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Zur Figur:
Ich würde einfach Orte nehmen an die Du auch Fotos und Bilder eines guten Freundes eines geliebten Menschen hinstellen würdest.
Die einzige 'Regel', die ich kenne ist, dass man sie nicht so hinstellen sollte, dass die Füße drauf zeigen, ans Ende des Bettes oder auf den Boden, einfach weil der Boden und alles was ihn berührt unrein ist und man somit symbolisch Buddha mit den Füßen tritt. Das gilt auch für Bilder o.Ä.
Eine Tradition die so vermute ich mal aus dem Hinduismus entliehene worden ist. Aber auch mehr ein Leitfaden....zumindest für mich.
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| Buddhismus ist in dem Sinne keine Religion. Hier geht es in 1. Linie nicht um einen Glauben an irgendetwas, sondern um (individuellen) Vollzug einer Erkenntnislehre. |
Definitiv ist Mahayana-Buddhismus eine Religion.
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Nur, da es hier keine Aufnahmeregeln gibt, gibt es auch keine "Kontrolle".
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Es ist eine Sache zu Meditieren und eine andere einem 'Programm' eines Lehrers zu folgen. Bist Du dich in diesem Sinne Buddhis nennen kannst, dauert es ein wenig. Da gibt es dann auch verschiedene Einweihungs-Riten
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@_Leer_
Hi,
ich hoffe nicht, dass es dich stört, dass ich dir zu diesem Posting ein paar fragen stelle:
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| ans Ende des Bettes oder auf den Boden, einfach weil der Boden und alles was ihn berührt unrein ist |
Wo hast du denn das her? Ok, Hinduismus, können wir den da lassen wo er ist! Also keine allgemeingültige Regel...
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| Definitiv ist Mahayana-Buddhismus eine Religion. |
Inwiefern? - Unter berücksichtigung, was du hier unter Religion verstehst. Ich gehe hier von der westeuropäischen definition aus, in der wir hier leben!
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Da gibt es dann auch verschiedene Einweihungs-Riten
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Auch da ist definitiv nichts festgelegt. Du kannst, mußt aber nicht. Ich rede nicht von einer Aufnahme in diversen Schulen.
"Mein" direkter Lehrer sitzt bspw ca 400 km von mir entfernt, hauptsächlicher Kontakt über email und Telefon, hindert mich aber auch nicht daran, meine Überzeugung zu praktizieren. Ich rufe auch keine Nachbarn am Morgen herein, die mir zuhören, wenn ich meine Zuflucht nehme. Und wenn ich die nicht nehmen kann, weil ich aus zeitlichen Gründen nicht kann, nimmt mir das auch keiner verkehrt. Verstehe daher Deine anspielungen nicht!
Allerdings muß ich eines feststellen, wie Du meine Frage nach der Religionszugehörigkeit
des Mahayana-Buddhismus antwortest, interessiert mich am meisten!
Liebe Grüße
alwin
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ich hoffe nicht, dass es dich stört, dass ich dir zu diesem Posting ein paar fragen stelle:
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Sicher nicht
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| Wo hast du denn das her? Ok, Hinduismus, können wir den da lassen wo er ist! Also keine allgemeingültige Regel... |
Hat mir mal jemand so in einem buddhistischen Zentrum erklärt. Das das hinduistisch inspiriert ist, war meine eigene Vermutung, da im Hinduismus die Reinheit eine sehr große Rolle spiel und Füße/Boden dort als so ziemlich als das unreinste betrachtet werden.
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| nwiefern? - Unter berücksichtigung, was du hier unter Religion verstehst. Ich gehe hier von der westeuropäischen definition aus, in der wir hier leben! |
Ja das mit der Definition von Religion ist so ne Sache. Eng gesehen könnte man alles was über materialistisches Denken hinaus geht als Religion bezeichnen, aber so weit würde ich nicht gehen.
Was mich zu der Behauptung veranlasst ist, dass der Mahayana (inkl. Vajrayana) mit seinen tantrischen Lehren mehr als nur eine praktisch orientierte Philosophie ist: Die zentrale Technik, das Guru Yoga oder die Meditation über den Lehrer sowie die charakteristische Vereinigung in den Meditationen mit dem Lehrer oder dem Yidam um seine Qualitäten zu verwirklichen ist eindeutig ein religiöser Zug.
