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warum nicht?
heißt doch nicht, dass alle Menschen uniform wären, noch deren Gedanken und Wünsche. Es müßte eine Gruppe sein mit sehr vielen Freiheiten (auch natürlich in Richtung Glauben), in denen nur ein paar Grundrechte ihre Gültigkeit haben müßten wie zB.
jeder Mensch ist Mensch, akzeptiere jedoch anderes Denken,Fühlen und Handeln sowie respektiere anderen Glaube
du darfst nicht morden
Naja auch Dinge wie Diebstahl, Betrug, Körperverletzungen, usw müssten irgendwie unter einen Hut gebracht werden.
Auf jedenfall müssen sich die Menschen erstens in dieser Gruppe(-nnorm) finden können, dazugehören wollen und sie einhalten wollen.
Zudem muss sie mehr Sicherheit und Vertrauen schaffen und Ängste verringern.
Es ist mir schon klar,dass das nicht von heute auf morgen geschieht, aber so wie es aussieht wird das sowieso irgendwann geschehen müssen, wenn man die Tendenzen in Politik, Religion und vorallem Umwelt betrachtet, denn die Systeme werden so oder so irgendwann zusammenbrechen (Kampf ums Wasser, ums Öl, ums Geld, ums Recht, ums Überleben).
Leider scheint die Menscheit zur Prophylaxe nicht fähig und werden wohl alle nötigen Fettnäpfchen mitnehmen, um dann gezwungendermaßen zur Einsicht gezwungen werden, denn das was Existiert z.Zt. hat keine Zukunft (zumindestens nicht langfristig).
lg
PS: ich weiß, Lisken, dass schon alleine die oben von mir genannten *Grundrechte*, dir genug Möglichkeiten bieten, um zu *husten* ( ). Nimm sie bitte nicht allzu ernst, der zweite Teil ist mir wichtiger und die Grundrechte habe ich mir eben aus dem Ärmel geschüttelt.
Wenn ich eine Ordnung kennen würde, in der sich beinahe alle jetzt lebenden Menschen auf Anhieb finden und respektieren könnten, wäre ich der letzte, der diese nicht preistun würde.
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ich habe nochmal geforscht bei den verschiedenen Religionen und Philosophien und Politik und weiteres. Dabei fiel mir besonders eine Sache positiv und lobenswert ins Auge, nl die ethischen Grundsätze der Bahai. Diese urden bestimmt schon häufig in anderen Zusammenhängen zitiert, dennoch will ich diese mal als einen interesanten *Lösungsansatz* anfügen, den ich recht modern, menschlich, logisch und treffend für die Suche nach einer weltlichen Ordnung finde, also die Werte und Normen einer *Weltgruppe*.
| Zitat: |
# Die ganze Menschheit ist als Einheit zu betrachten. Einheit und Vielfalt stellt für die Bahai dabei keinen Widerspruch dar. Kulturelle Vielfalt wird begrüßt und gefördert, die Menschheit zugleich als Einheit betrachtet, da alle Menschen (und Religionen) durch das Wirken derselben Gottheit erschaffen wurden. Baha'u'llah formulierte: „Die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger.“
# Alle Menschen müssen die Wahrheit selbständig erforschen. Der Glaube eines Menschen hängt nur von ihm selbst ab. Es gibt daher keinen Klerus, der den Glauben vermittelt. Die Heiligen Schriften sollen von allen Gläubigen selbst gelesen und interpretiert werden. Das Menschenbild erzieht zu Mündigkeit und Selbstbestimmtheit. In den Gemeinden in Südamerika, Afrika und Indien wurden zahlreiche Alphabetisierungsprogramme insbesondere für junge Frauen gestartet.
# Alle Religionen haben eine gemeinsame Grundlage. Die Bahai lehren, dass sich derselbe Gott in allen Religionen offenbart. Jede Religion habe zeitbezogene und ewige Aspekte. Während sich soziale Gebote unterschieden, weil sie Zeit und Kulturkreis angepasst seien, sei der mystische Kern der Religionen immer derselbe, auch wenn er in unterschiedliche Worte gefasst werde.
# Die Religion muss die Ursache der Einigkeit und Eintracht unter den Menschen sein. Religion, die zu Zwietracht oder gar Gewalt führe, gilt als Missbrauch der Religion. Wenn Religion zu Zwist und Uneinigkeit führe, so Abdu'l Baha, sei es besser, auf sie zu verzichten.
# Die Religion muss mit Wissenschaft und Vernunft übereinstimmen. Nach dem Glauben der Bahai erklärt die Religion Zusammenhänge, die jenseits des wissenschaftlich Erfahrbaren liegen. Wissenschaften und Religionen sollten sich daher ergänzen und nicht widersprechen. Religion ohne Wissenschaft führe zu Aberglaube. Wissenschaft ohne Religion zu Materialismus. Beides wird abgelehnt.
