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Buddha Figur












Mit Mantras stehe ich etwas auf Kriegsfuß. Hat aber mit den Mantras selber nichts zu tun. Die Sprache macht mir zu schaffen. Bin heute noch nicht in der Lage, mir simple Ausdrücke wirklich zu merken.

Genug Arbeit mit gleichlautenden Begriffen, die aber dann zum Teil eine völlig andere Interpretation hinter sich ziehen.

Das erschwert ein wenig den Weg....
In welcher Sprache sind denn Deine Mantras? Die tibetischen Mantras die ich spreche versteht wohl kaum ein Tibeter

Ich würde mich da nicht so drauf versteifen, eine kleine buddhistische Anekdote:

Ein Mönch reiste eins umher und traf einen Einsiedler bei Meditieren. Da merkte er, dass der Einsiedler die Mantras falsch aussprach und korrigierte ihn dabei. Der Einsiedler bedankte sich herzlich und der Mönch reiste weiter. Ein paar Tage später überquerte er einen Fluss, da stand auf einmal der Einsiedler neben dem Boot auf dem Wasser und fragte: "Wie geht das Mantra nochmal?"
Sehr interessant, sehr interessant,

wirklich, Eure Diskussion - macht weiter so!

"Auch an die Wirkung der Mantras zu glauben die man wiederholt ist ein klares Indiz für eine Religion."

Auch ich würde das nicht so sehen, für mich sind Mantras eine Form von Meditation. Damit kann man doch ganz schön abzischen.

Und wenn man an ihre Wirkung glaubt, dann ist das Magie für mich und nicht Religion.

Deine Geschichte, Leer, von dem Mönch der eine falsche Aussprache hat, aber übers Wasser läuft, verwende ich gerne um klarzumachen, dass man auf den Inhalt achten muss, nicht auf die Form.


Inanna
Ich glaube, auf Grund der Fremdartigkeit (für mich) habe ich mich auch nicht mit dieser Art von Meditation anfreunden können. Außerdem erinnern sie mich, habe ich glaube ich schon geschrieben (?), zu sehr an das christl. Rosenkranzgebet, das konnte ich noch nie leiden.

Glücklicherweise gibt es auch andere Arten, die mir nunmal eher liegen... und "Leben" spüre.

Um auf die Mantras zurückzukommen. Ist das nicht verwandt mit dem "durchziehen" der Kugeln einer Gebetskette, wie bei den Muslimen?

Gruß alwin
Die Ähnlichkeit ist jedoch nur oberflächlich.

Ursprünglich stammt diese Praxis aus dem Hinduismus, eine Kette mit 108 Perlen, die bei der Meditation oder beim Gebet verwendet wird. Jede Perle steht für einen Namen Gottes und seine Eigenschaften, im Buddhismus jedoch für jeweils eine Band des Dharma.

Im Islam werden soviel ich weiß ähnlich wie bei Hinduismus die Namen Gottes rezitiert, sind aber weniger Perlen.

Das Rosenkranzgebet ist halt nen Gebet und keine Meditation. Das Judentum und damit das Christentum wurde vom Buddhismus geprägt, also im Endeffekt haben alle nur abgeschrieben. Außer der Kette und der Tatsache das man sie zum zählen irgendwelcher Sätze benutzt haben Rosenkranz und Mala nicht mehr viel gemein.
Leben spüren ist so ne Sache....


Zur Geschichte: Um genau zu sein, alle die schönen Texte und Ansichten bringe nichts ohne die richtige Einstellung. Du kannst die Texte mit den weisesten Inhalten in ihrer schönsten Form rezitieren, dass ist alles vergeblich so lange nicht deine Motive edel und gut sind.
Forum -> Hinduismus, Buddhismus, Zoroastrische Religion

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