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Durchschnittsbürger












Liebe Kiki!

Zitat:
Kannst du genauer definieren, was du unter einem "Durchschnittsbürger" verstehst?
Meinst du, dass der Durschnittsbürger nicht fähig ist sich selbst zu informieren? Oder nur das zu lesen oder zu verstehen, was die Massenmedien schreiben oder senden?
Dann wäre es wirklich schlecht bestellt um unsere Gesellschaft.



OK. Ich versuch's mal.

Der Durchschnittsbürger geht arbeiten und sofern er sich überhaupt für das Weltgeschehen interessiert, bevorzugt er, das leicht bekömmlich im Fernsehen oder in einer möglichst leicht lesbaren Tageszeitung präsentiert zu bekommen.
Da brauchst Du ja nur mal nachzusehen, welche Zeitungen die höchsten Auflagen haben.


Zitat:
Meinst du? Die Zeitungen berichten nur, was die Verkaufszahlen hochtreibt. Ich weiß nicht, ob das dazu gehört.
Außerdem lesen die Menschen nur was in ihr Bild passt. Es wurde auch schon berichtet, selten, aber das wird trotzdem nicht so wahrgenommen.


Dass aber berichtet werden würde, denk ich schon.
Auch über die Demonstrationen gegen den Irak- Krieg in der ganzen Welt wurde jedenfalls lang und breit berichtet.
Wenn irgendwo eine Demo mit 20 Teilnehmern stattfindet, wird man natürlich eher nix davon lesen.
Aber das kann ja das Problem nicht sein.
Muslime, die gegen den Terrorismus sind, gibt es ja wie Sand am Meer. Oder? (naja, etwas übertrieben wie Sand am Meer. Jedenfalls Millionen)


Zitat:
Ich denke die Veränderung muss im Kleinen beginnen und sich dort ausbreiten. Ein lautstarker Protest wäre sicher ganz gut manchmal, da gebe ich dir recht, aber die Veränderung kommt immer von innen heraus. Und wenn diese bewirkt ist, dann werden die Menschen auch anfangen zu protestieren. Aber erst einmal müssen sie ihre Einstellung ändern.


Stimmt.
Ich finde die Seite übrigens, soweit ich bisher reingeschnuppert habe, wirklich OK.
Das gibt ein wenig Hoffnung.

lg, nomika
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