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Pentateuch












Sakina für alle.

Zitat:
1.5 Zusammenhang mit dem Alten Testament
Wer die Offenbarung aufmerksam studiert und eine gute Kenntnis
des AT hat, wird auffallend viele Hinweise auf das AT finden. Swete
(S. CXXXV) stellte fest, daß von den 404 Versen der Offb 278 eine
Anspielung auf das AT enthalten! Nach Tenney (S. 104) enthält die
Offb 348 alttestamentliche Hinweise und Anspielungen, und zwar 57
aus dem Pentateuch, elf aus den anderen historischen Büchern, 43 aus
den Psalmen, zwei aus den Sprüchen, 79 aus Jesaja, 22 aus Jeremia, 43
aus Hesekiel, 53 aus Daniel und 38 aus den kleinen Propheten. Alands
Greek New Testament zitiert mehr als 500 alttestamentliche Texte im
Zusammenhang mit dem Buch; das ist ein Vielfaches von dem anderer
neutestamentlicher Bücher. (Paulus z.B. erwähnt in seinen Briefen 95
direkte Zitate und etwa hundert Anspielungen auf das AT). Aber genauso
auffallend ist, daß Johannes nirgends unmittelbar das AT zitiert
und daß in seinen Anspielungen selten genau dieselben Formulierungen
wie im AT gebraucht werden. Die Offenbarung ist also gewiß kein
bewußtes Gemenge von alttestamentlichem Material. Vielmehr wird
hier das alttestamentliche Offenbarungsgut vom Heiligen Geist auf ein
neutestamentliches, christozentrisches Niveau gebracht. Es ist von
großer Wichtigkeit zu sehen, wie Johannes das alttestamentliche Material
zwar nie aus seinem Zusammenhang rückt, aber es doch oft in
ganz neue, neutestamentliche Rahmen setzt.
Am häufigsten verweist die Offenbarung auf das Buch Jesaja.
Einige auffallende Beispiele seien genannt: Gott als der Erste und der
Letzte (1,8.17; 21,6; 22,13; Jes 41,4; 44,6; 48,12); der neue von Gott
gegebene Name (2,17; Jes 62,2; 65,15), der Thron Gottes im Himmel
(4,1; Jes 6,1), die Ältesten in der Gegenwart Gottes (4,4; Jes 24,23),
das dreimalige „heilig“ der Wesen mit sechs Flügeln (4,8; Jes 6,2f.),
das versiegelte Buch (5,1; Jes 29,11), die Wurzel Davids (5,5; 22,16;
Jes 11,1.10), die Genesung der Bedrängten (7,16f.; Jes 49,10), das
Abwischen der Tränen (7,17; 21,4; Jes 25,, der Ausruf über Babylon
(14,8; 18,2; Jes 21,9), der Kelch des Grimmes Gottes (14,10; 15,7;
Jes 51,17), das ewige Aufsteigen des Rauches (14,11; 19,3; Jes 34,10),
die Kelter des Gerichts (14,19f.; 19,15; Jes 63,3), versiegende Flüsse
(16,12; Jes 11,15; 44,27), der Aufruf, aus Babylon wegzugehen (18,4;
Jes 48,20; 52,11), Hochmut und Untergang der Frau Babylon (18,7f.;
Jes 47,7-9), das Verstummen von Musik (18,22; Jes 24,, der Mantel
der Gerechtigkeit (19,8; Jes 61,10), der Messias mit dem in Blut getauchten Gewand (19,13; Jes 63,1f.), der neue Himmel und die neue
Erde (21,1; Jes 65,17; 66,22), die geschmückte Braut (21,2; Jes 61,10),
die künftige Herrlichkeit Jerusalems (21,10.23-25; Jes 60,1-3.5. 11.19f.),
die Edelsteine Jerusalems (21,18f.; Jes 54,11f.), der Lohn der Vergeltung
(22,12; Jes 40,11; 62,11), der Aufruf an die Durstigen (22,17;Jes 55,1).
Die Offenbarung enthält auch viele Hinweise auf das Buch Hesekiel.
Auch hier seien einige Beispiele genannt: die Vision vom Thron Gottes
(4,1-11; Hes 1,9 und 10), die beidseitig beschriebene Buchrolle (5,1;
Hes 2,9f.), die vier Folgen des vierten Siegels (6,8; Hes 5,12.17; 14,21),
das Siegel auf der Stirn (7,3; Hes 9,4), feurige Kohlen aus dem Himmel
auf die Erde (8,5; Hes 10,2), das Essen einer Buchrolle (10,10; Hes 3,3),
das Vermessen von Tempel und Stadt (11,1; 21,15; Hes 40,3.5); das
Werfen des Teufels auf die Erde (12,9; Hes 28,17), der mit Gottes
Herrlichkeit erfüllte Tempel (15,8; Hes 44,4), die Klage über den Fall
Babylons (18,10-19; Hes 26,16-18; 27,12f. 22.30-36), ein Sammeln der
Vögel beim Gericht (19,17f.; Hes 39,17-20), Gog und Magog (20, 7-10;
Hes 38f.), das prophetische Jerusalem auf dem hohen Berg (21,10;
Hes 40,2), der Fluß und der Baum des Lebens (22,1f.; Hes 47,1.12).
Als drittes wichtige Buch nennen wir die Prophetie Daniels. Auch
daraus einige Beispiele: Die Wiederkunft Christi mit den Wolken (1,7;
