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| Es liegt in der Natur der Sache, daß ein Vater mehr Lebenserfahrung hat als sein Sohn. Und wenn er seine Erfahrungswerte an den Sohn weitergeben möchte, kann man ihm noch lange nicht unterstellen, daß er davon ausgeht, sein Sohn hätte gar keine Ahnung. Sowas gibt es natürlich auch, aber das kann man nicht so einfach verallgemeinern. |
Wenn der Sohn mündig genug ist, um zu fliegen, dann ist er auch mündig genug, seine eigenen Entscheidungen zu treffen und Fehler zu begehen. Und mehr Erfahrungen zu haben, bedeutet noch lange nicht, richtig entscheiden zu können.
Und je mehr der Vater für seinen Sohn entscheidet, desto weniger Erfahrungen kann sein Sohn sammeln.
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| ...die man aber nie entwickeln wird, wenn man nur in Watte gepackt und alles Übel der Welt von einem fern gehalten wird. Steht man dann irgendwann einmal alleine da und ist auf sich selbst angewiesen, kommt erst das böse Erwachen. |
In Watte gepackt zu sein und irgendwann böse aufzuwachen kann auch eine sehr wertvolle Erfahrung sein. Wer entscheidet denn, ob diese Erfahrung nicht sogar viel wichtiger ist, als die andere? Seinem Kind diese Erfahrung zu nehmen, kann ein großer Fehler sein.
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