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Fitnessstudio












Vielen Dank für die nette Begrüßung ...

Sich selbst zu analysieren ist reichlich schwierig ... hab mir schon oft Gedanken gemacht. Ich bin an und für sich kein optimistischer geschweige denn fröhlicher Mensch. Aber auch kein Außenseiter, einer, der sich vergräbt. Raus aus dem Trott ... das muss wirklich sein!

Ich weiß noch, als ich fröhlich war. Hört ist urkomisch an, aber das war als ich so verliebt in die eine war. Da war ich sportlich auch echt auf dem Höhepunkt. Ich wollte mich für sie attraktiv machen, bin jede Woche 3 mal ins Fitnessstudio und die Tage dazwischen Fahrrad gefahren. Bei Wind und Wetter, ich hatte so einen ungeheuren Ansporn in mir und Energie, ich wusste gar nicht wohin damit. Da hatte ich einfach so 25 Kilo abgenommen.

Ich kenne mich als dieser jemand selber nicht mehr, da habe ich die Treppe hochlaufend Luftsprünge gemacht.
Da gab es so einen in meinem Abijahrgang, der geht mit einem unglaublich breiten Grinsen durch die Welt, das man am liebsten gar nicht sehen will. Bei ihm viel mir auf, dass seine ute Laune sich nicht selten durch Schwärmen beim Essen ausdrückte: Mhmmmm das ist ja ein hammer geiles Schnitzel. Und als ich in das Mädchen verliebt war, ich merkte es aber mochte es plötzlich auch. Ich fand selbst an solchen Kleinigkeiten eine riesen Freude. Mir schmeckte das Essen, ich liebte Luft und war einfach nur glücklich.

Dann kam der Bruch ....

Ich kann sie nicht besitzen und werde es niemals. Es hat mich wirklich schwer getroffen. Es hört sich so simpel an. Hehe, Liebeskummer ... passiert doch immer mal ... das geht und kommt .... aber zu der Zeit bis heute hab ich mich davon einfach nicht wieder erholt.

Ich habe eine neue ... anfangs wollte ich sie nicht, weil ich die andere nicht vergessen konnte. Dann kamen wir aber zusammen. Ich habe mich an sie gewöhnt, habe sie sogar vielleicht lieben gelernt. Aber es ist alles so schwierig für mich.

Abiturstress, danach direkt zur Bundeswehr, danach direkt ins Studium. Purer Stress für mich. Keine Zeit zum Ausspannen. Ein ewiges Hin und Her ... und dann muss ich mich auch um sie kümmern. Und dann werde ich noch von ihren Problemen bombadiert. Sie macht sich immer so sorgen um ihre Arbeit, um uns.

Ich weiß nicht, ob sie nicht auch ein Punkt ist, warum ich unglücklich bin. Mir geht es schon nicht gut. Und dann kommt sie noch mit ihren Problemen. Dann muss ich sie zuBett bringen, kuscheln, sie trösten, gut zureden, massieren, kitzeln. Mir steht es einfach bis zum Hals!

Aber ich kann mich von ihr nicht trennen. Nicht wegen undefinierbarer Gefühlsbeeinträchtigungen. Da hätte ich Angst vor. Sie liebt mich und sie sit ein Teil von meinem Leben. Das ist mal gut, mal schlecht, das ist klar. Aber deswegen kann ich sie doch nicht wegschicken um zu sehen, ob es mir ohne sie besser geht!


Und einfach wieder weggehen oder Sport machen. Gelegentlich tu ich das ja auch, aber es macht mir keinen Spaß mehr.
Was soll ich bloß tun ... eine Trennung auf Zeit ... selbst da würde ich riesen Ärger mit ihr bekommen, nur wenn ich sowas andeuten würde.
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