Beweise gottes


JCIV hat folgendes geschrieben:
Es ist ein weiteres Beispiel für Probleme derWissenschaft.

Welchen Sinn hat es, 'Probleme der Wissenschaft' aufzuführen, wenn man nicht meint,
die Leute würden der sonst vielleicht mehr Glauben schenken als der Religion?

Zitat:
Keiner, aber wer die Existenz Gottes anzweifelt, sollte sich dessen Bewusst sein.

OK. 3 Milliarden Leute glauben nicht an den Gott der abrahamitischen Religionen.
Wer seine Existenz als gesichert annimmt, sollte sich dessen bewusst sein.
Hallo Wu,

Zitat:
Zitat:
"Es ist ein weiteres Beispiel für Probleme der Wissenschaft.


Welchen Sinn hat es, 'Probleme der Wissenschaft' aufzuführen, wenn man nicht meint, die Leute würden der sonst vielleicht mehr Glauben schenken als der Religion?"


Es gibt schon seit eh und jeh einen Krieg zwischen Wissenschaft und Religion. In bestimmten Punkten hat die Wissenschaft recht und in bestimmten Punkten hat die Religion recht und in manchen Punkten haben beide recht.

Zitat:
"OK. 3 Milliarden Leute glauben nicht an den Gott der abrahamitischen Religionen. Wer seine Existenz als gesichert annimmt, sollte sich dessen bewusst sein."


Es gibt 14 Millionen Juden (es könnten 20 Millionen sein), 2 Milliarden Christen, 1 Milliarde Moslems und das macht rund 3 Millarden Gläubige, die an den einen und einzigen Gott glauben.
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JCIV: Jüdisch-Christlich-Islamischer Verein
Shalom für Juden, Pax für Christen, Selam für Moslems, Peace für Bahá'ís und Frieden auf Erden!
Liebe Freunde,
Gott existiert .Das ist mir vollsten bewusst und ich Brauche auch kein Beweis. Denn ein Beweis würde mein streben zu seiner Kindschaft, also meiner Geist -seele Einung schaden.
Welche Errungenschaft habe ich in meine Entwicklung gelebt, wenn er sich mir Beweisslich zeigen würde. Ich wäre genötigt an IHN zu glauben egal ob ich will oder nicht. Mein freier Willen wäre nicht mehr frei und somit wäre ich gerichtet.
Ich brauche kein Beweis, da durch seine Gnade und Barmherzigkeit, seine liebe und sein Heiliger Geist in mir wirkt.
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Bei Seinem Tode triumphierten alle Seine Feinde, bei Seiner Auferstehung aber hatte das Leben den Sieg über allen Tod errungen. Darum werden alle, die an Ihn glauben, leben, obgleich sie sterben“.
Hallo eastwood,

Sonst bräuchte man nicht an Gott glauben.
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JCIV: Jüdisch-Christlich-Islamischer Verein
Shalom für Juden, Pax für Christen, Selam für Moslems, Peace für Bahá'ís und Frieden auf Erden!
Hallo Eastwood!
Zitat:
Welche Errungenschaft habe ich in meine Entwicklung gelebt, wenn er sich mir Beweisslich zeigen würde. Ich wäre genötigt an IHN zu glauben egal ob ich will oder nicht. Mein freier Willen wäre nicht mehr frei

Richtig - genau das war der Punkt warum ich schrieb ich würde (an Stelle Gottes)
auch keinen Wert darauf legen, bewiesen werden zu können
Hallo Wu,

Es braucht auch keinen Beweis für Gott, denn es gibt auch keine Beweise gegen Gott!
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JCIV: Jüdisch-Christlich-Islamischer Verein
Shalom für Juden, Pax für Christen, Selam für Moslems, Peace für Bahá'ís und Frieden auf Erden!
Lieber Eastwood!

