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| Hattest du schon mal ne Begegnung mit Gott? |
| Ja |
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53% |
[ 15 ] |
| Nein |
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28% |
[ 8 ] |
| Ich weiss nicht |
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17% |
[ 5 ] |
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| Stimmen insgesamt : 28 |
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Meine Lieben!
Das Leben ist ein riesiger Spielraum, der zwar auf Gott zurückgeht, aber in dem Gott nicht immer selbst spielt. Gott hat dazu selbständige Wesen für selbständige Kräfte in einen schier unendlich langen Werdegang gestellt.
Heute sehen wir, wie die Natur geradezu wie ein selbständiges Wesen und selbständigen Kräften, die als Naturgesetze bekannt sind, die Welt gestaltet und die Menschen zu dem hoch geführt hat, was sie heute sind.
Das heißt, Gott ist nicht immer und überall selbst derjenige, der wirkt.
Aber manchmal, und das ist das Schöne, geht er auch den direkten Weg. Dann gibt es seltsame Vorkommnisse, mystische Momente einer Gottoffenbarung, gnadenhafte Stärkung und Zuwendung. Oft benützt er dazu auch Engel oder Schutzengel. Und natürlich kann sich der Mensch danach immer noch dafür entscheiden, seine Erlebnisse als Wahn abzutun oder irgendwie der Natur zuzuschreiben.
Aber so etwas bedeutet für den Menschen, der das Feine erlebt hat, nur eine innere Verdüsterung, einen gewaltigen Rückschlag seiner selbst, meint - reinwiel
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Hallo Fuchs,
ich kann mir vorstellen,daß das ein Hinweiß war,näher auf dieses Thema einzusteigen,oder auch eine Einladung (wir sagen Gott)
Es gibt etwas,dass grösser ist als wir,wenn es uns ruft ist es wunderbar. Ich würde es annehmen,aber nicht zuviel erwarten,einfach offen sein.
Ich habe auch Spontanerlebnisse gehabt,die mein Leben verändert haben.Es hat lange gedauert,heute glaube ich,es ist das Leben selbst das gelebt werden will,mit allem drumm und drann. Wir flüchten gerne,aber es holt uns doch wieder ein. Wissenenschaftliche Erklärungen nehmen uns das :Gefühl:
,das ist in diesem Zusammenhang schade und hilft nicht weiter.Gerade weil es so stark war:Dein Erlebnis: versuch dankbar zu sein,daß Du es erleben durftest. Suche Hilfe bei einem guten
Meditationslehrer, den erkennst Du, ob er Dich zu Dir selbst führt und nicht sein eigenes Ego spielen lässt. Er darf auch nicht zu teuer sein.Wir leben Gott sei Dank in einer Zeit,wo man über diese Dinge offen reden kann.
Gruß Stumwind
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Lieber reinwiel!
| Zitat: |
Heute sehen wir, wie die Natur geradezu wie ein selbständiges Wesen und selbständigen Kräften, die als Naturgesetze bekannt sind, die Welt gestaltet und die Menschen zu dem hoch geführt hat, was sie heute sind.
Das heißt, Gott ist nicht immer und überall selbst derjenige, der wirkt……………………….
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Bist Du Dir da wirklich sicher? Ist das nicht ein zu Materialisiertes Weltbild, welches die Trennung der Dinge als Real ansieht?
Selbst die Wissenschaft in der Physik ist über diese Perspektive schon hinaus und hat erkannt, das alles mit allen Zusammenhängt (Quantenphysik usw.)und scheinbare Wunder, Intuitionen usw. mit der Synchronizität zusammen hängen.
Wenn man die Mystik nicht versehen kann, dann ist die Physik den Normalverbraucher Gnädiger.
Deshalb schenke ich Fuchs und Sakon glauben.
LG Isa
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Guten Morgen Isa!
Du hast Recht, vielleicht war ich mit meiner Aussage etwas zu zurückhaltend, und zwar mit der Interpretationsmöglichkeit, dass sich Gott nur auf seine Ebene beschränkt und für die Menschen unkenntlich bleibt. Aber das ist ein Problem, immer wieder auftaucht.
Hier auch im Hinblick auf die wunderschönen und wichtigen Erfahrungen, von denen hier berichtet wird. Gott wirkt herein und dennoch kann sich der Mensch weiter entscheiden. Aber es gibt nicht wenige, die solche Erlebnisse später so einschätzen, als wären sie eine Einbildung, eine Störung des persönlichen Gleichgewichtes gewesen. Und die geben dann Gas, dass alles, was mit Gott zu tun hat, ein Produkt der menschlichen Phantasie sei. Gott wird unkenntlich.
Für solche Menschen ist dann die Natur die höchste, verantwortliche Stufe. Ein Gott, von dem alles ausgeht, ist nicht vorhanden. Man braucht keinen Gott oder einen Schöpfergott. Philosophisch und weltanschaulich klingt das in der Eigenentfaltung des Buddhismus an. Entwickle dich, dann wirst du vollendet.
Andererseits gibt es auch viele Menschen mit der strengen Auffassung, dass es nichts gibt, das unmittelbar mit Gott zusammenhängt, dass es nichts gibt, das von Gott gesteuert wird oder etwas anderes als Gott selbst ist. Hier ist alles Gott selbst. Alles Äußere ist Maya, nur eine vorübergehende Form Gottes, ober besser gesagt eine Laune, ein Spiel Gottes.
