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Hallo(bin neu im Forum) -hatte Begegnung mit Gott?













Hattest du schon mal ne Begegnung mit Gott?
Ja
53%
 53%  [ 15 ]
Nein
28%
 28%  [ 8 ]
Ich weiss nicht
17%
 17%  [ 5 ]
Stimmen insgesamt : 28

Hallo reinwiel!
Zitat:

Ich wollte mich erstmal bedanken, das Du sehr oft so respektvoll und aus Deinem Inneren Schreibst. Ich empfinde das als eine Wesensart die wunderschön abstrahlt. Auch wenn es Dir manchmal schwer fällt die Contenance zuwahren.

Für solche Menschen ist dann die Natur die höchste, verantwortliche Stufe. Ein Gott, von dem alles ausgeht, ist nicht vorhanden. Man braucht keinen Gott oder einen Schöpfergott. Philosophisch und weltanschaulich klingt das in der Eigenentfaltung des Buddhismus an. Entwickle dich, dann wirst du vollendet.


Mhmmm, ich denke da gehst Du etwas oberflächlich an den Buddhismus heran. Es ist sehr wohl klar, das die Buddhisten keinen persönlichen höchsten Gott im anthropomorphistischen sinne kennen. Aber das Nibbana und das Karma solltest Du in einem Zusammenspiel des Heilziels und den ineinander greifenden Wirkungs-Prinzipien von Entstehung (Schöpfung/Geburt) und Vergehen(Tod/Verwandlung) nicht außer acht lassen. Ich denke, das es falsch ist anzunehmen, das der Buddhismus Glaubt, die Natur (Weltlichem Sinne) sei das höchste.

Zitat:
Mir ist wesentlich, dass es eine Schöpfung gibt, die Gott liebt und in der er seine Gedanken verwirklicht. Diese Gedanken sind konkret geworden, haben Leben in sich. Sie entfalten ein Eigenleben, können selber wirken. Und das in ungeheurer Vielfalt, auf verschiedenen Ebenen, aus verschiedener Art und in verschiedenem Vollzug.

Gott gewährt größte Freiheit, belegt aber alles mit Regeln, die auf den verschiedenen Seinsebenen als seine übergeordneten und untergeordneten Gesetze vorhanden sind, etwa die Naturgesetze, wie sie in der materiellen Natur gelten.


Wenn Du den Anthropomorphismus als Person Schöpfergott weglässt, kommst Du den Buddhismus schon etwas nähr.

Ich persönlich finde das mir der Liebe, Gedanken/Geist und Gesetzmäßigkeiten wunderschön. Gottesgesetze sind Naturgesetze und gehen noch darüber hinaus.

Zitat:
Aber Achtung beim Wort Natur: Es bedeutet den Ausdruck für unendlich viel Zusammenwirkendes, das vor allem von hohen Engeln, einfachen Geistern und auch von gefallenen Wesen ausgeht. Der Begriff Natur wird in der Regel nur materiell verstanden, aber geistig gesehen versteht man unter Natur alle Geister, die für uns bedeutsam sind. Natur ist ein Pluralis-Begriff, wie Wald, Obst, Stadt.

Ok. Das ist mir klar. Aber kann es nicht sein, das einfache Geister, gefallene Wesen und hohe Engel nicht alle Geisteswesen sind, die aus unserer eigenen Natur der eigenen Projektionen entspringen, in dem wir erst das Maya schaffen in dem wir diese Projektionen des Geistes zu Materialisierung bringen. Sollte nicht unser scheinbar getrennter Geist auf das Höchste sein ausgerichtet sein und sich von Maya befreien um zu erkennen, das alles in vollendeter Harmonie der Gesetzmäßigkeiten des All-Sein fließt. Und dieses Allsein ob Materiell und Nichtmaterielle ist Gott selbst, welches alles Energie ist. Und diese Energie ist Geist und Geist ist Gott. Lieber reinwiel, les diesen Abschnitt bitte als gesamte Frage!

Ich tuhe mich schwer mir Trennungen bezüglich des Ganzen, was ich als Gott bezeichne.
Mutter Natur ist für mich eigentlich Mutter Gott und ist Untrennbar mit dem HÖCHSTEN vernbunden………….
Verstehst Du was ich meine?

LG Isa
Guten Morgen Isa!

Ich sehe, bei dir hat sich ein Doppelposting eingeschlichen. Macht nichts. Ich glaube, ich verstehe dich gut, auch wenn ich nicht weiß, was Contenance ist.

Sicher stimmt es, dass ich den Buddhismus nicht genau kenne und ihm deshalb auch oberflächlich begegnen muss. Ich meine aber für mich selber, dass er als Weltanschauung sehr stark aus einer intuitiv geprägten Erfahrung genährt wird. Buddha nahm sicher die damalige Auffassung von der Welt in diese intuitive Erfahrung auf und diese wiederum nährt das Nach-Erleben vieler Menschen. So gesehen ist das unantastbar.

So wird es auch bei deinem eigenen Erfassen sein, das es dir schwer werden lässt, dem Aufbau jener Gedanken folgen, dass zum Beispiel die ganze Schöpfung in ihrer Gesamtheit etwas von Gott Abgetrenntes sein sollte. Ich sehe, dass dies nicht deinem Weltbild entgegen kommt, das in deinem Gefühl spricht, dass alles nur Gott selber sein kann. Und weil wir das nicht sehen oder begreifen können, befinden wir uns in einer Maya.

Auch wenn das ungenau ist, so ist das wohl jener Sachverhalt, der etwas Grundlegendes aussagt. Wenn du zu mir sagst, dass ich deshalb Gott sei, weil ich mich täusche, dann stößt das bei mir auf größtes Unverständnis. Es entspricht nicht meiner Logik, dass Gott die äußere Maya sucht oder irgendwie auf einen äußeren Schein angewiesen ist. Es geht dem unendlichen Gott sicher um viel mehr, als sich in äußeren Scheinbildern auszuleben. Er will nicht sich selbst, er will ein Gegenüber.

Und so etwas bin ich, bist du. Ich glaube und fühle, dass ich eine in sich eigenständige Person mit freiem Bewusstsein bin. Ich halte mich für etwas Selbstständiges, das von Gott auch deshalb geliebt wird, weil ich mich als ehemals schönes Geistwesen auf den Weg gemacht habe, die völlige Trennung von ihm einzuschlagen, in der sich Gott fast völlig zurück zieht.

Zweck ist, dass ich in dieser Trennung, dem Abesondertsein, in der Sünde, eben auch das Unlebendige, den Schmerz, den Tod als Erfahrung erlebe. Dadurch gelange ich zu höchster Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit. Ich werde am Ende aller Entwicklung zu Gottes hohem Du, und zwar als Geistwesen im Jenseits. Und hier klingt die Vorstellung vom Ebenbild Gottes an.

Für mich hat es keinen Sinn, dass sich Gott ständig oder nur zeitweilig mit einem turbulenten äußeren Schein begnügen sollte, um darin zu leben und zu wirken. Wie sollte eine Maya den unendlichen Gott befriedigen können? Um mehr als nur ein Scheinbild seiner selbst zu erreichen und um wahre Kunst zu vollbringen, verwirklicht Gott eigenständige Wesen in einer ungeheuren Vielzahl, in Heeren von Geistern. Gott liebt an ihnen die Unterschiede.

Ich weiß nicht, ob nun die Philosophie des von Gott Losgelösten besser ankommt oder nicht. Aber bei diesem Grundsätzlichen ist weniger die besondere Kenntnis einer großen Religion, sondern der persönliche Zugang gefordert, meint mit lieben Grüßen - reinwiel
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