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Hallo!
Ich freue mich über den regen Gedankenaustausch.
Mit der Zufall-Philosophie glauben sehr viele Leute der Weisheit letzten Schulss gefunden zu haben. Der Zufall und die Natur, die beide alles Leben hervorgebracht haben, ist heute immer im Gebrauch, um nicht Gott erwähnen zu müssen. Es ist im Grunde der moderne Ersatzglaube, ja sogar eine Religion. Es ist die Philosophie des Materialismus.
Das Leben meiner Cousine ohne Gott ist nur ein Beispiel, an man die negativen Wirkungen gut wahrnehmen konnte. Bei ihrem Bruder konnte man das nicht. Er war praktischer Arzt, der bei seinen Patienten sehr beliebt war. Er war lebensfroh und mitteilsam. Die tieferen Stufen des Unglaubens waren nicht zu erkennen bis auf das, dass er sich in seinem Unglauben wohl fühlte. Nein, meine Cousine und er glaubten ganz sauber und ehrlich nicht an einen Gott.
Dass der massive Gotteszweifel, das Gottlose, das große Loch, die innere Leere keinen Aufschwung verleiht, ist oft nur dann zu spüren, wenn man feinfühlig ist und deshalb versteht, weshalb so viele Menschen an Langeweile leiden und einen Ausweg in Aggressivität oder im Suff suchen.
Viele soziale Probleme entstehen daher auch aus der Glaubenslosigkeit, obwohl natürlich die äußere triste Lage ebenfalls ausschlagebend ist. Aber ich spüre die Tristesse, die in jeder Argumentation liegt, dass Glaube und damit der Glaube an Gott oder irgendetwas Höheres nutzlos sei. Irgendwie versperrt man sich selbst den Aufwind.
Natürlich ist es so, dass auch gläubige Menschen
in Probleme schlittern und depressiv werden. Ich selbst habe das auch mitgemacht. Aber das seelische Herausfinden aus so einer Lage wird durch Gottgläubigkeit doch ganz ganz wesentlich unterstützt. Der Gotteszweifel schiebt diese Wirkung weit zurück. Ist doch so?
Genug für heute. Ich wünsche Euch viel Aufwind.
reinwiel
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Also ich glaube schon dass gläubige Menschen zufriedener sind und besser leben.
Wenn man glaubt, dass nach dem Tod noch etwas kommt (und wenn man gut war sogar waS Schönes), fühlt man sich doch einfach besser.
Ich denke mal die meisten Religionen haben Regeln, die zum größten Teil positiv für die Menschen sind.
In keiner Religion wird verlangt sich zu besaufen und danach auf nem Fensterbrett zu balancieren ^^
Wenn man an nichts glaubt, ist das wichtigste im leben, Erfolg zu haben und so viel zu erleben, wie es nur geht.
Party machen, saufen, Freunde treffen, viel Rumreisen und so weiter und so fort.
Wohin das führt, sehe ich in meinem eigenen Umfeld.
Die Menschen, die an nichts glauben, wollen immer mehr erleben, haben keine Lust auf Schule oder Arbeit, und sind allgemein einfach unzufrieden.
Sobald ein kleiner Fehlschlag kommt, fühlen sie sich super schlecht.
Ein gläubiger Mensch nimmt diesen Fehlschlag nicht sooo schwer, weil er ja weiß, dass dieses Leben hier kurz und ein Test ist.
Also ich kann bestätigen, dass Menschen, die einen Glauben haben, oft viel ausgeglichener und zufriedener sind als Konfessionslose.
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