Leben ohne Freude


Hallo,

hoffentlich bin ich in der richtigen Rubrik. Bin ja auch noch ganz neu hier.
Ich weiß, dass lange Texte müßig sind, sorry!

Ich bin erst 21, da sollte man voll Elan sein und jeden Tag genießen. Wenn ich von Älteren höre: "als ich noch jung war, da gings rund", da frag ich mich, ob meine Verfassung noch schlechter werden kann, als sie jetzt schon ist.

Ich sollte mich meines Lebens freuen, ich habe tolle Eltern, uns geht es finanziell recht gut, habe nicht viele aber immerhin Freunde, eine feste Freundin, mein Abitur in der Tasche, angefangen zu studieren ...

Aber trotzdem macht mir nichts mehr Lust. Es ist kein Anfall von Langeweile, bestimmt nicht. Denn es geht mir nun schon einige Jahre so.

Es ist sogar schlimmer: Ich fühle mich absolut kraft- und saftlos. Wo andere über den Sportplatz fetzen und nächtelang in der Disco rumhängen ... muss ich passen. Ich war vor meiner jetzigen Freundin schwer verliebt, sie ließ mich fallen, da ist mein Herz gebrochen, ich hatte wirklich einen kräftigen Stich Mitten im Herz in dieser Situation als sich sie mit nem anderen sah, so unglaublich das klingt. Ich habe seitdem 30 Kilo zugenommen.

Ich kann einfach nicht mehr. An manchen Tagen fällt es mir schwer mit meiner Freundin im Restaurant zu sitzen ... ich fühle mich unwohl, schlapp, angespannt ... seit Wochen kann ich nicht mehr in Ruhe schlafen .... wir schlafen nicht mehr in einem Bett ... weil ich "zappel". Irgendeine innewohnende Nervosität. Ich wache auf, so müde, wie ich ins Bett bin. Hinzu kam jetzt noch eine Allergie, die ich vorher nicht hatte, hochgradig anfällig für Gräser, Pollen, Hausstaub. Es wird mir langsam alles zu viel.

Und an nichts kann ich mehr Freude empfinden. Ich entwickle sogar gegen vieles, was leicht an einem abprallen sollte Agressionen.
TV-Werbung, Bands, Bahnstreiks ... als ob die Welt nicht schon genügend Probleme hätte, muss man sich jeden Tag so einen *zensiertes Wort*g* anhören.

Ich bin einfach allem überdrüssig.
Meine Freundin, ich liebe sie, aber wir streiten uns fast jeden Tag. Nur wegen Kleinigkeite, aber die ksoten mich zu viel Kraft und ich hab schon keine Lust mehr, auf sie, auf das alles, mein Leben.

Es geht hier nicht um Suizid, wirklich, ich hänge nicht am Leben, aber ich will es auch nicht loswerden. Ich hätte nur gerne, dass es wieder besser wird.

Ich würde ja zum Psychologen gehen, aber dafür habe ich wohl nicht das Geld. Ich könnte mit meinem Vater reden, das ist mir aber zu peinlich.

Ich habe auch keine große Lust zum Arzt zu gehen, weil es mir nicht so gut geht. Ich mag Ärzte nicht. War schon bei vielen, weil ich Knieprobleme habe. Glaubt mir keiner. Nehmen sie erstmal ab. 1,83, 100 Kilo, okay, ich bin moppelig, ich kann auch wieder schlank sein, wenn ich bock drauf hab und nicht nach 5 Minuten mein Knie wehtut als hätte ich Rheuma und Arthritis im Endstadium. Vielleicht stellt er auch was ganz anderes fest .... Krebs oder sowas, dann kann ich mir gleich ne Kugel geben.

Ich würde von euch nur gerne wissen, was könnte ich tun? Versteht ihr, es ist so ein Teufelskreis, jeder Tag in meinem Leben ist gleich und es frisst mich so langsam auf.
Aufstehen, irgendwann Uni, lernen, zur Freundin fahre, Fernsehn, streit, kein Sex ....alles mist!