Auch an die Wirkung der Mantras zu glauben die man wiederholt ist ein klares Indiz für eine Religion.
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| Auch da ist definitiv nichts festgelegt. Du kannst, mußt aber nicht. Ich rede nicht von einer Aufnahme in diversen Schulen. |
Richtig, ich sprach von eben jener. Ansonsten kannst Du auch Buddhist sein ohne einer Institution anzugehören oder einen Lehrer zu haben.
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| Und wenn ich die nicht nehmen kann, weil ich aus zeitlichen Gründen nicht kann, nimmt mir das auch keiner verkehrt. Verstehe daher Deine anspielungen nicht! |
Sorry, ich weiß nicht worauf Du hinaus willst.
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Hallo Leer,
nun, jetzt sind wir oder ich... erfreuliche Schritte voran gekommen.
Zuerst zum einfachsten:
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| Sorry, ich weiß nicht worauf Du hinaus willst. |
Für mich hat es sich so angeschaut, dass es formale Voraussetzungen zu erfüllen gibt, um Buddhist zu sein bzw. zu werden.
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| Auch an die Wirkung der Mantras zu glauben die man wiederholt ist ein klares Indiz für eine Religion |
Dem widerspreche ich im Prinzip, aber auch nur dort. Wenn Du Dir durch Wiederholungen ("Ich will ein bestimmtes Ziel erreichen...") zum Erreichen dieses Zieles diese Suggerierung zu Eigen machst und sowohl an Methode wie auch Inhalt glaubst, ist das auch keine religiöse Handlung.
Vorgehensweisen, wie bspw das christl. Rosenkranzgebet sind wiederum von der Intention her sicherlich religöse Handlungen.
Aber ich glaube, das ist mehr oder weniger auch Ansichts- u. Auslegungssache und kaum eine Diskussion wert.
Deine anderen Ausführungen finde ich sehr interessant und Danke, dass ich hier meinen Horizont wieder mal ein Stückchen erweitern konnte!
Liebe Grüße
alwin
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| Für mich hat es sich so angeschaut, dass es formale Voraussetzungen zu erfüllen gibt, um Buddhist zu sein bzw. zu werden. |
Wenn es darum geht wer oder was sich Buddhist nennen darf, zitiere ich gerne einen Zen Meister, der gesagt hat, dass selbst wenn man ordinierter Mönch ist, man sich nicht Buddhist nennen solle. Es geht darum seine eigenen Gedanken, Weisheiten und Wahrheiten zu finden und nicht Buddhas Pfad zu folgen, der war streng genommen auch kein Buddhist
Formale Kriterien gibt es nur, wenn man einer Schule folgt.
Ich persönlich nenne mich eigentlich nicht Buddhist, nur wenn es das Schubladendenken meiner Mitmenschen es erfordert.
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| Dem widerspreche ich im Prinzip, aber auch nur dort. Wenn Du Dir durch Wiederholungen ("Ich will ein bestimmtes Ziel erreichen...") zum Erreichen dieses Zieles diese Suggerierung zu Eigen machst und sowohl an Methode wie auch Inhalt glaubst, ist das auch keine religiöse Handlung. |
Im Prinzip richtig aber dennoch haarscharf vorbei würde ich sagen. Bei Mantras ist die Bedeutung nicht unbeding so wichtig sondern mehr die Schwingungen oder der transzendentale Klang. Nehmen wir mal das bekannteste Mantra "Om mani padme hung" des Avalokiteshvara. Die Bedeutung des Mantras wird oft mit "Oh Du Juwel in der Lotusblüte" übersetzt, die aber an sich nicht wirklich von Bedeutung ist. Bewirken soll es die Entwicklung des Mitgefühls mit allen Wesen und das Beenden des Leides, angefangen bei OM, dass von allem göttlichem Leid befreien soll und dann für jedes Mantra absteigend den nächsten Daseinsbereich.
Im Mahayana/Vajrayana haben Matras weniger die eine autosuggestive Funktion als die einer 'Zauberformel'. Natürlich gibt es auch Matras mit einer wirklichen Bedeutung, aber die würde ich eher als sekundär betrachten.
In welchem Land bist Du denn, dass es zu 98% buddhistisch ist, Thailand?
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Deine anderen Ausführungen finde ich sehr interessant und Danke, dass ich hier meinen Horizont wieder mal ein Stückchen erweitern konnte!
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Gerne doch.
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