Im Glauben geht es um Vertrauen. Vertrauen wird geschenkt, in Gegenseitigkeit.
Es geht um viel viel mehr! Vielmehr als wir verstehen müssen und sollen!
Ok für Dich einfach ausgetrückt. Aber geistig im Glauben gedacht.
Ich stehe auf einem Hohen Felsen. Ich habe Angst und mach mir in die hosen da oben. Runter klettern geht nicht. Und oben verhungern geht auch nicht. Es gibt garkeine möglichkeit runter zu kommen!
Was mach ich? Springen??? Also ich ich Springe. Ich vertraue, dass alles gut geht. Denn ich kann den Grund nicht sehen und weis auch nicht was da unten ist. Oben wäre ich sowieso gestorben.Ich habe keine garantien, dass ich unten weich lande. Ist auch egal. Ich geniese den Flug und habe HOFFNUNG. Und wenn nicht? Naja war ein schöner Flug bei dem ich mir keine sorgen gemacht habe das ich sterben kann. Ich habe ihn genossen. Ich habe im Flug, sozusagen das kurze Leben genossen. Der einfache Weg ist die Gewissheit- die Angst des unvermeitlichen. Verhungere oder mach Dir in die hosen. Aber man kann auch springen:0)

Ach lieber Wu!

Du schreibst:

"ist logisch falsch - nichts muss angenommen werden nur deshalb, weil das Gegenteil
nicht bewiesen werden kann - niemand kann beweisen, dass der kleine grüne
Steinefresser nicht existiert - also muss ich seine Existenz annehmen... "

Vom wissenschaftlichen arbeiten scheinst Du keine Ahnung zu haben oder ich wäre froh gewesen wenn ich Deine Professoren gehabt hätte.
Dann dann wäre es schön locker gewesen.

Analytische Betrachtungsweisen in der Methodik des wissenschaftlichen arbeitens, müssen der Annahme stattgeben, wenn ich das gegenteil der Nichtexistens der grünen Steinbeiser nicht beweisen kann, dass nicht behauptet werden darf, dass es diese besagten grünen Steinbeiser nicht gibt.
So kann mann im besten Fall sagen wir wissen es nicht. Aber wir können die Grünen steinbeiser nicht verneinen.
So und hier hört die analytische wissenschaft auf.
Die Philosophie geht hier weiter, wird aber in seinen Theorien und Konstrukten, ähnlich wie in der Psychologie komplizierter.
Ich wäge das Verhältniss in diesem Thema ab. Ob wohl dies eine herangehensweise an eine Große sache ist die nie zum Ziel führt. Aber ok, bleiben wir hypothetisch.
Wenn ich nicht sagen oder beweisen kann, das es etwas nicht gibt, kann ich seine existenz auch nicht verneinen!!! Wenn ich die Existenz einer Sache nicht verneinen kann, so komme ich an den Scheideweg.
Du kannst für Dich Deine Steinbeiser Aufassung beiberhalten.
Die reine analytische Wissenschaft reicht nicht aus, um die tiefe Wahrheit zu erfahren. Es wäre auch viel zu einfach. Und hier siehst Du wie schwierig der Glauben sein kann, wenn mann ihn versucht mit dem normalen Verstand zu verstehen.
In meiner Welt gibt es keinen Zweifel, den ich bin mitten drin. Es geht ums Vertrauen und wenn das Vertrauen auf Gott heißt in meine Seele und in meine tiefsten Seelischen abgründe zuspringen. Hier bin Ich!

Lieben Gruss ISA!
Lieber Isa!
Zitat:
Analytische Betrachtungsweisen in der Methodik des wissenschaftlichen arbeitens, müssen der Annahme stattgeben, wenn ich das gegenteil der Nichtexistens der grünen Steinbeiser nicht beweisen kann, dass nicht behauptet werden darf, dass es diese besagten grünen Steinbeiser nicht gibt.
So kann mann im besten Fall sagen wir wissen es nicht. Aber wir können die Grünen steinbeiser nicht verneinen.

- das habe ich ja auch nicht behauptet. Was ich sagte war, dass der Schluss
Zitat:
Denn der Schöpfer als treibende Energie muss selbst von der heutigen Wissenschaft angenommen werden, weil das gegenteil der nicht existenz nicht bewiesen werden kann.
nicht korrekt ist. Wenn Du allerdings mit 'muss angenommen werden' meinen solltest
'kann nicht verneint werden', dann stimmt es - nur sind das zwei doch erheblich
verschiedene Aussagen.

