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Danke für eure Beiträge. Anbei ein paar weitere Gedanken. Ich nehme an Foren teil, weil ich an anderen Meinungen interessiert bin.
Das ewige Leben ist ein Wunsch, den viele Lebewesen hegen und pflegen. Doch die Natur hat meiner Ansicht nach einen anderen Plan. Sie hat auf die Fortpflanzung und nicht das ewige Leben eines Individuums gesetzt. Im Tierreich, insbesondere bei den Insekten kann man dies sehr schön beobachten. Zum Beispiel bei den Spinnen und den Gottesanbeterinnen. Dort lassen sich die Männchen während (bei Gottesanbeterinnen kommt das vor) oder nach der Paarung (bei Spinnen kommt das vor) vom eben begatteten Weibchen fressen und erlaube es so dem Weibchen dringend benötigte Proteine für die Aufzucht der Jungen zu sich zu nehmen. Eine höhere Aufopferung für seine Nachkommen kann man nicht erbringen. Wobei dies nicht zwingend freiwillig geschieht. Gewisse Spinnenmännchen bringen ihrer Angetrauten ein Brautgeschenk in Form von Essbarem mit. Dahinter dürfte auch Eigennutz stecken, denn eine satte Spinnenfrau dürfte nach dem Sex weniger Heisshunger auf einen Spinnenmann haben.
Die Strategie mit der Fortpflanzung ist der Strategie vom ewigen Leben immer noch überlegen. Denn so ist die genetische Diversität weiterhin gegeben und nur so kann man im Wettkampf mit den Krankheitseregern wie Parasiten, Bakterien und Viren mithalten.
Ewiges Leben würde eine derart hohe Intelligenz voraussetzen, die es uralten, ewig lebenden Relikten ermöglicht, sich durch Technologie im Kampf gegen die sich ständig weiterentwickelnden Krankheitsereger zu schützen. Doch dann wäre man immer noch nicht unverwundbar gegen Kriege, Unfälle, Gifte und Umwelteinflüsse wie Strahlung und Witterung.
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