Ich habe einfach keine Ideen. Vielleicht was Spirituelles. Hey Gott, hier bin ich, lass uns Freunde sein und mach, dass es mir gut geht?

Wisst ihr, was ich da machen kann?

Vielen lieben Dank, an jeden, der bis HIEHER gelesen hat *g*
ha hab alles gelesen!

erstmal willkommen bei uns! hier bist du sicher richtig!

ich bin schon mal froh dass du nicht daran denkst dein leben wegzuwerfen!

deine komische phase kenn ich sehr gut nur hat sie bei mir nicht lange gedauert zum glück!

so wass kannst du tun?
du sollteset raus finden was es ist dass dich so runter zieht, geh in dich vielleicht fällt dir was ein!

dann würd ich sagen musst du mal was unternehmen auch wenn du dich schlapp fühlst da musst du durch!
frische luft ist immer gut und da du knie probleme hast würde ich sagen wär schwimmen ne gute sache!
einfach raus mach was dass spaß macht irgendetwas findest du schon.

unterhalte dich mit interessanten menschen!

du musst aus deinem trott raus kommen! und ein durch checken beim arzt ist vielleicht nicht verkehrt! eine bekannte von mir war ewig so komscih lustlos! naja mal bisschen blutabgenommen und die ursache stahnd fest. nix schlimmes nur ein mangel!

iss viel frisches obst dass macht dich fit!

ich kann dir auch nicht nehr raten als einfach raus!

ach ja die sache mit gott ist gar nicht abwegig glaubst du denn an gott? wenn ja dann könnte dir beten durchaus auch kraft geben!

mach dir mal gedanken darüber woher deine unzufriedenheit kommen könnte!

liebe grüße hana
Hallo Xavir und ein herzliches Willkommen auch von mir!

Das, was du beschreibst, hört sich nach was körperlichem an. Könnte tatsächlich ein Mangel sein (Eisen wahrscheinlich). Du solltest zum Arzt gehen, dein Blut (grosses Blutbild!) und deine Drüsen checken lassen.
(Eisenpräparat und hochdosiertes Johanniskraut könnten helfen.)
Mit deinen Knien könntest du einen Physiotherapeuten aufsuchen (am besten einen, der Osteopathie beherrscht). Das Geld lohnt sich! Es könnte eine Blockade der Fussgelenke sein oder eine Fehlstellung der Hüfte (oder beides). Nein, ein Orthopäde sieht sowas nicht (sag ich mal aus eigener Erfahrung).
Eine Allergie ist meist ein Zeichen für einen inneren Widerstand gegen irgendetwas. Was ist es, was dich stört? Und was ist es, was dir fehlt?
Diese Fragen sind jetzt entscheidend, ob du sie dir selbst stellst oder Gott ist gar nicht mal so wichtig, sondern, dass du auf die Antwort hörst. (Wenn keine kommt, hör genauer und noch genauer hin. Es kann sein, dass das, was du hörst, dir sehr unangenehm ist, aber da musst du durch.)

Erzähl hier (wenn du magst) etwas mehr. Was studierst du und warum? Wohnst du bei deinen Eltern oder mit deiner Freundin zusammen? Was ist dein Lieblingsessen?

LG
Lisken

P.S. Ich hab mich totgelacht bei dem Satz, den du dir für Gott ausgedacht hast! Als ich angefangen hab, mit dem zu reden, hab ich ihn auch so blöd von der Seite angequatscht - und der Typ hat auch noch geantwortet... Also probier es ruhig mit was Spirituellem, schaden kanns nicht (und wenns dir peinlich ist, kannst es ja heimlich machen, braucht keiner zu wissen). Gibt auch viele schöne Bücher dazu, z.B. Donald Walsch - "Gespräche mit Gott". Da geht's um nen Typen, der anfängt mit Gott zu quatschen über dies und das.
Vielen Dank für die nette Begrüßung ...

Sich selbst zu analysieren ist reichlich schwierig ... hab mir schon oft Gedanken gemacht. Ich bin an und für sich kein optimistischer geschweige denn fröhlicher Mensch. Aber auch kein Außenseiter, einer, der sich vergräbt. Raus aus dem Trott ... das muss wirklich sein!

