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@Rahiym
Deinem gesamten Gedanken kann ich als solches voll und ganz zustimmen. Endlich mal was "Realistischeres"....
Nur würde mich eine Frage hier sehr, "aber ganz sehr" interessieren.
Woher wird die Authentizität bezogen?
Ich stelle mir vor, stehe irgendwo in der Landschaft und verkünde Ideen, Gedanken, die ich als von Gott eingegeben darstelle.
Das können Phantasien sein, Ergebnisse aus irgendeinem Denkprozess, oder - ja mal egal. Also Möglichkeiten gäbe es da auch recht viele.
Aber wer gibt die Gewißheit, dass das Gesagte tatsächlich von diesem Wesen Gott stammt und nicht auf meinem Mist gewachsen ist?
Gruß alwin
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Hallo alwin,
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| Aber wer gibt die Gewißheit, dass das Gesagte tatsächlich von diesem Wesen Gott stammt und nicht auf meinem Mist gewachsen ist? |
Sehr gute Frage ! Die Gottesoffenbarer haben für ihren "Mist" sehr gelitten und wurden dafür sogar umgebracht. Niemand von ihnen wäre für seine eigenen Ideen bereit gewesen selber so heftig zu leiden und vorallem seine Gläubigen und Familien leiden zu lassen.
Moses gab seine hohe Stellung als Prinz Ägyptens auf und verfeindete sich mit all der Orthodoxie des Pharaonentums. Hatte die ganze Bürde der Stämme Israels zu tragen. Er hatte komplette Verantwortung über sie und musste ihnen eine menschenwürdige Zivilisation aufbauen.
Buddha gab seine hohe Stellung als Prinz Indiens auf und führte lange Zeit ein erbärmliches Leben in Askese. Zuvor hatte er weder Krankheit gesehen noch einen Toten. Sein Vater, der König, hatte vor ihm alles schlechte der Welt verheimlicht.
Über Jesus brauchen wir erst gar nicht reden. Er erlitt grausame Folter und den Kreuztod. Trauert die ganze Welt nicht heute noch dieses schreckliche Leiden Jesu ?
Mohammed gab sein hohes Ansehen als ehrliches und symphatisches kleines Weisenkind, das zum stärksten Stamm Mekkas gehört, auf und stellte sich gegen die ganze Gesellschaft. Verfolgungen, Verprügelungen , Auswanderungen und Kriege prägten den Rest seines Lebens.`
Der Báb wurde zusammen mit anderen Bábi eingekerkert und durch ein Schießregiment erschossen, nur weil er reformieren wollte.
Bahaullah wurde unter eckelerregensten Konditionen eingekerkert und sogar zum Tode verurteilt. Er hatte lediglich Glück, dass der Beschluss nicht ausgeführt wurde und doch wurde er im Gefängniss von Fanatikern vergiftet, was er überlebte. Abdulbaha, sein ältester Sohn, ist praktisch im Gefängniss aufgewachsen und alt geworden. Die Bürde seiner ganzen Familie trug Bahaullah mit seinem Anspruch auf Prophetentum.
Ich glaube nicht, dass all diese Menschen so viel hätten erleiden können, wenn sie nicht wirklich von Gott auserwählt gewesen wären
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Deine Aufzählung in Ehren, aber sie sind so kein Argument für mich. Verblendung ist das Eine (siehe Irak), aber wenn jemand von seiner Sache überzeugt ist und Charakter hat, dann steht er dafür ein. Das ist aber keine Erweis, wieweit er auf dem richtigen Pfad ist, - dessen Überzeugung in Ehren.
Daher kann ich mir diese Argumentation nicht zu Eigen machen, sorry!
Auf weiterhin guten Dialog
Gruß alwin
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Das interessiert doch doch auch sehr.
Als Beispiel (ob man dran glaub oder nicht - es dient als Beispiel):
Mohammed (Friede und Segen auf ihm) konnte weder lesen noch schreiben, geschweige denn dichten. Nun kam er mit Versen die niemand nachahmen konnte.
Das sieht man, dass es von Gott ist.
Was machte Báb?
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@Karim
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| Das sieht man, dass es von Gott ist. |
Wieso denn das?
Bin ich jetzt im falschem Film?
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