# Mann und Frau haben gleiche Rechte. Die Bahai sehen die Menschheit mit der Offenbarung Baha'u'llahs in ein neues Zeitalter eintreten, in welchem „Gewalt ihr Gewicht verliert“ und „die männlichen und weiblichen Elemente der Kultur besser ausgeglichen sein werden“. Das „neue Zeitalter“ werde weniger männlich und mehr von „weiblichen Leitbildern“ – wie zum Beispiel Intuition und Fürsorge – durchdrungen sein. Innerhalb der Gemeindeordnung hatten Frauen von Anfang an aktives und passives Wahlrecht. Heute bestehen die Institutionen in Deutschland ca. zur Hälfte aus Frauen. Das Berateramt wird in Deutschland von zwei Frauen geleitet: Saba Khabirpour und Uta von Both.
# Vorurteile jeglicher Art müssen abgelegt werden. Damit sind sowohl rassistische wie auch religiöse Vorurteile gemeint. So gibt es bei den Bahai zum Beispiel keinen Erlösungsglauben, der die Menschen in „Gläubige“ und „Ungläubige“ einteilt.
# Der Weltfriede muss verwirklicht werden. Weltfriede ist für die Bahai keine rein eschatologische Erwartung, sondern bedarf des menschlichen Bemühens. Weltfriede impliziert Religionsfriede und die Anerkennung der Gleichwertigkeit aller Menschen, gleich welcher Rasse oder Klasse. Abrüstung und die Etablierung eines Völkerbundes sind die ersten Schritte auf diesem Weg.
# Beide Geschlechter müssen die beste geistige und sittliche Bildung und Erziehung erfahren. Damit ist nicht nur die Erziehung in der Familie gemeint, sondern die allgemeine Schulpflicht. Reichen die Mittel nicht für alle Kinder aus, werden Mädchen als „erste Erzieher der nächsten Generation“ bevorzugt.
# Die soziale Frage muss gelöst werden. Abdu'l Baha bezog sich mit dieser Aussage 1912 auf die sozialpolitischen Probleme des Industriezeitalters und die damit verbundenen gesellschaftlichen Spannungen. Die Bahai engagieren sich in wirtschaftlicher wie gesellschaftlicher Hinsicht für Ausgleich und Gerechtigkeit im Globalisierungsprozess. Organisationen wie das European Bahá'í Business Forum befassen sich damit inhaltlich.
# Es muss eine Welthilfssprache und eine Einheitsschrift eingeführt werden. Schon Baha'u'llah betonte die Notwendigkeit einer Sprache, die die Völker der Erde gemeinsam wählen sollten, um sich damit weltweit verständigen zu können. Diese soll neben der Muttersprache erlernt werden. Faktisch ist dies innerhalb der Bahai-Gemeinde inzwischen Englisch, was nicht nur im Bahai-Weltzentrum genutzt wird, sondern auch als Konferenzsprache bei internationalen Tagungen.
# Es muss ein Weltschiedsgerichtshof eingesetzt werden. Trotz der zahlreichen Friedensprophezeiungen Baha'u'llahs gehen die Bahai nicht davon aus, dass sich alle lokalen und globalen Konflikte künftig von allein lösen werden. Zur Klärung solcher Konflikte bedarf es nach Auffassung der Bahai nicht nur eines internationalen Gerichtshofes, sondern darüber hinaus einer international akzeptierten Polizei, die bei Bedarf berechtigt ist, auch in gewaltsame Konflikte friedensbewahrend einzuschreiten.
In den Heiligen Schriften Baha'u'llahs heißt es: „...Die Zeit muss kommen, da die gebieterische Notwendigkeit für die Abhaltung einer ausgedehnten, allumfassenden Versammlung der Menschen weltweit erkannt wird. Die Herrscher und Könige der Erde müssen ihr unbedingt beiwohnen, an ihren Beratungen teilnehmen und solche Mittel und Wege erörtern, die den Grund zum Größten Weltfrieden unter den Menschen legen...“ |
lg
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@Lisken
| Zitat: |
| Sei nicht so paranoid! |
Sind Schlagworte Deine Stärke, - um nihct gewollten Antworten auszuweichen?
Brauchst nicht weiter daruaf einzugehen, habe es in die runde Ablage befördert, - sprich Müll.
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@vietor:
Ich werde mir später gerne durchlesen, was du geschrieben hast und darauf eingehen . Im Moment habe ich jemand anderem etwas offtopices zu sagen.
LG
@positiv:
Ich fühl mich beleidigt und verletzt. Behandelst du alle Leute so, die versuchen auf dich einzugehen?
Pfui. Das einzige, was hier auf den Müll gehört ist deine herablassende Art.
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@Lisken: danke. bin gespannt!
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