Zitat:
Die reine analytische Wissenschaft reicht nicht aus, um die tiefe Wahrheit zu erfahren. Es wäre auch viel zu einfach. Und hier siehst Du wie schwierig der Glauben sein kann, wenn mann ihn versucht mit dem normalen Verstand zu verstehen.
In meiner Welt gibt es keinen Zweifel, den ich bin mitten drin. Es geht ums Vertrauen und wenn das Vertrauen auf Gott heißt in meine Seele und in meine tiefsten Seelischen abgründe zuspringen. Hier bin Ich!

Da sind wir völlig einer Meinung - hier ist ein Schwachpunkt der deutschen Sprache,
die für glauben/für wahr halten und glauben/vertrauen nur ein Wort hat - ich kann mich
noch gut an zwei amerikanische Mormonenmissionare erinnern, die verständnislos
kopfschüttelnd das Weite suchten, als ich ihnen erklärte "I don't believe in something
like god, but I have faith, I do trust in it." - wobei das 'Ich' ein neues Thema wäre...
Lieber Wu!

Ok: Ich meine;kann nicht verneint werden. Mit dem deutsch haberts manchmal;0)
Aber schön, das Du mit Geduld gesegnet bist. Danke!

In einen anderen Beitrag schreibst Du:"Auch schließen wissenschaftliche Spitzenleistungen und religiöser Glaube einander nicht aus - viele namhafte Wissenschaftler waren durchaus religiös, allerdings selten bereit, sich einer bestimmten Konfession anzuschließen."

So denke ich das die Religiösität der sog. namhaften Wissenschaftler nicht nur auf ihre Erziehung und Kultur zurückzuführen sind. Wissenschaftler betreiben ihre suche nach Wissen und Erkenntnis zu meist mit sehr großer Leidenschaft und Genauigkeit. Und die Frage nach Gott bleibt da nicht unberührt (z.B.Einstein). Wenn solche großen denker Gott nicht ablehnen, muss mehr hinter der scheinbaren Realität, des von uns verstandenen stehen. Vieleicht bleibt die Suche nach dem Sinn und dem Ursprung und dessen verstehen immer ein Großes Geheimniss?
Vieleicht stellt genau diese Suche der Menschen, die von Gott gewollte Motivation da, immer weiter zueifern nach Wissen und Erkenntnis?
Vieleicht ist es genau dass was Gott will, dass diese Motivation (treibende Energie) nicht aufhören darf weiterzumachen, weil dann der Stillstand eintreten würde und das wäre das Ende von Entwicklung und Schöpfung. In allen Bereichen des Seins.
Wenn sich Gott Beweisen ließe, dann wäre es auch mit der Freiheit vorbei? Wäre dan noch das göttliche Sein in seiner Vielfalt möglich?
Wenn ich eine Sache betrachte und sei es Gott, dann betrachte ich mir die Sache von verschidenen stanpunkten aus, um eine bestmögliche Erkenntnis zu erlangen.
Vieleicht sollte nicht gefragt werden, nach den Beweiß Gottes, sondern: Ist das alles wirklich nur ein Zufall, ein Unfall???
Ist das SEIN/Gott nicht die zugrundliegende Ordnung, die die Evolution des Realen lenkt? Warum steuerte das Universum (Wissenschaftlich gedacht)von Anbeginn der Zeit und des Raums auf das Bewusstsein zu? Warum kann das Bewusssein des Menschen im Mikrokossmoss Ghirn, genauso wenig wissenschaftlich bewiesen werden wie die Frage nach dem Beweis Gottes im Makrokossmus. Aber wir wissen das Bewusstsein, unser Bewusstsein ist da! Wir erleben es jeden Tag.
Ich musste noch viel viel mehr Fragen stellen!
Auf diese Fragen brauche ich keine Antworten, den sie ergeben in der vielfallt für mich die Antwort! Ja die Fragen sind die Antwort. Jede Frage ist ein Pussle teilchen, jede Frage ist die Antwort selbst. Wenn jede Frage in meinem Leben gestellt ist, dann kann ich gehen.
Wenn ich Glück habe und kurz vor meinem Materiellen Ableben, zurücktrete und mir dieses zusammengesetzte Pussle aus Fragen ansehe werde ich verstehen. Aber im Zeitpunkt des Verstehens, werde ich keine Antwort mehr geben können, weil ich dann nicht mehr hier bin, sondern eingetaucht in den Tod der das eigentliche Sein ist.
Und wir alle haben nicht nur unsere Pussleteilchen des lebens, die wir zusammen fügen wollen, sondern wir selbst sind die Pussleteilchen, die zu einem großen Sein/"Bild" zusammengefügt werden.
Es gibt keine Beweise. Die Suche nach beweißen ist nur die triebfeder, ja die Energie des Schöpfers alles zu seinem Ziel zuführen, welches der Anfang ist. SO SAGE ICH DANKE, DANKE AN DAS SEIN FÜR DIE REISE DES LEBENS!