Ich weiß noch, als ich fröhlich war. Hört ist urkomisch an, aber das war als ich so verliebt in die eine war. Da war ich sportlich auch echt auf dem Höhepunkt. Ich wollte mich für sie attraktiv machen, bin jede Woche 3 mal ins Fitnessstudio und die Tage dazwischen Fahrrad gefahren. Bei Wind und Wetter, ich hatte so einen ungeheuren Ansporn in mir und Energie, ich wusste gar nicht wohin damit. Da hatte ich einfach so 25 Kilo abgenommen.

Ich kenne mich als dieser jemand selber nicht mehr, da habe ich die Treppe hochlaufend Luftsprünge gemacht.
Da gab es so einen in meinem Abijahrgang, der geht mit einem unglaublich breiten Grinsen durch die Welt, das man am liebsten gar nicht sehen will. Bei ihm viel mir auf, dass seine ute Laune sich nicht selten durch Schwärmen beim Essen ausdrückte: Mhmmmm das ist ja ein hammer geiles Schnitzel. Und als ich in das Mädchen verliebt war, ich merkte es aber mochte es plötzlich auch. Ich fand selbst an solchen Kleinigkeiten eine riesen Freude. Mir schmeckte das Essen, ich liebte Luft und war einfach nur glücklich.

Dann kam der Bruch ....

Ich kann sie nicht besitzen und werde es niemals. Es hat mich wirklich schwer getroffen. Es hört sich so simpel an. Hehe, Liebeskummer ... passiert doch immer mal ... das geht und kommt .... aber zu der Zeit bis heute hab ich mich davon einfach nicht wieder erholt.

Ich habe eine neue ... anfangs wollte ich sie nicht, weil ich die andere nicht vergessen konnte. Dann kamen wir aber zusammen. Ich habe mich an sie gewöhnt, habe sie sogar vielleicht lieben gelernt. Aber es ist alles so schwierig für mich.

Abiturstress, danach direkt zur Bundeswehr, danach direkt ins Studium. Purer Stress für mich. Keine Zeit zum Ausspannen. Ein ewiges Hin und Her ... und dann muss ich mich auch um sie kümmern. Und dann werde ich noch von ihren Problemen bombadiert. Sie macht sich immer so sorgen um ihre Arbeit, um uns.

Ich weiß nicht, ob sie nicht auch ein Punkt ist, warum ich unglücklich bin. Mir geht es schon nicht gut. Und dann kommt sie noch mit ihren Problemen. Dann muss ich sie zuBett bringen, kuscheln, sie trösten, gut zureden, massieren, kitzeln. Mir steht es einfach bis zum Hals!

Aber ich kann mich von ihr nicht trennen. Nicht wegen undefinierbarer Gefühlsbeeinträchtigungen. Da hätte ich Angst vor. Sie liebt mich und sie sit ein Teil von meinem Leben. Das ist mal gut, mal schlecht, das ist klar. Aber deswegen kann ich sie doch nicht wegschicken um zu sehen, ob es mir ohne sie besser geht!


Und einfach wieder weggehen oder Sport machen. Gelegentlich tu ich das ja auch, aber es macht mir keinen Spaß mehr.
Was soll ich bloß tun ... eine Trennung auf Zeit ... selbst da würde ich riesen Ärger mit ihr bekommen, nur wenn ich sowas andeuten würde.
Hallo lieber Xavir,
herzlich willkommen im Forum
Ich wünsche dir viel Spass.

Ich kann dir in diesem Thema leider wenig helfen,
aber sei dir gewiß; Ich werde öfters mal für dich beten!

Und nochwas; Bitte, trenn dich nicht von deiner Freundin, ihr liebt euch, heul dich einfachmal bei ihr aus bald schaffst du es doch! bleib aufjedenfall mit ihr zusammen, ihr biegt das wieder hin, glaub mir!