Und um all das zu überbrücken, ist mir der Gedanke vom Spielraum gekommen. Mir ist wesentlich, dass es eine Schöpfung gibt, die Gott liebt und in der er seine Gedanken verwirklicht. Diese Gedanken sind konkret geworden, haben Leben in sich. Sie entfalten ein Eigenleben, können selber wirken. Und das in ungeheurer Vielfalt, auf verschiedenen Ebenen, aus verschiedener Art und in verschiedenem Vollzug.
Gott gewährt größte Freiheit, belegt aber alles mit Regeln, die auf den verschiedenen Seinsebenen als seine übergeordneten und untergeordneten Gesetze vorhanden sind, etwa die Naturgesetze, wie sie in der materiellen Natur gelten.
Aber Achtung beim Wort Natur: Es bedeutet den Ausdruck für unendlich viel Zusammenwirkendes, das vor allem von hohen Engeln, einfachen Geistern und auch von gefallenen Wesen ausgeht. Der Begriff Natur wird in der Regel nur materiell verstanden, aber geistig gesehen versteht man unter Natur alle Geister, die für uns bedeutsam sind. Natur ist ein Pluralis-Begriff, wie Wald, Obst, Stadt.
Und dieses Pluralis-Wesen glalt von alters her als selbständiger Geist, der Mutter Natur heißt und in der Gestalt der Demeter. Aber daran denkt man nicht so schnell, meint mit lieben Grüßen - reinwiel
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Hallo reinwiel!
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Ich wollte mich erstmal bedanken, das Du sehr oft so respektvoll und aus Deinem Inneren Schreibst. Ich empfinde das als eine Wesensart die wunderschön abstrahlt. Auch wenn es Dir manchmal schwer fällt die Contenance zuwahren.
Für solche Menschen ist dann die Natur die höchste, verantwortliche Stufe. Ein Gott, von dem alles ausgeht, ist nicht vorhanden. Man braucht keinen Gott oder einen Schöpfergott. Philosophisch und weltanschaulich klingt das in der Eigenentfaltung des Buddhismus an. Entwickle dich, dann wirst du vollendet. |
Mhmmm, ich denke da gehst Du etwas oberflächlich an den Buddhismus heran. Es ist sehr wohl klar, das die Buddhisten keinen persönlichen höchsten Gott im anthropomorphistischen sinne kennen. Aber das Nibbana und das Karma solltest Du in einem Zusammenspiel des Heilziels und den ineinander greifenden Wirkungs-Prinzipien von Entstehung (Schöpfung/Geburt) und Vergehen(Tod/Verwandlung) nicht außer acht lassen. Ich denke, das es falsch ist anzunehmen, das der Buddhismus Glaubt, die Natur (Weltlichem Sinne) sei das höchste.
| Zitat: |
Mir ist wesentlich, dass es eine Schöpfung gibt, die Gott liebt und in der er seine Gedanken verwirklicht. Diese Gedanken sind konkret geworden, haben Leben in sich. Sie entfalten ein Eigenleben, können selber wirken. Und das in ungeheurer Vielfalt, auf verschiedenen Ebenen, aus verschiedener Art und in verschiedenem Vollzug.
Gott gewährt größte Freiheit, belegt aber alles mit Regeln, die auf den verschiedenen Seinsebenen als seine übergeordneten und untergeordneten Gesetze vorhanden sind, etwa die Naturgesetze, wie sie in der materiellen Natur gelten. |
Wenn Du den Anthropomorphismus als Person Schöpfergott weglässt, kommst Du den Buddhismus schon etwas nähr.
Ich persönlich finde das mir der Liebe, Gedanken/Geist und Gesetzmäßigkeiten wunderschön. Gottesgesetze sind Naturgesetze und gehen noch darüber hinaus.
| Zitat: |
Aber Achtung beim Wort Natur: Es bedeutet den Ausdruck für unendlich viel Zusammenwirkendes, das vor allem von hohen Engeln, einfachen Geistern und auch von gefallenen Wesen ausgeht. Der Begriff Natur wird in der Regel nur materiell verstanden, aber geistig gesehen versteht man unter Natur alle Geister, die für uns bedeutsam sind. Natur ist ein Pluralis-Begriff, wie Wald, Obst, Stadt.
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Ok. Das ist mir klar. Aber kann es nicht sein, das einfache Geister, gefallene Wesen und hohe Engel nicht alle Geisteswesen sind, die aus unserer eigenen Natur der eigenen Projektionen entspringen, in dem wir erst das Maya schaffen in dem wir diese Projektionen des Geistes zu Materialisierung bringen. Sollte nicht unser scheinbar getrennter Geist auf das Höchste sein ausgerichtet sein und sich von Maya befreien um zu erkennen, das alles in vollendeter Harmonie der Gesetzmäßigkeiten des All-Sein fließt. Und dieses Allsein ob Materiell und Nichtmaterielle ist Gott selbst, welches alles Energie ist. Und diese Energie ist Geist und Geist ist Gott. Lieber reinwiel, les diesen Abschnitt bitte als gesamte Frage!
Ich tuhe mich schwer mir Trennungen bezüglich des Ganzen, was ich als Gott bezeichne.
Mutter Natur ist für mich eigentlich Mutter Gott………….
Verstehst Du was ich meine?
LG Isa
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