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HI HO ...
Ich dachte ich komm mal mit einer kleinen Ansicht von der in diesem Fall wohl unbeliebten BWL-er Seite.
Arbeit ist wichtig, ob du sie nun für dich selbst ausübst oder für andere und im Gegenzug Geld erhälst spielt keine Rolle - Geld ist nur ein Tauschmittel. Dafür kannst du dir Dinge kaufen, die dich als Konsument befriedigen --- das sollte dich glücklich machen.
Soweit die weit verbreitete Annahme.
Obwohl ich BWL studiere verabscheue ich gleichzeitig den Kapitalismus. Genau so wenig mag ich aber mit Hanf bekleidete Hippies!
Punkt 1: Solange der Kommunismus nicht funktioniert (und er tut es bewiesen nicht) müssen wir mit unserem System auskommen. Und wie bei jedem System gibt es Gewinner und Verlierer. Betrachten wir das Leben als System (dessen Regeln und Ziel wir nicht kennen) gibt es diese Akteure auch dort.
Punkt 2: Ich halte es darüber hinaus für ausgesprochen irrsinnig, und da stimme ich dir voll und ganz zu, 8 oder mehr Stunden am Tag den gleichen stupiden, langweiligen Dingen nachzugehen. Ich weiß gar nicht, wie Leute den Beamtentriathlon (knicken, lochen, abheften) überstehen ohne irgendwann eingewiesen zu werden.
Punkt 3: Und jetzt etwas vielleicht Positives: Wir leben Gott sei Dank in einem der reichsten Länder der Welt. Es mag uns stinken, der Konkurrenzdruck ist wahnsinnig. Aber allein was der Staat uns schenkt, wenn wir auf der Strecke bleiben, ist weit mehr, als in den meisten Ländern der Welt verdient wird.
In einem Beitrag im Fernsehn sah ich derletzt einen Japanischen Wanderarbeiter, der 100 € im Monat verident für die Errichtung eines Gebäudes. Das Traurige: Er bekommt erst am Jahresende sein ganzes Gehalt. Wahnsinn? Realität ! Dafür würde manch ein Deutsscher keinen Finger krumm machen.
Ich will hier keine Predigt halten, ich will dir nur eine Sichtweise in Erinnerung rufen, die du sicher schon kennst.
Es geht nicht um den Sinn des Lebens ...
Aber hier ein kleiner Kernpunkt unseres allzu kapitalistisch ausgerichteten Lebens:
Warum sind wir nicht in einem Schlaraffenland, wo es alles im Überfluss gibt? Logische Erklärung: Wären wir in einem Schlaraffenland und es wäre alles im Überfluss vorhanden, würden wir doch gar nicht merken, dass alles im Überfluss vorhanden ist, weil wir doch gar nicht den Zustand kennen würden, wie es wäre, wenn die Mittel knapp wären.
Und das ist das Problem, oder eher das Prinzip unserer finanziellen Welt:
Es gibt begrenzte Mittel, die es gilt zu nutzen. Egoistisch betrachtet, ich will so viele Mittel wie möglich haben. Und sich diese anzueignen ist die friedfertigste Variante Arbeit.
Kurz: es geht nicht ohne (puh, das war ein langer weg bis hierher, der satz hätte mir vorher einfallen sollen *g*)
Aber zu deinem Problem:
Du musst aus deinem Alltagstrott raus: Such dir etwas, was dir Spaß bereitet und mache es! Vielelicht gibt es da etwas aus deiner Kindheit.
Fahrradfahren, einem Männerchor beitreten (quasi eine Rechtfertigung des Biergenusses). Es ist nicht schwer so einen Schritt zu tun und es warten überall Menschen auf einen, mit denen man sich gut versteht, viel besser als mit einer Flasche Bier!
Und wer weiß, dann lernst du auch eine nette Frau kennen. Auch das Internet bietet hierfür heute tolle Chancen, ganz unverbindlich.
Denk daran, du arbeitest um zu leben, du lebst nicht für die Arbeit!
Lass es dir von deinem Geld gut gehen, gönn dir was! Ich würde es auch nicht sparen für den Leichenbestatter. Geh mal zu einer schönen Massage, kauf dir und für eine Frau zwei Kinokarten und versteck sie in einem Blumenstrauß und überrasche sie damit. Lass Arbeit dich wieder glücklich machen und nicht unglücklich.
So, ich bin ja auch eher ein Fauler, und die Gedanken, die du dir machst, habe ich mir schon oft gemacht und sie quälen mich immer mal wieder.
Wenn du mal Zeit hast, kannst du es ja mal testen. Fahr mal in ein armes Land in Urlaub, oder recherchiere im Internet, was du woanders für dein Geld bekommst, da guckt man nicht schlecht.
So, das wars von mir. Du kannst mich auch gerne in meiner Sichtweise ablehnen und mir einen anderen Vorschlag machen.
Erstmal eine gute Nacht! Und mach dir nicht so viel Ärger auf der Arbeit.
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Ein Mann kommt eine Stunde verspätet ins Büro. Er ist über und über mit Verbänden bedeckt. "Ich bin durch eine Glastür gefallen", erklärt er dem Chef. "Na und? Das dauert doch keine Stunde!"
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