|
|
|
| .... die wahre Religion muß ebenso eindeutig und transparent sein, wie sie fremd und absolut-paradox sein muß. Marcion
|
|
|
|
| Denn Sinn des Lebens möge aber jeder Mensch seinem Leben selbst geben. Hierzu haben wir einen freien Willen (Ausnahme ist die deterministische Sichtweise).
|
|
|
|
wenn es so wäre.... eindeutig und transparent, fremd und absolut-paradox .... wieso soll denn ein mensch überhaupt glauben?
das wäre doch sehr naive an etwas festzuhalten wofür man nicht mal einenen eindeutigen beweis hat....wieso denn das ganze,....
PS: das leben hat einen viel wichtigeren sinn als zB..ich möchte das und das erreichen,die welt ist vergänglich und das muss doch wohl jeder gemerkt haben...
|
|
|
|
qRuhbina
Ich hatte an anderer Stelle geschrieben:
Ach, ich vergaß zu erwähnen, daß ich auch diese Menschen achte, die auf der Suche sind. Selbstverständlich. Die zeigen wenigstens ein Interesse. Und wenn sie sich nicht mit Allgemeinphrasen abspeisen lassen, so zeigen sie auch ihren Wunsch, das was sie glauben "sollen", zumindestens auch verstehen zu wollen. Für mich fängt der Glaube im "Himmel" an, nicht schon auf der Erde. Das Wesen von Gott können wir nicht begreifen, wir können nur glauben, wie es ist. Das aber, was auf der Erde von Menschen gemacht wurde, muß nachvollziehbar sein. Da ein "glauben" zu verlangen, bedeutet den Glauben überzustrapazieren und damit zu mißbrauchen.
Also eindeutig und transparent in Bezug auf von Menschen gemachte Dinge.
Dazu zähle ich auch alle Schriften.
Und fremd und absolut paradox wenn es darum geht, Gott zu beschreiben.
Denn wir können Gott mit unserer Vernunft wahrnehmen, aber ihn in seiner Größe erfassen, - dazu reicht unser Denken niemals aus. Das, was wir mit unseren Gedanken fassen können, das kann immer nur eine Nuance Gottes sein. Ich kann immer nur sagen: Ich denke mir, daß es sich so und so verhält, ich glaube auch, daß es irgendwie so ist, aber ich weiß, daß ich mit meinen irdischen materiellen Vorstellungen zu begrenzt bin.
Gott hat nicht diese Begrenzung. Er ist der Schöpfer der Welt, die meine Welt ist.
|
|
|
|
Einen Gott erfassen zu wollen (was ist mit den für uns nicht fassbaren "Teilen"?) ist das Eine,
an einen glauben zu wollen, (egal aus welchem Grunde) das Andere!
|
|
|