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Das dunkle Zeitalter - Kali Yuga












Nur Angstmache ?

Seite 52-54

Zitat:
Scanned by TC
Das dunkle Zeitalter - Kali Yuga
Darüber schreibt A. Voldben in seinem Buch "Die großen Weissagungen
über die Zukunft der Menschheit":
"In der hinduistischen Lehre hat die
heutige Zeit den Namen Kali-Yuga, das dunkle Zeitalter, das zu einem
großen Äquinoktialzyklus namens Manvantara gehört. Dieser Zyklus dauert
insgesamt 25.920 Jahre (diese Angabe variiert bei den verschiedenen
Autoren um etwa 50 Jahre in beide Richtungen, AdV), das sind die Erdenjahre,
welche die Sonne braucht, um wieder an die Stelle zurückzukehren,
wo sie sich zur Frühlingsgleiche befindet. Der Zyklus besteht aus vier
Phasen: Devapara-Yuga, Tetra-Yuga, Satya-Yuga und Kali-Yuga, sie sind
wie die Jahreszeiten eines großen kosmischen Jahres. Das Leben des gesamten
Universums verläuft wie das des Individuums in wechselnden,
wiederkeh-renden Zyklen, in einer geordneten Progression, nach einem
göttlichen Plan und durch Gesetze bestimmt. Während dieser Zeitabschnitte
vollziehen sich auf unserem Planeten grandiose Phänomene wie
die Dislokation der Pole und das darauffolgende Schmelzen der Eismassen
sowie das Untergehen und Auftauchen des festen Landes mit der natürlichen
Verschiebung klimatischer Zonen und dem Entstehen und Vergehen
verschiedener Rassen und Kulturen
.
Die uralten Überlieferungen des Hinduismus sind durch die
chaldäische, die hebräische, die ägyptische und die griechische Kultur ins
Abendland gelangt. So schreibt Hesiod von den vier Phasen: Die erste ist
das goldene Zeitalter, die zweite das silberne, die dritte das kupferne und
die vierte das eherne. Das entspricht der orientalischen Einteilung. Was
die Dauer betrifft, so sind die vier Yuga des Manvantara, obschon alle
durch 25.920 teilbar, doch nicht gleich. Wenn wir also für den gesamten
Zyklus die 10 annehmen, dann entfallen auf die erste, die längste Phase 4,
auf die zweite 3, auf die dritte 2 und auf die letzte, die kürzeste 1. Das steht
im Einklang mit den anderen Prophezeiungen, die alle von der kurzen
Dauer des schlimmsten Zeitalters sprechen, denn die Gewalttätigkeiten
wirken unmittelbar in ihrer zerstörerischen Kraft, während die schöpferischen
Handlungen das konstruktive, langsame Werden eines dauerhaften
Werkes zeigen. Über die Phase, die der gegenwärtigen dunklen Zeit folgen
wird, sind sich alle Prophezeiungen einig; denn der Zyklus wird wieder mit
einer glücklichen Epoche, einem goldenen Zeitalter, von vorne anfangen."
(113, S. 15ff)
Aus dieser Sichtweise heraus könnte man das Kali-Yuga mit dem Winter
vergleichen, dem der Frühling, das goldene Zeitalter folgt. Wir leben
heute in der letzten Phase des Kali-Yuga und wechseln nun in das Goldene
Zeitalter über. Die Prophezeiung, die vom Kali-Yuga handelt, steht im
Visnu Purana, einem der ältesten heiligen Texte Indiens. Der Leser wird
feststellen können, daß diese jahrtausendealte Prophezeiung eine genaue
Beschreibung der heutigen Zeit enthält:
• "Die Herrscher, die auf Erden regieren werden, werden gewalttätig
sein, sie werden sich der Güter ihrer Untertanen bemächtigen.
• Die Kaste der Sklaven und der Kastenlosen wird die Oberhand
gewinnen und allen befehlen. Ihr Leben wird kurz sein, unersättlich
ihre Gier; Mitleid werden sie kaum kennen.
• Die Besitzenden werden Ackerbau und Handel aufgeben, sie
werden selbst zu Sklaven oder andere Berufe ausüben. Die
Herrscher werden unter dem Vorwand von Steuern und Abgaben
ihre Untertanen plündern und ausrauben und das private Eigentum
werden sie vernichten.
• Die sittliche Gesundheit und das Gesetz werden Tag für Tag
abnehmen, bis die Welt ganz verdorben sein und Gottlosigkeit unter
den Menschen herrschen wird.
• Einziger Beweggrund für die Frömmigkeit wird die physische
Gesundheit sein; einziges Band zwischen den Geschlechtern die
Leidenschaft; einziger Weg zum Erfolg die Falschheit.
• Die Erde wird nur wegen ihrer materiellen Schätze verehrt
werden.
• Die Priestergewänder werden die Priestereigenschaften ersetzen.
• Eine einfache Waschung wird Reinigung bedeuten, die Rasse
wird unfähig sein, göttliche Geburten hervorzubringen. Wo sind die
Goethes und Schillers geblieben im Land der Dichter und Denker?
• Die Menschen werden fragen: Was sollen wir uns noch an die
überlieferten Schriften halten ?
• Die Hochzeiten werden kein Ritual mehr sein.
• Akte der Frömmigkeit, auch wenn sie noch geübt werden, werden
wirkungslos bleiben.
• Jede Lebensordnung wird unterschiedslos für alle gleich sein.
• Der Besitzende, der das meiste Geld unter die Leute verteilen
wird, wird über die Menschen herrschen, denn das Ziel ihrer Wünsche
ist Reichtum, gleichviel, ob rechtmäßig erworben oder nicht.
• Jedermann wird sich für einen Brahmanen halten.
• Die Leute werden Angst haben vor Tod und Hungersnot; und
nur deshalb werden sie eine rein äußerliche Religion bewahren.
• Die Frauen werden die Wünsche ihrer Männer und ihrer Eltern
nicht mehr befolgen. Egoistisch, verworfen, lügnerisch und haltlos
werden sie sein und liederlichen Männern anhangen. Sie werden
herabsinken zum Gegenstand sexueller Befriedigung." (113, S. 15-21)
Diese Ausführungen benötigen keines weiteren Kommentars. Sie sind
erschütternd genug, da sie hundertprozentig auf unsere jetzige Zeit zu
übertragen sind.
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