Gottes Plan


Es heißt immer wieder Gott hat einen Plan, Gott hat einen Grund oder Ähnliches aber wie kann das sein?
Menschen haben Gründe etwas zu tun, denn auf Grund unserer drei dimensionalen Natur erleben wird die Zeit als etwas fließendes, wir haben das Empfinden, dass es ein Vorher und ein Nachher gibt - kurz: Wir erleben Kausalität. Gott sollte doch quer durch alle Religionen und esoterischen Weltansichten ein höheres Wesen sein, dass nicht der Begrenztheit von nur drei Dimensionen unterliegt, für das es keine Zeit, keine Kausalität gibt, also keinen Grund etwas zu tun, dass vorher nicht war und nachher ist, denn es existiert für Gott alles gleichzeitig. Genau genommen kann er nicht einmal irgendetwas wirklich 'tun' oder 'machen', denn all das setzt Zeit voraus, die Gott nicht erlebt wie wir es tun. Also was läuft hier falsch
Hallo Leer,

kommt darauf an, was für ein Gottesbild man hat,
Die Menschen, die an einen eingreifenden Gott glauben, der die Frommen belohnt und die Schlechten bestraft, werden mit deiner Vorstellung des Jenseits von Raum und Zeit etwas überfordert sein.
Ein Gott jenseits von Raum und Zeit: Vielleicht sitzt er ja nur eine Dimension von uns entfernt und kann sich auf Wunsch in unsere Dimension zurückschrumpfen, wer weiß.
Mit Logik kann man sich Gott nicht annähern. *sfz*
Es ist, als wolle man mit den Ohren sehen oder mit den Augen hören.
DAS läuft falsch.

Astrella
Hi,

ich will mich ja auch nicht Gott nähern, falls es ihn gibt. Wenn, ist das sicherlich nur auf eine intuitive Art und Weise möglich.

Ich finde nur der Begriff eines klassischen Gottes geht somit flöten.
Ein "klassischer Gott", wie sieht der dennaus?
aus: nikodemus. net:
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Frage von EG:
"Wo steht in der Bibel, dass Gott einen Plan für mich hat?"
Einleitung
Wir sehen quer durch die gesamte Bibel, dass Gott von Anfang an planvoll vorgeht und nichts dem Zufall überlässt: Schon bevor er die Welt erschuf, wusste er, dass die Menschen in Sünde fallen würden und er bereitete einen Plan für ihre Erlösung vor. Jesus betete einmal:

Vater, ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, daß sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt!
Johannes 17,24


Der Ausdruck „Grundlegung der Welt“ taucht im neuen Testament neunmal auf und zeigt Gottes planvolles Handeln mit der gesamten Menschheit.

Wir sehen aber auch - an den vielen einzelnen Persönlichkeiten im Alten und Neuen Testament - dass Gott nicht nur einen Plan für die Menschheit als Ganzes hat, sondern auch für den einzelnen Menschen.

Um nun herauszufinden, was Gottes Plan ist (und wie wir ihm entsprechen können), müssen wir uns die Frage nach Gottes Willen stellen.

Was Gott will
Wenn wir uns auf die Suche machen nach Ausdrücken wie "Gott will", dann finden wir zum Ersten, dass Gott will, dass alle Menschen gerettet und Gottes Kinder werden:

[Gott, unser Heiland] will, daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus
1.Timotheus 2,4-5


Gott führt in der Menschheitsgeschichte eine gigantische Rettungsaktion durch - und sein Ziel ist, dass jeder Mensch die Chance bekommt, sich retten zu lassen:

Der Herr säumt nicht mit der Verheißung, wie etliche es für ein Säumen halten, sondern er ist langmütig gegen uns, da er nicht will, daß jemand verloren gehe, sondern daß jedermann Raum zur Buße habe.
2.Petrus 3,9


Die Rettung des Einzelnen ist für sich noch kein Endziel - Gott will, dass alle Menschen die seine Kinder geworden sind, ein Leben führen dass diese neue Beziehung zwischen Gott und Mensch auch ausdrückt - die Bibel nennt das "Heiligung":

Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, daß ihr euch der Unzucht enthaltet [...]
1.Thessalonicher 4,3


Interessant ist, dass innere Motive, äußerlich sichtbares Verhalten und Treue gegenüber Gott ganz eng zusammengehören. Das sehen wir hier am Beispiel der sexuellen Treue ("enthaltet Euch der Unzucht") - aber auch eine dankbare Grundeinstellung entspricht Gottes Vorstellungen für unser Leben:

Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.
1.Thessalonicher 5,18


Diese Verse über Gottes Willen sind aber sehr allgemein gehalten und gelten für jeden von uns. Woraus ist aber zu ersehen, dass er nicht nur allgemein etwas Positives für mich will, sondern auch einen ganz konkreten Plan für mich ganz persönlich hat?


