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| Selbst der Gedanke der Inkarnation setzt eine Präexistenz der Seele voraus, und meines Wissens nach sind Leute, die so etwas proklamiert haben, wegen Häresie verurteilt worden. |
Genau...
Aber das wiederum findest Du so in etwa im Buddhismus wieder, auch wenn dort nicht von einer Seele gesprochen wird sondern von einem Gest, der sich durch die ganzen Verblendungen wie Haß, Habgier usw. durchkämpfen soll, halt auf "Erkenntnisjagt"!
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Bei den Anthroposophen auch.
Nur das Ziel ist nicht die Auflösung des Seins, sondern dessen Vervollkommnung.
Steiner sah sich trotzdem in einer Tradition des Christentums.
Hat ja auch etwas Bestechendes, gebe ich zu. Jedenfalls würde es dem menschlichen Bedürfnis nach Gerechtigkeit nachkommen.
Ich finde es birgt aber die Gefahr für einfach gestrickte Seelen, konservativ zu sein vor dem Hintergrund, daß man ja anderen Seelen nicht ihre selbstgewählte Lektionen nehmen will.
Astrella
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Der christl. Gedanke erleidet hier einen brutalen Absturz. Die Offenbarungen über paradiesische Zustände haben da absolut keinen Platz. Soweit wie ich gekommen bin, - absoluter Laie(!) - die Auflösung des Seins geht wohl offensichtlich in einen Zustand hinein, der wieder mal diese Zustände eines Paradieses als ein hoffnungsloses überaltertes Bild eines vermenschlichtes Zeugnis darstellt.
Der Mensch ist nun mal auf Bilder (und Gleichnisse) eingestellt und auch ansprechbar. Aber was da offensichtlich sein könnte, ist mit unserer Dimension nicht darstellbar.
Menschen mit Todeserfahrung, das grelle Licht, erkannt als das Auflammen der menschlichen Lebensader, also kurz vor dem wirklichen Tod, daher auch die Möglichkeit, ins Leben zurückzukehren - für mich beeindruckend, da hier nicht nur Erlebnisse vorliegen sondern auch von führenden Wissenschaftlern dieser Branche belegt - Schlaflabors etc. Da spielt sich etwas ab, was mancher Mensch nicht glauben würde, wenn es öffentlich ausgepielt würde. Will aber jetzt nicht das Posting hier sprengen.
Gruß
alwin
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Guten Morgen allseits!
Überlegungen können Schwachpunkte haben, ganz klar. Mir kommt aber vor, es gehört zum Leben, dass man zu einem geistig indiviuellen Lebensinhalt hinfindet. In diesem eigenen Inhalt ist das, was andere gesagt, vorgelebt und gelehrt haben, verarbeitet. Darin wird man schöpferisch, darin findet man Bewegung, Erfüllung.
Das ist die Befreiung des Faust vom Mephisto, darin liegt die späte abgeklärte Weisheit Goethes, die ihn höher führte als zur Einsicht: Da sitz ich ich nun, ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor.
Sokrates sprach: Ich weiß, dass ich nichts weiß. Es ist notwendig, immer bereit zu sein, seine Ansichten zu erweitern und gegebenenfalls auch umzustellen. Es stimmt ja nicht, dass man so gar nichts weiß, man weiß und begreift doch einiges, auch wenn dabei einige Vorlieben auftreten.
So sehe ich zwar die treibende Kraft des Gotteszweifels, doch ich schätze sie nicht. Andere sehen den Gotteszweifel als Stütze für ihr Leben, nehmen diese negative Kraft sogar positiv wahr. Ja, wenn es keinen negativen Pol gäbe, wie sollte dann Entwicklung vor sich gehen? Muss es denn einen Gott geben?
Pol und Gegenpol sind meiner Meinung nach eine Durchgangsstufe. Hell und Dunkel, Wärme und Kälte, Licht und Finsternis lösen sich einmal auf. Nein nicht hier auf der Erde, aber im Jenseits. Hier auf der Erde machen wir unsere schmerzreichen aber notwendigen Lektionen durch, die natürlich wertvoll sind. Ich glaube, am Abschluss eines Erdenlebens ist ein Mensch wirklich kein weiches Ei mehr, bei dem weitere Inkarnationen unbedingt nötig sind.
Die Logik baut in Bezug auf ein nachtodliches Sein nur zwei Möglichkeiten auf: Entweder endet alles in ein absolutes Nichts oder das Leben setzt sich fort. Sollte dieses Nichts eintreten, dann gibt es einfach nichts mehr. Aus. Aber was ist, wenn es wirklich das Jenseits gibt?
Als kritischer Denker schließe ich mich natürlich nicht den hoffnungslos überalterten Bildern an, die vom Himmel mit den Englein rundherum und der Hölle mit dem großen Kochtopf reden, wo die rußigen Teufel kräftig einheizen.
Zu diesem Bereich öffnen die Wissenschaftler vorsichtig ein wenig die Tür, aber eben nur einen winzigen Spalt. Es gibt aber eine Menge Möglichkeiten und Methoden, Vorstellungen vom Jenseits zu bekommen. Die meisten Aussagen dazu geschehen aus der medialen Ebene.
Alles Liebe und Gute für heute. Euer
reinwiel
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@reinwiel
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Die Logik baut in Bezug auf ein nachtodliches Sein nur zwei Möglichkeiten auf: Entweder endet alles in ein absolutes Nichts oder das Leben setzt sich fort. Sollte dieses Nichts eintreten, dann gibt es einfach nichts mehr. Aus. Aber was ist, wenn es wirklich das Jenseits gibt?
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Warum sollte es dieses Jenseits nicht geben? Ist nur die Frage, wie sieht es aus! Nur sind wir Menschen hier auf Spekulationen angewiesen. Wie weit unsere Phantasie auch nur den hauch einer Chance hat, auch in spekulativer Weise eine annähernde Vorstellung dazu zu entwickeln, wage ich zu bezweifeln. Gehe selber davon aus, dass unsere Dimensionsgebundenheit da reale Grenzen setzt...
Gruß alwin
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