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Guten Morgen, hallo HCL1
Es ist mir immer komisch vorgekommen wenn meine Grossmutter gesagt
hatte, dass sie mich in ihr gebet einschliessen werde.
Oder wenn ich jemanden beten höre: Lieber Gott mach bitte, dass... Lieber
Gott hilf mir, dass ich... finde ich seltsam, nicht realistisch.
Für mich ist ein gebet nichts weiteres als mit sich selber sprechen - eine Art der Meditation - soll keine Abwertung sein
Ich kann doch nicht zu Gott beten, dass er machen soll, dass ich morgen
in New York bin, nein dazu muss ich schon einen Flieger nehmen...oder?
Aber wie Du geschrieben hast finde ich beten nicht schlimm, und wenn sich
jemand nach einem gebet wohler fühlt, ist das auch nicht schlecht.
| Zitat: |
Gebete entbinden uns nicht davon, unser Leben und unser Umfeld selber aktiv und eigenverantwortlich zu gestalten. |
Ja auf jeden Fall.
Wenn jemand nun betet, dass der Vater von Mike, seinen Sohn nicht mer
schlagen soll, wird dies wohl wenig bringen.
Ich setze mich nun wirklich aktiv ein - ich hoffe da nun keinen Fehler zu machen -
und glaubt mir es wird sich da etwas verändern - natürlich immer in rücksichtsnahme
auf Mike. Ich will ihm nichts aufdrängen, er muss nichts tun was er nicht wirklich will.
Auf der einen Seite habe ich genug Geld, auf der anderen Seite kenne ich
sehr viele Menschen die in ihrer Stelle genug Macht haben etwas zu bewirken.
Das sehe ich als Nächstenliebe, sich aktiv für etwas einzusetzen und nicht
durch ein gebet sich etwas wünschen.
Sonnst könnten wir es ja einmal darauf ankommen lassen.
Ich gebe euch einen Monat Zeit. In dieser Zeit dürft ihr für Mike beten,
so viel ihr wollt. Mal sehen ob es wirkt.
Wenn es nichts gebracht hat, kann ich mich immer noch für ihn einsetzen.
Ich möchte aber wissen, wieviele Schläge Mike in diesem Monat noch
einstecken muss.
Wenn ich mich sofort einsetze wird Mike spätestens noch diese Woche
von seinem Vater befreit sein - Wetten dass...?
Mit Grüssen Gralsbote
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