|
|
|
@Astrella
Weißt Du, wie Dir ging es mir auch und ich las und las und las und dann konnte ich plötzlich kaum noch lesen. Nicht, daß ich die Buchstaben nicht erkannte, mir war einfach die Lust vergangen. Und ich dachte so bei mir: Du liest und liest und wann bringst du das in die Realität, was du da so liest ? Man lebt immer im Umfeld mit Menschen und vor allem, weil wir ja damals alle arbeiten gingen und im Kollektiv mit Menschen zu tun hatten, Menschen wie ich und du. Also hat sich im Laufe der Jahre gezeigt,wie wir dieses Gelesene in die Wirklichkeit umsetzen konnten. Man muß ja viel Federn lassen, wenn man an Selbsterkenntnis dazu gewinnt und wenn man die erste im weiten Umfeld ist, die sich mit den Themen beschäftigt, über die die anderen erst nur lachten. Später dann, als man da so einiges durchschaut hatte, da erst kamen die Anderen in die Richtung, aus der man gerade wieder ging. Aschenputtel hatte gesiebt und gelernt zu unterscheiden.
Von Esoterik führt der Weg meist zur Religion, aber nicht zu der, die man die etablierte nennt, sondern man kommt auf ganz andere Wege und dann durchwandert man gedanklich die anderen Religionen, schaut sich an, was sie aussagen und ist dann wieder mal von der und der begeistert, bis man entdeckt: da ist auch nicht alles Gold, was glänzt und erfährt die Schattenseiten und wendet sich dann wieder ab. Ich wollte auch immer Seminare mitmachen, dachte, da käme mir die Erleuchtung. Aber ich hatte damals kein Geld. So ließ ich es und kaufte mir Bücher. Bloß gut. Im Nachhinein betrachtet, mußte ich mir vieles autodidaktisch erarbeiten. Es gab noch keinen Trainer weit und breit, der einen auf dem Weg des Autogenen Training führte. Ich habe es probiert und es ist eine Menge Verschlossenes hoch gekommen. Aber ich konnte es bearbeiten. Ist aber auch gefährlich, wie ich dann einmal las. Man öffnet Chakren und wenn man keine Ahnung hat, dann bleiben sie offen und man empfängt wer weiß was. Ich denke schon, daß viele Beschreibungen reell sind, ich habe es erfahren und mich oft gewundert. Es muß eine andere, jenseitige Welt geben - es gab Ereignisse, bei denen ich ins stolpern kam, wo die reale Welt nicht mehr so hinhaute und siehe da: wir werden geführt - jeder hat sozusagen seine Geistige Führung, die dir hilft. Merke ich immer mehr, je gelassener ich die Dinge angehe. Will da auch keine Beispiele geben. Manche bringen es fertig, und zerreden sie dir und dann bist du so klug wie zuvor und sie geben dir kein Ersatz für das, woran du glaubst und fühlst dich dann erst recht verlassen. Nein, da verlasse ich mich jetzt ganz auf mich selbst. Ich weiß ja: mit Gott ist man nie allein und mit seiner Geistigen Führung auch nicht. Und irgendwie: so im Rückblick aller persönlichen Geschehnisse: da merkte ich dann schon: hier lief etwas, etwas passierte und ich sah: nach Jahren -es war gut und hat mich weiter gebracht, obwohl es in der Zeit, in der es geschah - sehr bitter war und Folgen hatte. Will ich jetzt nicht so erklären. Vieles lief einfach so, wie es laufen sollte und am Schluß: siehe da: es war gut. Und gelernt hat man auch noch dazu.
Die Erkenntnis, keine Intellektuelle zu sein und alles mehr aus der einfachen Art und Weise her aufzunehmen, sich dafür auch nicht schämen zu müssen, hat sich dann durchgesetzt. Du bist, wer du bist - versuche nicht, der zu sein, der du nicht bist - das macht dich nur unzufrieden und unglücklich. Wie wahr. Als ich es las, dachte ich, dann tu es. Sei wie du bist. Und ehrlich: meine Kollegen und Verwandte sowie Bekannte würden mich auch gar nicht verstehen, würde ich mir Worte angewöhnen, die ich dann den anderen erst erklären müßte. Das wäre ein Gaudi.
Gott gibt jedem Menschen Talente. Man spürt, ob man sich zur Musik hingezogen fühlt, oder ob man gern strickt oder andereTätigkeiten zum Bedürfnis werden. Albert Schweitzer wußte, daß er anderen Menschen helfen wollte und als das Krankenhaus in die Miesen kam, keine Spenden mehr eintrudelten wegen des Krieges damals, da hatte er das Talent, Konzerte zu geben, damit wieder Geld in die leere Kasse kam. Mutter Theresa wollte den Menschen in Indien helfen und sie hatte die Leitung und Lenkung und es ging gut. M. Ghandi wollte sein Land von der Unterdrückung abschütteln auf friedlichem Weg. Es gibt in der Welt so viele Talente und jeder, so las ich und glaube es auch, hat eine Aufgabe im Großen wie im Kleinen zu erfüllen. Wir lernen durch unsere Kinder und wir bekommen unerwartet Aufgaben. Wie auch in meinem Leben. Ich dachte mir aus, wie ich weiter leben würde nach einem besonderen Ereignis, doch dann kam alles anders, als ich dachte und mir ausmalte. Die Anforderungen, die jetzt an mich heran getreten sind, möchte ich gern erfüllen und weiß nicht, wie lange es geht und ich es bewältige, aber täte ich es nicht, hätte ich irgendwann im Leben ein schlechtes Gewissen.
Ja, man täuscht sich oft in Menschen, weil Worte auch sehr irreführend sein können. Würde man sich persönlich kennen lernen, spürte man die Schwingung und die Energie des anderen Menschen und würde schnell merken, wie sympathisch oder unsymphatisch einem der Mensche ist, dem man da begegnet.
Vielleicht hast du auch nur zur Zeit eine Krise. Schau doch mal auf www.astro.ch - Gratis-Horoskop und gib Deine Daten bei "Persönlichkeit" ein. Das ist das kleine Horoskop. Dann schaust Du nach rechts, bei Astro-Klick - Persönlichkeit. Da kannst du dann die einzelnen Planeten anklicken und dir ein erweitertes Bild machen. Meine Bekannte hatte jetzt Schwierigkeiten mit Saturn durch den Löwen, über ihre Sonne. Sie hat durch den "Hüter" jetzt einiges in ihrem Leben erkannt und ihre Sichtweise verändert. Es geht immer um die Erkenntnis im Leben, wie man es besser machen oder daraus lernen kann. Sie war oft verzweifelt, dann sprachen wir über die Probleme und jetzt ist sie etwas zufriedener.
Letztendlich hilft man sich dabei auch gegenseitig.
Ich habe manchmal auch das Gefühl, als sei mein Kopf leer. Aber diese Leere für eine Weile ist auch gut. Dann kann ich all das Gelesene verarbeiten und mir neuen Raum im Kopf schaffen. Ich denke auch über vieles nach und versuche, diese Themen mit meinen Freunden zu besprechen. Allmählich finde ich immer das, was ich gerade für meine Situation brauche.
Doch jetzt bin ich müde geworden. Zeit zum Ruhen.
Bis zum morgigen Tag
in aller Frische
Liebe Grüße
Gabriele
|
|
|