachgedacht (fast mein ganzes Leben lang) bis es mir erst in letzter Zeit langsam dämmerte, dass alles, was ich gedachte habe, nicht-existent ist. Es war da und es ist wieder verpufft, wie Popcorn oder das ständig wechselnde Kinoprogramm, das doch immer dasselbe bleibt... es vermag mein Interesse manchmal zu fesseln und manchmal nicht...
Dann hab ich angefangen dran zu glauben, dass es vielleicht doch einen Unterschied machen könnte. Vielleicht auch nur ein Ablenkungsmanöver angesichts des grossen Nichts, von dem wir umgeben sind. Aber dafür so überaus persönlich... das wirklich Interessante ist doch gar nicht so sehr die Idee, sondern vielmehr die Art und Weise einer Person mit dieser umzugehen. Es ist ja eben schon alles gesagt worden... aber halt noch nicht von jedem.
Menschen sind das wichtigere Element, wenn es um die Ideen geht. Find ich.
LG
Lisken
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| Lisken hat folgendes geschrieben: |
| Menschen sind das wichtigere Element, wenn es um die Ideen geht. Find ich. |
Gibt es denn auch Ideen, wenn es keine Menschen gibt?
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Natürlich. Es gab sie ja schliesslich auch schon bevor es Menschen gab... Aber _für_ die Menschen gibt es natürlich nichts interessanteres als die Ideen anderer Menschen.
LG
Lisken
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Was ist den eine Idee für Euch?
Bei Leodan scheint sich die Idee mehr auf Gesetzmäßigkeiten zu beziehen wie die Naturgesetze, die man entdecken kann. oder andere Beobachtungen. Sich zu irgendeinem Sachverhalt Gedanken zu machen, den man erklären will (warum scheinen sich die Sterne in einer ganz bestimmten Weise zu bewegen) ist doch etwas ganz anderes, als eine Oper zu komponieren oder ein mit Gedichten zu schreiben oder den Korkenzieher zu erfinden. Erkenntnis kann "gepflückt" werden, es ist eben ein "Erkennen" des Sachverhaltes. Aber sind unsere kreativen Gedanken nicht etwas ganz anderes? Die Gedichte, die du schreibst, fliegen doch nicht im Universum lang und suchen sich dann ein Plätzchen in deinem Gehirn, um sich dann zu materalisieren. Sie sind Produkt deines ganz eigenen Seins und untrennbar mit dir, deinem Wesen und deiner Identität verbunden.
Man kann zwar so ähnliche Gedanken haben, aber es werden nie gleiche Gedanken sein, so wie jeder Mensch eben auch einzigartig ist.
Ideen ohne Menschen? Welch interessante Idee...
Klingt so ein bißchen wie "Licht ohne Lichtquelle"
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