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Mich befällt Befangenheit












hier ein par ältere Gedichte von mir bitte Feedback

//Wenn ich dich sehe

Wenn ich dich sehe denke ich,
du bist gar unerreichbar wohl für mich.
Ich sehne mich da dir wenn ich dich erblicke,
und mich befällt Befangeheit das ich fast dran ersticke.

Nun sitze ich hier und denk über dich nach
was dir wohl durch den Kopf geh'n mag in deinem Schlafgemach.
Oft wenn ich an dich denke,
rollt eine Träne hinab meines Gesichtes Senke.

Warum vermag ich nichts zu sagen,
und doch höre ich nicht auf Stumm drüber zu Klagen.
Dich fragen oder ansprechen kann ich so einfach nicht,
Zu schwer fällt es mir zu schauen in dein Gesicht.

Du magst dich fragen warum ich es nicht kann,
ich verspürte eine Angst vor Ablehnung solange ich mich entsann.
Vielleicht kommt es daher dass ich nur ich bin,
mit all meinen Schwächen. Was haben die für einen Sinn?

Und doch will ich dir sagen dass du mir bist sympathisch,
oder ist da etwa mehr? Ich wünscht ich könnte Fragen telepathisch.
Mich schützen vor der Ablehnung durch die Möglichkeit vergessen zu lassen was ich getan habe,
Man sagt die Zeit heilt alle Wunden und doch hab ich Furcht vor solch einer möglichen Narbe.

Vielleicht werde ich mich irgendwann trauen und dir meine Gedanken zeigen.
Vielleicht werde ich aber auch für immer drüber schweigen.
Nur eins weiß ich sicher vergessen werde ich dich nicht.
Mir einprägen für immer dein Gesicht.

//Tränen

Ich sitze hier, Weine und denke nach,
ein Junge weint doch nicht! Was eine Schmach.
Und doch empfinde ich Weinen als Erleichterung.
Mit jeder Träne fällt ein Stück der Last und Deckung.

Tagsüber baue ich auf einen Wall aus Emotionslosigkeit.
Um Nachts ihn einzureißen und zu Versinken ins Selbstmitleid.
Man sagt das sei schlecht.
Und doch kann ich behaupten mit Recht.

Das es mich leichter macht und freiher.
Es ist als vielen Sorgen gleich meinen Tränen in einen tiefen Weiher.
versinken darin, steigen langsam auf und sind wieder an der Oberfläche am nächsten Morgen.
Wo ich sich doch wünschte versunken auf das sie nimmer werden geborgen.

So hat es nicht sein sollen und der Tränenstrom ist versiegt.
Ein ruiger Schlaf wohl vor mir liegt.
Und doch weiß ich das am nächsten Tag nichts wird anders sein.
Und doch bleibt die Illusion von Freiheit langsam zerinnenend zwischen dem Gestein.

//Abschied

Ich sitze hier im Kerzenlicht
sitze hier und denk and dich
durch den Kopf schwirren mir Probleme und Sorgen
wie soll ich nur schaffen den nächsten Morgen

Ich mache mir Gedanken über alles und Nichts
Über Leben und Verzicht
Will die Ketten die mich fesseln sprengen
Will die Wurzeln die halten versengen

Ich schau ein letztes mal ins Kerzenlicht
denk ein letztes mal Dich
Befreie mich von Sorgen und Not
geb mir die Kugel und bin tot
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum IV


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