Alles liebe und Gottes Segen
Hmm... Hast du zufällig ein Helfersyndrom?
Tut ihr das überhaupt gut, dass du dich so sehr um sie kümmerst? Oder macht es sie eher schwächer? Manchmal ist zuviel Unterstützung über längere Zeit genauso schädlich, wenn nicht noch schädlicher als ein 'Im-Stich-lassen'. Gerade Frauen neigen dazu, sich an ihren Freund zu klammern, wenn sie mit ihrem Leben nicht klarkommen. Und wenn sie mit sich selbst nicht klarkommen, neigen sie dazu das auf die Beziehung zu schieben, um sich damit nicht auseinandersetzen zu müssen.
Und Männer neigen dazu mit einer Frau zusammenzubleiben, weil sie sich gebraucht fühlen wollen und zwar auch dann noch, wenn sie sie nicht mehr lieben.
Dagegen gibt es ein einfaches Rezept: Vorstellungskraft. Stell dir eure Beziehung in einem Jahr vor (vorausgesetzt, dass es so weitergeht). In welchem Zustand ist sie, in welchem du? Dann in fünf Jahren... dann in zehn... und dann frag dich, wie du dein Leben leben willst. Das sollte euch viel Stoff zum Reden geben, erstmal.

Und die andere Frau. Was ist es, was dich an ihr so sehr gefesselt hat, dass du nicht mehr davon loskommst? Was ist es, was du haben wolltest? (Wenn der Liebeskummer nicht vorbeigeht, war es vermutlich nicht die Frau selbst, sondern was anderes, etwas grundlegendes, was dir fehlt. Um das zu bekommen, brauchst du die Frau nicht, aber du musst schon wissen, was es ist.)

LG
Lisken
Hallo Xavir .

Wie von allen anderen, auch von mir ein Herzliches Willkommen.

Ich seh, Du drehst dich im Kreis und findest das Ende nicht.
Zieh mal die Handbremse an, setz dich mal auf eine Bank und frage dich
was Du überhaupt in deinem Leben willst, wo Du dich in 10 Jahren wirklich siehst.

Mach mal einen Seelenspiegel - schreibe die positiven wie auch die negativen
Dinge auf - immer für jedes positive auch ein negatives - oder umgekehrt.

So kannst Du wenigstens mal sehen wo und wie Du stehst.

Such dir ein Hobby, bring etwas in dein Leben ein, das es positiv verändern kann.

Und Lach einfach wieder einmal - auch wenn Du keinen Grund dafür finden kannst.
Wenn es mir mal so richtig schlecht geht, das eher selten der Fall ist,
lache ich auch mal fremde Menschen an, diese lachen - die meisten -
zurück, und schon geht es mir viel besser.

Lachen ist die beste Medizin - glaube mir.

Mit lieben Grüssen Gralsbote
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„Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht.“

George Bernard Shaw
Hallo Xavir,

hast Du schonmal daran gedacht, dass das was Du hast eine Depression sein könnte? Also ich leide selbst unter Depressionen und muss Dir sagen, dass ich vieles von dem Du gesprochen hast, kenne. Lustlosigkeit, ein Gefühl der Sinnlosigkeit, keine Freude mehr empfinden, sich nicht aufraffen können etc. Das sind alles auch Merkmale einer Depression und dagegen kann man etwas tun. Auch ich bin in Therapie bei einem Psychotherapeuten. Dafür musste ich mich zwar sehr aufraffen, aber es hat was gebracht. Langsam geht es mir besser und ich lerne Stück für Stück wieder zu genießen. Eine Therapie wird übrigens von der Krankenkasse bezahlt, sofern sie nötig ist. Daher ist es sicherlich sinnvoll erstmal mit dem Hausarzt zu sprechen, der kann dann die entsprechende Überweisung schreiben. Mit einem Therapeuten könntest Du dann auch mal über die Probleme mit Deiner Freundin sprechen. Das kann unter Umständen sehr hilfreich sein.
Ich wünsche Dir viel Kraft und dass Du Dein Leben bald wieder genießen kannst.