14,14; Dan 7,13), die Beschreibung des Menschensohnes (1,13-16; 2,18;
Dan 7,9.13; 10,5f.); die Formulierung „der da lebt von Ewigkeit zu
Ewigkeit“ (4,9f.; 10,6; Dan 4,34; 6,26; 12,7); die Zehntausende mal
Zehntausende und Tausende mal Tausende um den Thron (5,11;
Dan 7,10), die große Drangsal (7,14; Dan 12,1), die Beschreibung der
Götzen (9,20; Dan 5,23), das Verbot, bestimmte Gesichte aufzuschreiben
(10,4; Dan 8,26; 12,4.9), der Ausdruck „seine Knechte, die Propheten“
(10,7; 11,18; Dan 9,6.10), das Tier aus dem Meer (11,7; 13,1; 17,8;
Dan 7,3), das mit dem Volk Gottes Krieg führt und es tötet (11,7; 12,17;
13,7; Dan 7,7.21), die Herrschaft Christi bis in alle Ewigkeit (11,15;
Dan 2,44; 7,14), die zehn Hörner des Tieres (12,3; 13,1; 17,3.7-12;
Dan 7,7) zur Erde geworfene Sterne (12,4; Dan 8,10), Michael (12,7;
Dan 10,13.21; 12,1), der Ausdruck „eine Zeit und Zeiten und eine halbe
Zeit“ (12,14; Dan 7,25; 12,7), Leopard, Bär und Löwe (13,2; Dan 7,4-6),
die Lästerungen des Tieres (13,5; Dan 7,8.20.25), die Todesstrafe für die,die das Bild nicht anbeten (13,15; Dan 3,5f.), die Richter auf den
Thronen (20,4; Dan 7,9), die Bücher des Gerichts (20,12; Dan 7,10).
Des weiteren zitiert das Buch noch aus Sacharja, Jeremia, Joel, den
Psalmen, 5. Mose und 2. Mose (in den Parallelen mit den zehn Plagen:
Offb 8 und 16).
Charles meint sogar, daß in der Offenbarung auch deutliche
Hinweise auf neutestamentliche Bücher zu finden sind wie Matthäus
(man denke vor allem an Mt 24 und 25!), Lukas, 1. und 2. Korinther,
Epheser, Kolosser (vgl. z.B. „Erstgeborene aus den Toten“ in Kol 1,18
mit Offb 1,5), 1. Thessalonicher und vielleicht auf Galater, Jakobus und
1. Petrus.
Von den vielen besonderen alttestamentlichen Formulierungen, die
in der Offenbarung zitiert werden, nennen wir nur ein (auffallendes)
Beispiel, und zwar die sechs Namen Gottes, die auf Christus angewandt werden:
Er, der da ist und der da war und der da kommt (1,4.8; 11,17; 16,5;
vgl. 2Mo 3,14): Der treue Bundesgott des Alten Testaments ist derselbe
wie der verherrlichte Mensch, der mit den Wolken des Himmels wiederkommen wird.
Das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte (1,8.17; 2,8;
21,6; 22,13; vgl. Jes 41,4; 44,6; 48,12): Diese Bezeichnungen, die Gott
in Jesaja ausdrücklich für sich selbst fordert, werden in unserem Buch
auf Christus bezogen - ein Beweis seiner Gottheit.
Der Allmächtige (1,8; 4,8; 11,17; 15,3; 16,7.14; 19,6.15; 21,22; vgl.
1Mo 17,1; vielleicht dachte der Schreiber vor allem an Amos 4,13 in der
Septuaginta): Der Begriff bezieht sich auf Gott, manchmal im Unterschied
zu Christus (4,8; 19,15; 21,22), aber manchmal, ohne daß diese
Unterscheidung möglich ist (1,8; 11,17; 15,3; 16,7.14).
Er, der den Himmel erschuf ... und die Erde ... und das Meer (10,5;
14,7; vgl. 2Mo 20,11): In Offb 4 sehen wir den Schöpfer (Vers 11) auf
dem Thron - aber nach Joh 1, Kol 1 und Hebr 1 sind alle Dinge durch
und in Christus geschaffen.
Der Gott des Himmels (11,13; 16,11; vgl. Dan 2,19.37.44): Diese
Bezeichnung Gottes unterscheidet sich am deutlichsten von Christus.
Herr der Herren und König der Könige (17,14; 19,16; vgl.
5Mo 10,17; Dan 2,47): ein weiteres eindeutiges Beispiel dafür, wie die
Namen Gottes in unserem Buch auf Christus bezogen werden.
Obwohl Johannes griechisch schrieb, ist klar, daß er eher auf eine
semitische als auf eine griechische Fassung des AT verwies, weil diese
oft mit dem Targum (der aramäischen Paraphrase des AT) übereinzustimmen scheint. Hier und da scheint es auch eine Verbindung mit der Midrasch (der rabbinischen Exegese) zu alttestamentlichen Abschnitten zu geben. Der Text, den Johannes benutzte, war nicht identisch mit dem uns bekannten masoretischen Text, sondern war offensichtlich einer, der große Verwandtschaft mit dem hebräischen Text einiger Qumranhandschriften aufweist

http://clv.dyndns.info/pdf/255356.pdf

Das ganze nennt sich dann "Offenbarung des Johannes".
Heutzutage hätte der Verfasser einige Plagiatsverfahren am Hals?.

mfffggg gnostik
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