Maßanfertigung
Dazu lässt sich nicht ein einzelner, konkreter Bibelvers heranziehen. Aber wenn wir die Apostelgeschichte aufmerksam lesen, sehen wir, dass es Gott nicht genug ist, wenn sich Menschen retten lassen, sondern dass er mit ihnen ganz individuell vorwärts geht.

Wir sehen das an den Beispielen von Petrus, Stephanus, Paulus und Barnabas, Silas und vielen anderen, aber auch an dem Negativ-Beispiel von Ananias und Saphira, die meinten, mit der Gnade Gottes spielen zu können und dabei ihr Leben verloren.

Wir sehen Gottes individuellen Plan für uns auch darin, dass der Heilige Geist Christen Geistesgaben austeilt, aber nicht jedem dieselben, sondern jede, wie er will:

Es sind mancherlei Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind mancherlei Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind mancherlei Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirket alles in allem. In einem jeglichen erzeigen sich die Gaben des Geistes zum allgemeinen Nutzen.
1.Korinther 12,4-7


Ich möchte nochmals ausdrücklich betonen, dass es im Christentum nicht um Kadavergehorsam oder Unterwerfung geht, auch nicht um die Erziehung zu einer besseren Moral, sondern es geht um eine lebendige Beziehung zwischen Gott und mir als einzelnem Menschen, die auf Liebe, Annahme und Vergebung gegründet ist. Eine solche Beziehung ist niemals Massenware sondern stets etwas ganz Individuelles.

Allerdings wird jedes wiedergeborene Individuum ganz in den Kontext einer christlichen Gemeinschaft, der Gemeinde, gestellt. Ein Solochristentum (nur ich und sonst niemand) kennt die Bibel also auch nicht.

Meine Aufgabe
Da Gott für jeden Menschen einen besonderen Plan hat, ist es unsere Hauptaufgabe herauszufinden und auszuleben, was Gott mit mir vorhat. Ein guter Ausgangspunkt sind dabei die "allgemeinen" Vorgaben wie Heiligung, Dankbarkeit etc. (s. oben).

Wir werden dabei nicht "die eine Lösung" finden, die für den Rest des Lebens gilt, sondern immer wieder neu müssen wir eine Standortbestimmung betreiben und Gott nach dem nächsten Schritt fragen.

Das Leben als Christ bleibt also immer spannend.


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Vor lauter Steinen über die man stolpert, verliert man den Blick für die Felsen in der Ferne. Lievre
@Astrella

Siehe nächster Post Der Kollege mit dem Plan und dem Willen irgendetwas zu tun - das Individuum und nicht die universelle Kraft die alles durchströmt, so mal als beliebiges esoterisches Beispiel.

@Jade

Danke, dann muss ich ja nicht mehr die Text-Passagen heraussuchen 'gegen' die sich mein Post eigentlich richtet.
Du meinst den mit der Strichliste, der abhakt, wer heute schon inbrünstig gebetet und wer geflucht hat? Ach den...
Der ist so menschlich, der läuft bestimmt auf unserer Zeitschiene mit.
Ich würde es gar nicht so negativ stereotyp betrachten, sondern generell dass Wesen mit Form und Charakter namens Gott wäre somit hinfällig.
Willkommen in der Logikfalle.
Daumen
Zeigefinger
kleiner Finger
!
Es komme über Euch der Heilige Geist!
Auf das Ihr Erkentniß findet.
Er ist da. Er Lebt!
Die Zeit GOTT zu erkennen ist jetzt.
Der Heilige ist ein lebender Mensch und kein Geist.

Mein Herz ist von hinten durchbohrt worden vom Teufel. Doch Gott half mir indem er denn grühnen Dolch teilte . Somit ist ein Teil des Dolches im Herz
des Menschensohnes und ein Teil im Herzen des Teufels. Immer wenn der Menschensohn sich gut fühlt geht es dem Teufel schlecht und umgekehrt.
Man kann sich vorstellen was mit dem Teufel passiert wenn der Menschensohn nun in all seiner Kraft und Herrlichkeit kommt !
Die Kinder Gottes sind in dem Durchbohrten eins; genau so wie die Kinder des Teufels in Dem Teufel sind !
Dies ist die Beschneidung des Herzens.
Der Forgang spielte sich "traszental" ab , weshalb das kaum einer dies weis.
All die Menschen die Macht vom Teufel haben wollten mußten den Menschensohn durchbohren um fom Teufel etwas Licht abzubekommen.
Dies tun sie damit sie so nach ihrem Tot wie Engel sind und nicht zu Staub zerfallen.
Der Durchbohrte Lebt Er wird der herrscher der Welt genannt
Der heilige Mann ...
Wenn sein Blick auf Dich fällt wirst Du es merken

Alles Gute
DER DURCHBOHRTE der im Fernsehen durch die Zeit reist ,die Sünde zur Linken abstreift

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