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Eine Welt ohne Religion












@yzri:

Mir gehts gut und ich glaub trotzdem an Gott! Weil ich das sehr angenehm finde einen so mächtigen und weisen Freund zu haben . Ich mach das sogar freiwillig, keiner zwingt mich dazu! Angst vor Strafen habe ich auch nicht! Keinen würde es jucken, wenn ich plötzlich nicht mehr an ihn glauben würde, denn weder gehöre ich irgendeiner Gemeinde an, noch folge ich einer bestimmten Lehre, noch stamme ich aus einem besonders religiösen Elternhaus... Ich will auch keinen bekehren, damit würde ich ja den armen Fundis ihren Lebensinhalt nehmen und das will ich nicht...
Also ich bin ganz und gar ein Phänomen! Ich passe in keines der Vorurteile, die man sonst gegen Gläubige hegt und pflegt. Aber heute werde ich für alle Atheisten beten und zwar nur um sie zu ärgern! Muahahahaha!

LG
hallo menschen,
ich vertrete seit jahren die ansicht, dass die menscheit ohne religionen besser dran wäre.
jedoch ohne glauben würde sie sterben.
lg
Wo ist denn da der Unterschied? Glaube an Gott oder Glaube an was anderes? Und Religion als eine bestimmte Glaubenslehre oder eine Kirche?
Warum?

LG
Sollte vielleicht auf meine Def. von Glaube und Religion eingehen.
Grob und schnell gesagt, ist bei mir Religion nach außen gerichtet (z.B. Gott) und Glaube vornamlich nach innen gerichtet ( der Glaube an sich als Mensch).
Ich denke, wenn ein Mensch das *göttliche* in sich gefunden hat, wird er automatisch 1. ein denkender Mensch, 2. ein freierer Mensch und 3. ein sozialer Mensch (das sind hier im Moment die wichtigsten Folgen für mich)!
Religion/Glaubenslehre sperrt mich ein, behnindert meine Entfaltung, mein Denken(, alles sei möglich), in dem es mir sozusagen vorgefertigte Meinungen/Antworten gibt, die nur auf Glauben basieren.
Ich weiß, dass ich bin. Ich weiß, jedoch (noch) nicht, was oder wer ich bin und Religionen helfen mir dabei wenig weiter und die Kinderkacke (sry), die zwischen und innerhalb von Religionen passiert ist einfach nur lächerlich.
lg

PS: Religion ist heilbar!
*G* Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wer das Göttliche in sich entdeckt, es auch um sich herum entdeckt... in allen anderen Menschen, ob gut oder böse, ob streit- oder harmonielustig, frei oder unfrei...
Ich finde es auch nicht gut Instantmeinungen aus einem Buch zu übernehmen, aber viele Menschen können nicht an sich glauben, weil ihnen keiner den Ansatz dazu gezeigt hat. Wir alle übernehmen ja erstmal und wenn schon die Basis den Satz beinhaltet: "Du musst tun, was die Autoritäten sagen, weil du selbst eh keine Ahnung hast!" - dann Gute Nacht. Nicht jeder hat Erziehung zur Selbständigkeit genossen. D.h. nicht das Glaubenssystem behindert das Denken, das Denken war schon behindert, darum brauchte es ein Glaubessystem.

Aber abgesehen davon bin ich deiner Meinung .

LG
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