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Da war ja was los heute Nacht und heute Morgen!
Ich kann gar nicht mehr auf alles eingehen, was mir wichtig erscheint. Ein paar Anmerkungen will ich aber doch machen:
Zuerst an Astrella: ich war nie in einer Kirche, wenn man aber im christlichen Abendland aufwächst, dann kriegt man Christentum massiv mit. Einer der wichtigsten Punkte meiner Lösung von dieser Religion war - wie bei Dir - die Abwertung der Weiblichkeit. Ich war dann jahrzehntelang in einem matriarchalen Zirkel und habe die Göttin angerufen. Wunderschön!
Dann wurde mir deutlich - nicht nur im Kopf - dass ich einfach eine männliche Gottheit gegen eine weibliche Gottheit ausgetauscht hatte, auch die Rituale waren anders, vieles war anders. Aber für mich war es keine neue Qualität mehr, sondern einfach das Andere.
Heute bin ich so etwas wie eine Pantheistin, eine Mystikerin. Für mich ist alles Gott, alles Bewusstsein, alles Liebe. Meine Aufgabe heute sehe ich darin, mein Bewusstsein so weit zu entwickeln, dass es die Trennung zwischen Gott/dem Sein/dem Kosmos und mir aufheben kann, dass es wieder zurückfindet zur Einheit.
Mein "Umweg" über eine weibliche Religiosität war aber sehr wichtig, erstens wunderschön, zweitens habe ich aber auch gelernt, dass Religionen etwas anderes sind, als das, was ich brauche.
Inanna
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