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Hallo!
Wie schon im Titel erwähnt, folgt in meinem Leben ein Schicksalsschlag nach dem anderen...
Dieser Beitrag wird etwas lang, aber ich würde mich freuen, wenn ihn jemand liest...
Ich fang einfach mal mit meiner Geschichte an:
Es war schon, als ich ganz klein (also so mit 3 Jahren) war, nicht einfach für mich.
Meine Eltern waren kein wirkliches Paar. Mein Vater spielt und hat uns damals sehr im Stich gelassen.
Er machte mit dem Namen meiner Mutter Schulden. (eine unvorstellbare Summe).
Er schlug sie, schrie sie an...er ließ uns alleine.
Zwar wohnten wir immer zusammen. Doch wir waren keine Familie.
Das schweißte meine Mutter und mich sehr zusammen.
Leider musste ich etwas opfern. Meine Kindheit. Schon mit 4 Jahren erlebte ich schreckliche Szenen, an die ich mich jetzt, nach 10 Jahren, noch immer erinnern kann.
Ich bin in meinem junge Leben schon über 10 mal umgezogen, aufgrund der Schulden meines Vater's.
Zwar fand ich überall Freunde, doch niemanden, mit dem ich über alles reden konnte.
Natürlich war & ist meine Mutter immer für mich da, doch ich muss für sie stark sein, denn mein Vater hat sie geschwächt.
Ich bin ihre Stütze..Wenn ich aufgebe, bricht das Leben meiner Mum zusammen.
Nun gut, ich war in der Volkschule sehr erfolgreich, hatte nur 1er.
Doch damals merkte ich schon, dass ich anders war.
Ich machte mir über Dinge Gedanken, wovon andere in meinem damaligen Alter noch nie etwas gehört haben...
Ich war gerne alleine und stellte alles in Frage.
Ich erlebte alles mit, all das Böse.
Meine Mutter und ich fuhren oftmals mit dem Auto in der Nacht meinem Vater hinterher, der heimlich unterwegs zum Casino war.
Damals war ich 7. Ich wusste, was los war. Aber ich weinte nie. Nur wenn ich alleine war. Ich tröstete damals meine Mum sehr oft.
Vor 3 Jahren (2004) machte mein Vater einen Suizidversuch.
Ich weinte nicht. Nicht mal, als ich alleine war. Ich fühlte weder Schmerz, noch Trauer, noch Hass. Ich ging sogar am nächsten Tag normal in die Schule...(Es ist schrecklich, nichts für meinen Vater zu fühlen...auch wenn er niemals ein Vater für mich war. Er wusste & weiß sogut wie nichts über mich...)
Ab der Hauptschulzeit begann dann, alles schlimmer zu werden.
Ich war 2 Jahre lang in einem Ort, ging dort in die HS.
Wir mussten umziehen, da der Vermieter uns rausschmieß, weil er selbst die Wohnung brauchte.
Dieses Jahr war schrecklich, denn ich zog in diesem Jahr (2005) 4 mal um.
Anfang 3. Klasse HS war ich obdachlos.
Ich wohnte mit meiner Mum in einem extrem kleinen Hotelzimmer.
2 Monate lang (Oktober, November) war ich nicht in der Schule. Da ich keine Schule hatte...Auch hier war ich stark für meine Mum, und war für sie optimistisch und redete ihr gut zu. Doch ich selbst war noch nie so verzweifelt, aber ich lies mir nichts anmerken.
Dann zogen wir anfang Dezember in eine Stadt, wo ich in eine wunderbare HS kam. Dort war in dann in der 3 und 4 Schulstufe HS.
Ich fand eine Freundin, die zwar genau das Gegenteil von mir war, doch wir hatten vieles gemeinsam, und wir waren beide anders...anders als die anderen.
Nun ist die HS vorbei, und ich stehe wieder kurz vor dem Umzug.
Ich lernte vor 5 Monaten meine große Liebe kennen (siehe Beitrag "Liebe mit Hindernissen)...doch auch dies war ein Schicksalsschlag...
Wir (meine Mum & ich) stehen nun da. Kein Geld, keine Wohnung.
In ca. 2 Wochen müssen wir aus dieser Wohnung raus.
Die Zukunft ist Ungewiss. Wir wären eigentlich nach Wien, zum Freund meiner Mum gezogen. Doch dieser hat uns kurz bevor wir hinzogen, im Stich gelassen....
Ich komme in genau 1 Monat in ein Gymansium.
Ich weiß nicht mehr weiter.
Ich bekomme keine Verarbeitungspause nach einem Schicksalsschlag.
Es folgt einer nach dem anderen.
Ich bin zwar stark für meine Mum, für sie optimistisch..
Doch ich selbst zerbreche. Ich habe keine Lebenslust.
Bei Freunden melde ich micht nicht mehr. Will mich mit niemanden treffen.
Meine einzige Freundin, ist gerade in Kambodscha, bis Ende der Ferien.
Ich habe niemanden, dem ich alles anvertrauen kann...
Mein Vater lässt mich im Stich...
Ich bin schon so lange depressiv, doch ich habe es verdrängt für meine Mum.
Ich wünsche mir oft, einfach nur erlöst zu werden.
Meine ganzen Erfahrungen haben etwas gutes...
Ich habe sehr große Menschenkenntnisse..
Und psychologie liegt mir, ich kann mit Menschen umgehen...
Oft habe ich, auch fremde Menschen, aus einem tiefen Loch geholt.
Nur leider mich niemand...
Danke, dass du das gelesen hast...
Ich wollte es einfach nur mal los werden...
Lalyha
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hast ne pm .
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| hallo hab auch mal grad durchgeless, mzuss jetzt schnell weg hab enen termin aber die pn an dich ist in arbeit!
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Hallo liebe Lalyha,
ich habe mir nun einfach mal die Zeit genommen, und mir deinen Beitrag durchgelesen. Und mir kamen fast die Tränen....! Ist ja voll schrecklich, was du alles durchmachen musst, dass mit deinem Vater und dass ständige umziehen! Tut mir schrecklich Leid für dich!
Ich wünsche dir alles erdenklich Gute!
Liebe Grüße
Arwen
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Danke für euer Mitgefühl!
Wollte es einfach mal loswerden.
Liebe Grüße...
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