Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Impressum | Suche

Herkunftsverhältnisse












Hallo hana!

*lol* Da simmer ja in der selben Ecke, hab das irgendwie geahnt, darum auch gleich nachgefragt...! Freu mich immer, wenn meine Intuition so funzt.
Ja, das mit den Herkunftsverhältnissen bei euch ist ja mal hammerinternational... hört sich fast genauso an, wie wenn mein Vater von den seinen erzählt. Übrigens verstehen sich meine Eltern auch nicht besonders, sind darum auch schon seit ewigen Zeiten geschieden und gehen getrennte Wege.
Ich find sie aber beide ganz sympathisch (obwohl sie total unterschiedlich sind), nur die Neue von meinem Pap geht mir voll auf den Sack, aber ok, die kann mir ja nix. Ausserdem wohnen die an der französischen Grenze und ich fahr da nicht so oft hin.

In Mexiko bin ich erst als Schülerin gelandet, im Rahmen eines Austauschprogramms meiner Schule. Dann als Studentin, wieder ein Tauschprog. Und jetzt bin ich hier, weil ich bei meinem letzten Aufenthalt den Mann meines Lebens kennengelernt habe.

Astrella hat übrigens recht und du auch. Der Schuss kann nach hinten losgehen.
Ich seh das so: wenn du nur deswegen mit ihm Schluss machst, weil du ihn zurückhaben möchtest, spielst du nur mit seinen Gefühlen und das ist 1. unfair und wird 2. entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen. Überleg dir also gut, ob du zu solchen Mitteln greifen möchtest.
Andererseits solltest du dir selbst wirklich mehr wert sein. Wenn du dahin kommst zu sagen: ich habe keine Angst mehr. Ich komme auch ohne ihn klar. Und falls er zurück will, muss er das, was er mir angetan hat erstmal wieder gut machen. Und ich gehe meinen Weg, so wie ich es für das beste halte, auch auf die Gefahr hin, ihn für immer zu verlieren (und diese Option macht mir eben keine Angst). Dann ist der Weg offen. Dann kann passieren, was auch immer... du bist dann nicht mehr in Gefahr dich selbst zu verlieren und der Kleine ist bei dir sicher.
Weisst, was ich meine? Du muss zu diesem Punkt kommen, unabhängig davon, was dein Mann sagt oder tut. Beide Optionen: er will dich wieder und er will dich eben nicht, dürfen dir keine Angst mehr machen. Dann hast du Klarheit darüber, was zu tun ist. Das ist mehr deine innere Einstellung, die sich stabilisieren muss.
Im Moment macht dich deine Hoffnung noch schwach und hält dich davon ab, dich mit der Realität zu konfrontieren (ich kenn das ganz gut). Aber wenn du selbst einen Weg findest, dich stärker zu machen, wird die Wirklichkeit stärker als die Hoffnung.

LG
Lisken
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum IV