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Sinn des Lebens












Wie könnte ein allmächtiger Gott eine Gegenmacht haben?

Wieso brauchen wir für die Fehler, die wir begangen haben (sollen), einen Sündenbock, der an allen Sünden schuld ist?

Dies ist natürlich ein bequemerer Weg, als die Verantwortung für eigene Fehler zu übernehmen.

Nehmen wir dennoch an, es gäbe einen Teufel, so würde Gottes grenzenlose Liebe auch vor diesem Wesen nicht halt machen.

Und auch unsere Aufgabe: "Du sollst deine Feinde lieben" ist klar. Denn es ist ja immer die Dunkelheit, die vor dem Licht zurückweisen muss, nicht das Licht vor der Dunkelheit.

Eine Hölle erschafft sich ohnehin der Mensch selbst, die Welt ist leider voll von Beispielen. Dazu bedarf es keinem Teufel.

Und wenn wir in der Hölle lieben, sind wir im Himmel. Auch dazu gibt es glücklicherweise immer wieder Beispiele.

Da wir immer frei sind zu lieben, kann eine Höllenerfahrung von uns jederzeit in eine Himmelserfahrung verwandelt werden.

Meine Meinung: Jenseits von beidem ist die Gotteserfahrung, das Einssein mit Gott, wie es Jesus beschrieb.
@ Martin,

ich habe zu dieser, dann doch etwas tiefer greifenden Problematik, einen Thread aufgemacht.

Vielleicht können wir dann dort weiter Diskutieren.

Gruß

Fridolin
@Fridolin

Zitat:
Zitat:
Galater319 Er spricht auch von den Mächten und Gewalten des Himmels, die uns nicht trennen können von Gott.

Nein, spricht er nicht:

Röm 8,38
Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,

Zuerst möchte ich betonen, daß Paulus immer wieder in negativem Zusammenhang von Mächten des Himmels spricht.
Und er unterstellt diesen Mächten des Himmels, daß sie uns von Christus trennen wollen.
Du hast dann schön zitiert, aber hättest du nicht weiterlesen können?
Röm 8,38 Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten 39 der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

Ich benutze übrigens die Einheitsübersetzung.

So, und nun werde ich dich nicht weiter in Anfechtungsgefahr bringen.
Für mich liegt der Sinn des Lebens in dem Leben selbst, egal wie lang oder kurz es auch ist.

Das Leben, das lebenslange Lernen, das ist für mich der Sinn meines Lebens.

Lg Alex
Grüß Gott meine Lieben!

Natürlich ist es nicht angebracht, sich bei eigenem Fehlverhalten oder bei bewusster Verleumdung eines anderen auf den Einfluss des Teufels zu berufen. Doch das machen ohnedies nur diejenigen, die in ihrem Leben noch nichts dazu gelernt haben.

Und so ist es schon richtig, dass es zum Sinn des Lebens gehört, nicht nur Erfahrungen zu sammeln, sondern aus ihnen zu lernen. Aber wenn man lernt: Ist es dann nicht so, dass man schrittweise vorwärts schreitet und von einer Erkenntnisstufe zur nächsten aufsteigen kann?

Es brauchen ja nicht gewaltige Höhen zwischen diesen Stufen zu liegen. Nein, auch kleine Stufen führen nach oben, meint - reinwiel
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