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| Für mich hat es sich so angeschaut, dass es formale Voraussetzungen zu erfüllen gibt, um Buddhist zu sein bzw. zu werden. |
Wenn es darum geht wer oder was sich Buddhist nennen darf, zitiere ich gerne eine Zen Meister, der gesagt hat, dass selbst wenn man ordinierter Mönch ist, man sich nicht Buddhist nennen soll. Es geht darum seine eigenen Gedanken, Weisheiten und Wahrheiten zu finden und nicht Buddhas Pfad zu folgen, der war streng genommen auch kein Buddhist
Formale Kriterien gibt es nur, wenn man einer Schule folgt.
Ich persönlich nenne mich eigentlich nicht Buddhist, nur wenn es das Schubladen denken meiner Mitmenschen erfordert.
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| Dem widerspreche ich im Prinzip, aber auch nur dort. Wenn Du Dir durch Wiederholungen ("Ich will ein bestimmtes Ziel erreichen...") zum Erreichen dieses Zieles diese Suggerierung zu Eigen machst und sowohl an Methode wie auch Inhalt glaubst, ist das auch keine religiöse Handlung. |
Im Prinzip richtig aber dennoch haar scharf vorbei würde ich sagen. Bei Mantras ist die Bedeutung nicht unbeding so wichtig sondern mehr die Schwingungen oder der transzendentale Klang. Nehmen wir mal das bekannteste Mantra "Om mani padme hung" des Avalokiteshvara. Die Bedeutung des Mantras wird oft mit "Oh Du Juwel in der Lotusblüte" übersetzt, die aber an sich nicht wirklich von Bedeutung ist. Bewirken soll es die Entwicklung des Mitgefühls mit allen Wesen und beenden des Leides angefangen bei OM, dass von allem göttlichem Leid befreien soll und dann für jedes Mantra absteigend den nächsten Daseinsbereich.
Im Mahayana/Vajrayana haben Matras weniger die eine autosuggestive Funktion als die einer 'Zauberformel'. Natürlich auch gibt es Matras mit einer wirklichen Bedeutung, aber die würde ich eher als sekundär betrachten.
In welchem Land bist Du denn, dass es zu 98% buddhistisch ist, Thailand?
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Deine anderen Ausführungen finde ich sehr interessant und Danke, dass ich hier meinen Horizont wieder mal ein Stückchen erweitern konnte!
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Gerne doch.
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