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*zustimm*
Ich sehe auch zu, daß die Leute das Gefühl haben, etwas zurückgeben zu können, erstens bewahren sie sich ihre Würde und zweitens verhindert es diese Mentalität des passiven Handaufhaltens.
Als einem unserer Wächter das Haus wegschwamm und wir ihn finanziell unterstützen (alles im Rahmen von 100$), "musste" er es "abarbeiten", indem er mit mir über 2 Monate täglich Portugiesisch übte.
Hier sind die Leute sehr einfallsreich im Anbieten von allen möglichen Dienstleisungen - Einkauswagen schieben, Schuhe putzen (bei Sandalen *grins*), vor dem Haus den Müll wegräumen und fegen - es gibt nichts was es nicht gibt. Eine Bettelindustrie gibt es hier zum Glück nicht, es sind vor allem Menschen mit Kriegsverletzungen, Blinde oder anderen Behinderungen (Kinderlähmung ist hier leider noch sehr verbreitet). Und da habe ich auch keine Probleme zu geben, weil die schon mit umgerechnet 10 Cent zufrieden sind...
Astrella
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