Lg Julia
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Lebe DEIN Leben!
Hallo Xavir,

ich rate dir unbedingt zum Hausarzt zu gehen und wie schon in einem Beitrag erwähnt dein Blut untersuchen zu lassen. Die Ursache kann irgendein Mangel an Mineralsotfen sein. Außerdem kannst du dem Arzt dein Problem erzählen und er kann dich beraten, was zu tun ist.
Ich kenne das Gefühl, das du beschreibst und ich habe sehr lange einfach so weiter gelebt, als wäre alles in Ordnung. Das Ende waren dann Depressionen und dann geht erst mal gar nichts mehr.
Aber so weit muss es bei dir ja gar nicht kommen.

War die Frau, die dir das Herz gebrochen hat, deine erste Freundin, oder was war so besonders an ihr.

Du sagst du liebst deine jetztige Freundin. Dann rede mit ihr über deine Probleme. Wenn sie dich liebt, wird sie zu dir stehen und probieren dir zu helfen.

Vielleicht hilft es dir auch mal die positiven und die negativen Dinge in deinem Leben aufzuschreiben. Oder wie auch schon geschrieben - du überlegst dir in welche Richtung du gehen möchtest.

Ich wünsche dir viel Kraft und schicke dir liebe und sonnige Grüße

Anna_bella
Wenn du als Kind schon zuviel gedacht hast und angefangen hast deine Gedanken aufs Papier zu bringen, weil sie irgendwohin mussten, du aber nicht wusstest wo sie eigentlich hingehören und dir bis heute nicht sicher bist und nebenbei immer älter wurdest und schon mal Liebeskummer hattest, sogar einen über alles Geliebten, den du noch nach Jahren versuchst zu vergessen und nun denkst du hast kein Problem damit allein zu sein, weil du glaubst deinen inneren Frieden gefunden zu haben und mit dieser Gelassenheit weiter deine Gedichte schreibst und Nachts versuchst dich in einen rauschähnlichen Zustand zu versetzen, weil du so passendere Wörter für Emotionen findest, die du unter anderem selbst hervorgebracht hast, weil du ja etwas schreiben möchtest vielleicht, weil du jemanden brauchst, den dein Inneres interessiert oder jemanden, der deine Tränen trocknen lässt, oder wenigstens jemanden, der deine Schweißtropfen von deinem Gesicht wischt während du schreibst und du schreibst und schreibst durch die Nächte, ohne bewusst an das bisher Genannte zu denken und schreibst und schreibst mit der Hoffnung, dass jemand irgendwannmal einen Blick in deine Seele wirft, indem die Person deine Sammelmappe in die Hände kriegt und du schreibst und schreibst, weil du jemanden vermitteln willst, dass du jemanden brauchst und schreibst und schreibst mit der Hoffnung, dass jemand darauf eingeht und schreibst und schreibst nach Jahren noch und schreibst trotzdem noch weich wie ein kleines Kind und schreibst Briefe an deine Mutter, die sie nie in die Hände kriegt und schreibst sie trotzdem, obwohl sie nicht lesen kann und schreibst und schreibst immerwieder deine Fantasien auf und lässt dich einerseits als ein verrückter darstellen anderseits als ein begabter Gefühlsmensch, obwohl sie von den Zeilen nur wenig verstehen und schreibst weiter in Rätseln und wunderst dich, dass dich niemand versteht und schreibst und schreibst dann garnichtmehr und liegst die ganze Nacht da ohne irgendwelche Zärtlichkeiten, die du zwar haben kannst, doch nicht haben willst, weil du keinen Sinn darin siehst wenn Sie Zärtlichkeiten ohne das Verständnis deiner Texte anbieten und liegst da ohne die Wärme deines Nächsten, ohne Antworten auf die Fragen, die du dir selbst oder deinen Nächsten in Gedanken stellst, ohne jemanden, der deine Gedichte liest, ohne deine Gedichte, ohne dich selbst, ohne Seele, ohne Halt und Boden dann weißt du nach Jahren endlich; du bist verloren�

Selam Aleykum Leyla