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Seine Kriege kritisieren












[quote]Hallo Rahiym,

Zitat:
...Genau, und deswegen kann man auch nicht sagen das Wissen, das die Araber entwickelt haben, kommt von den Griechen. Die Fundamente ja aber das entwickelte Wissen eben nicht.

Ja und? Und die weitere Entwicklung des damaligen Fortschrittes der Araber eben auch nicht mehr. So what?
Umstritten ist zudem, inwieweit die im Allgemeinen den Arabern zugeschriebenen Erkenntnisse wirklich von ihnen stammen oder nicht.
Ich glaube Pax war es, der dazu mal was ganz interessantes geschrieben hat.

Zitat:
Nach heutigen Maßstäben Mohammed wegen seinen Kriegen zu kritisieren ist genau so sinnvoll wie ein fünf jähriges Kind dafür zu kritisieren, dass es in den Swimming Pool gepinkelt hat. Die Menschheit war nun mal allgemein noch in seiner Kindheitsphase.

Dummerweise ist jedoch der orthodoxe Islam in dieser Phase stehengeblieben. (Siehe Kairoer Menschenrechte)
Und DAS ist zu kritisieren, denn dieser Entwicklungsstop seit rund 600 Jahren geht einher mit, aus rein machtpolitischen Gruenden geschuerter, Ignoranz der Entwicklung hin zur Neuzeit.
Das kathegorische Ablehnen nicht-arabischer Innovationen ueber Jahrhunderte und das durch Dogmen festzementierte Denkmodell der mittelalterlichen muslimischen "Gelehrten" fuehrte aus den gleichen Gruenden zu einer populaeren Weltreligion (dem Islam) wie die der katholische Kirche im ausgehenden Mittelalter.
Wie sagte eine Forumsteilnehmerin in einem anderen islamischen Forum so schoen: "Ich muss doch etwas (den Islam) haben, wo ich mich dran festhalten kann, eine Rechtleitung."
Statische Denkmodelle sind eben immer beliebter als dynamische. Genau darum gibt es Religionen, Sekten und sonstige Weltanschauungen.

Zitat:
Die Scharia war zeitbezogen ganz normal und sogar human, aber eben nur zeitbezogen. Das Bahaitum hat zeitgemäße Strafgesetze.

Mag sein, aber fuer glaeubige Moslems gilt die Scharia, die ja bekanntlich ausschliesslich auf Koran und Sunna beruht, als einzig akzeptable Rechtsordnung. Und nur ein Kalifat ist eine akzeptabele Staatsform.
Sie ist nach islamischem Glauben eben NICHT zeitbezogen, sondern immer und fuer alle Zeiten gueltig.

Zitat:
Die Thesen von Puin sind ein Disaster. Er versucht nicht Arabisch sprachige Menschen mit billigen Argumenten davon zu überzeugen, dass der Koran eine verkleinerte Kopie von der Bibel ist. Dabei stützt er sich auf die fehlenden "Hareket" Zeichen in den Sanaa Koranfragmenten. Dies ist aber ein unzureichendes Argument, da Araber weltweit so wieso Korans ohne "hareket" lesen und das taten sie schon immer.

Ich nehme an du meinst mit Hareket diakritische Zeichen.
Anhand philologischer Analysen stellte er die These auf, dass die schwer verständlichen Koranstellen -er schätzt sie auf 20% des Textbestandes- unter Berücksichtigung des Einflusses der aramäischen Sprache zur Zeit der Entstehung des Korans gelesen werden müssen. Dieses Ansatz wurde von Christoph Luxenberg systematisch weiterentwickelt.
Das du diesen Ansatz nicht teilst, ist verstaendlich. Die wenigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse haben sofort Akzeptanz in der Oeffentlichkeit erfahren.

Zitat:
Es ist also nichts Neues und dies ändert auch nichts daran, dass der Koran auf Arabisch eindeutig zu lesen ist.

Du wiederholst lediglich ein Dogma. Selbst muslimischen "Gelehrten" ist klar das der Koran auf Arabisch NICHT eindeutig zu lesen ist. (sinst gaebe es keinerlei Tefsir.

Zitat:
Syro-Aramäisch und Arabisch sind verwandte Sprache. Dass die ein oder andere Stelle eins-zu-eins von der einen Sprache zur anderen lesbar und verständlich ist, ist nichts unnormales.

Richtig! Interessant ist dabei jedoch, das der Inhalt je nach Sprache unterschiedlich ist. (Vergl.: Dtsch: "Bellen" (Hundelaut) und Niederl. "Bellen" (Tuerklingeln))

Zitat:
Verfolgungen, Folter, Enteignungen und Boykottierung an Moslems rechtfertigen ist aber anscheinend für dich nicht rassistisch und menschenverachtend.

Doch, natuerlich!

Zitat:
Du würdest wahrscheinlich diese ganzen Holocaust Revisionen ebenfalls eine wissenschaftliche Daseinsberechtigung billigen.
Selbstverstaendlich! Von mir aus kann man eine umfangreiche Exhumierung stattfinden, anschliessend genaue Zaehlung unter internationaler Aufsicht und dann eine anstaendige Bestattung der sterblichen Ueberreste dieser armen Menschen.
Faende ich gut und damit waere endlich schluss mit dieser erbaermlichen Diskussion.

Zitat:
Die Existenz von vielen Menschen kann man bezweifeln, jedoch ist es für diese Debatte ja eigentlich irrelevant.

Stimmt.

LG
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum IV


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