Lieben Gruss ISA!
Lieber Isa!
Zitat:
Ist das SEIN/Gott nicht die zugrundliegende Ordnung, die die Evolution des Realen lenkt?
Warum steuerte das Universum (Wissenschaftlich gedacht)von Anbeginn der Zeit und des
Raums auf das Bewusstsein zu?

Die Frage nach dem [letztlichen] Warum ist immer eine eher religiöse Frage. Die [richtig
verstandene] Wissenschaft beschreibt bzw. benennt nur, und deckt natürliche
Zusammenhänge auf. Darum haben Religion und Wissenschaft auch nur wenige
Berührungspunkte, und keinen 'Krieg' . Das was Du da beschreibst, das Hinsteuern
auf das Bewusstsein, anerkennt auch die Wissenschaft [wenigstens zum Teil] und nennt
es 'anthropisches Prinzip' - dass das Universum so gestaltet ist, dass es sich auf die
Entwicklung von Bewusstsein hin
entwickelt. Ob Sein, Gott, zugrundeliegende Ordnung
ein und dasselbe sind, ist keine wissenschaftliche Frage mehr, sondern eine des Glaubens.
Ich persönlich glaube, dass auch das Sein nur ein Aspekt dessen ist, was Du 'Gott' nennst
- oder ich 'das, woran kein Merkmal haftet' [auch nicht das des Seins ].

Ich denke, das ist auch eine Antwort auf Dein posting im anderen thread
Ich sehe hier auch eine Parallele zur Mystik, so wie z.B. Umberto Eco in
'Der Name der Rose' dem 'Adson von Melk' diese Abschiedsworte in den
Mund legt, die zumeist der deutschen Mystik entlehnt sind -
Zitat:
"Nun bleibt mir nichts mehr als zu schweigen. Oh wie heilsam, wie süß und
glückselig ist es, in der Einsamkeit zu sitzen und schweigend mit Gott zu
reden. Bald schon werde ich wiedervereint sein mit meinem Ursprung, und ich
glaube nicht mehr, daß es der Gott der Herrlichkeit ist, von dem mir die Äbte
meines Ordens erzählten, auch nicht der Gott der Freude, wie einst die minderen
Brüder glaubten, vielleicht nicht einmal der Gott der Barmherzigkeit. Gott ist
ein lauter Nichts, ihn rührt kein Nun noch Hier... Ich werde rasch vordringen
in jene allerweiteste, allerebenste und unermeßliche Einöde, in welcher der
wahrhaft fromme Geist so selig vergehet. Ich werde versinken in die göttliche
Finsternis, in ein Stillschweigen und unaussprechliches Einswerden, und in
diesem Versinken wird verloren sein alles Gleich und Ungleich, in diesem
Abgrund wird auch mein Geist sich verlieren und nichts mehr wissen von Gott
noch von sich selbst noch von Gleich und Ungleich noch von Nichts gar nichts.
Und ausgelöscht werden sein alle Unterschiede, ich werde eingehen in den
einfältigen Grund, in die stille Wüste, in jenes Innerste, da niemand heimisch
ist. Ich werde eintauchen in die wüste und öde Gottheit, darinnen ist weder
Werk noch Bild..."

Wa salam

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