Der All-Lebensstrom, auch All-Energie genannt, das Leben, kennt keine Unterbrechung. Leben ist unauslöschbar.
Leben ist Energie, ist Antriebskraft. Durch den Antrieb der Energie laufen die Lebensvorgänge ab.
Auch der Lebensstrom, den wir unseren Atem nennen, ist All-Energie.
Mit unserer Atmung sind wir an das All, den All-Lebensstrom, angeschlossen.
Alles, was von Gott kommt, wie z.B. unser Atem, der das Leben der Seele und der sterblichen Hülle, des Menschen, ist, geht wieder in den Geist, in das Leben ein. Der Geist, das Leben in der Seele, nimmt über diese den Atem zu sich und läßt ihn nach dem letzten Ausatmen des Menschen in einem anderen Rhythmus der Seele wieder zuströmen. Das heißt, nach dem letzten Ausatmen des Menschen atmet die Seele ein und atmet in einem anderen Rhythmus weiter.
Je nachdem, wie wir (als Mensch) denken und wie wir uns verhalten, laufen in uns Prozesse ab, die entweder zur Verfeinerung und Durchstrahlung unserer Seele und auch unseres physischen Leibes führen oder aber zu einer Verschattung, wodurch Seele und Leib in niedere Schwingung gelangen.
Der Sitz der Seele befindet sich in der Nähe der Hirnanhangdrüse. Wie wir schon gehört haben, ist der Ätherleib des reinen Geistwesens – daher auch die Seele, die daraus hervorging – in der geistigen Partikelstruktur aufgebaut.
Die Seelenhüllen sind das Bewußtsein des Menschen; sie formieren sich im physischen Körper zu sogenannten Bewußtseinszentren, die in der Nähe des Rückgrats angeordnet sind. Die Hüllen der Seele, die Bewußtseinszentren, durchströmen mit ihrer Strahlung jede Zelle, jeden Baustein des physischen Leibes. Der Bewußtseinsstand des Menschen ergibt sich aus der Ausstrahlung der Seele. Die Gesamt-Ausstrahlung ist die Aura des Menschen.
Diese Strahlungsintensitäten, die energetischen Seelenhüllen im Körper, bilden unter anderem auch das Informationsband zwischen Mensch, Seele und den entsprechenden Planetenkonstellationen der feinstofflichen Seelenreiche, in denen die Eingaben des Menschen gespeichert sind. Dieses Verbindungs- gleich Informationsband wird auch als das Silberband oder die geistige Nabelschnur bezeichnet. Dieses energetische Band ist quasi auch eine Art Schmerzleitung.
Wenn im Körper Eingriffe vorgenommen werden, wie z.B. eine Obduktion oder gar eine Organentnahme, so kann der Mensch (der Sterbende), dem dies widerfährt, über den Schmerzleiter, das Informationsband, die Obduktion oder gar die Organentnahme schmerzhaft wahrnehmen. Er leidet unsäglich.
Gerade den Vorgang der Entnahme eines Organs erlebt der scheinbar Hingeschiedene, denn der Körper des Totgesagten darf bei einer Organentnahme noch nicht vollständig tot sein, weil sonst das entnommene Organ medizinisch-chirurgisch nicht mehr verwendbar wäre. ... Diese schreckliche Situation ist leider allzuoft bittere und leidvolle Wirklichkeit.
Geht eine Seele zur Einverleibung, also zur Inkarnation, um im Diesseits als Mensch zu leben, dann bringt sie ihre Erdenzeit, die Dauer ihres Erdenlebens, mit. Diese beginnt bei der Geburt und endet mit dem Hinscheiden, dem sogenannten Tod.
Die Seele sieht ihre Vernetzungen mit Menschen, was sie anderen angetan hat und wie diese an ihr gehandelt haben. Am Seelenkörper verspürt die Seele das Leid oder die Not – all das, was sie ihren damaligen Mitmenschen, aber auch Tieren und der Natur zugefügt hat. Diese Selbsterfahrung gibt ihr die Möglichkeit, das zu bereuen, was in dieser Seelenhülle oder in Aspekten von Seelenhüllen gespeichert ist. Je nach Belastung liegt in der dann aktiven Seelenhülle oder in Seelenhüllen auch der Zug in eine weitere Einverleibung, um als Mensch vieles zu bereuen und zu bereinigen, was sie sich aufgeladen hat und was letzten Endes den Menschen zeichnet. |