Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Impressum | Suche

Qualität der Überlieferungen












Zitat:
Aber warum heißt es dann, nur durch Jesus gelangst du zu Gott? Wollt ihr die Wahrheit verleugnen oder ist das mit Jesus nur eine große Lüge?

Mit Jesus ist das so eine Sache. Ich kann jetzt nur für mich sprechen, und ich verleugne ihn nicht. Aber das ist jetzt 2000 Jahre her. Das ist eine sehr lange Zeit, unter der die Qualität der Überlieferungen gelitten haben kann (nicht muß). Vom Prinzip her so wie bei der "Stillen Post". Sowas liegt einfach in der Natur der Sache. Jesus war bestimmt keine Lüge, aber ob auch wirklich alles so gewesen ist, wie es überliefert ist, das kann niemand mit absoluter Sicherheit sagen, auch wenn ich mir damit jetzt wahrscheinlich ein paar Proteste einhandele.
Jedenfalls, wenn man nur durch Jesus zu Gott gelangt, was war dann in der Zeit vor Jesus? Wie konnten die Menschen damals in den himmel oder ins Paradies kommen, bevor Jesus gelebt hat?

Zitat:
Es wäre schon gut so, wenn es alle Menschen täten und den ganzen Tag beten, es gehört sich einfach wenn ein Mensch an Gott glaubt.

Du hast recht damit was du sagst, Taten sagen mehr als beten.

Das ist doch in sich ein Widerspruch, oder...?

Zitat:
Es wird überhaupt nichts reinlich wieso auch?

Weil ich immer wieder mit diesem Thema anfange. Aber wenn bis jetzt noch niemand davon genervt ist, bin ich einigermaßen beruhigt

Zitat:
Aber heißt es nicht; wer nicht an den Gottessohn glaubt der wird Gott nie sehen?

Womit ich auch schon wieder beim Thema wäre. Es mag sein, daß es so heißt. Aber wie schon gesagt, es kommt auch immer wieder vor, daß Menschen, die nicht an Gott und ein Weiterleben nach dem Tod glauben und es auch nicht wollen, völlig unvorbereitet (z. B. durch Unfall) ein Nahtoderlebnis haben und dadurch feststellen, daß es eben doch noch mehr gibt.
Das ist keine Behauptung von mir, weil ich denke, daß es so sein muß, sondern ich berufe mich dabei auf die Berichte der Menschen, die ein solches Erlebnis hatten. Insofern sehe ich auch nicht einfach so über etwas hinweg was Du sagst, sondern versuche nur, mit für mich sinnvollen Argumenten darauf einzugehen.

Zitat:
Da alle gegen meiner Meinung sind, und denken das Jesus völlig egal ist… Um Gott zusehen werde ich, meine Ansichtsweise stark, ändern.

Das halte ich für den falschen Weg. Erstens behaupte ich jetzt einfach mal, daß niemand gegen Deine MEinung ist (@alle: ist doch so, oder?)
Zweitens: Wenn Du Deine Ansichtsweise änderst, solltest Du das nur tun, wenn Du auch wirklich voll und danz davon überzeugt bist. Aber nicht, weil Du der Meinung bist, es tun zu müssen, weil andere eine andere Meinung haben als Du. Es würde für mich völlig ausreicen, wenn Du über andere Meinungen und Ansichtsweisen nachdenkst, so wie andere und ich auch über Deine Sichtweise nachdenken. Wenn es mir z.B. egal wäre, wie andere denken, bräuchte ich hier auch nichts zu schreiben. Und ich behaupte auch nicht, daß alles wirklich so sein muß, wie ich denke. Ich kann nicht ausschließen, daß ich mich irre. Das kann niemand. Jeder bildet sich eben sein Weltbild so, wie es für einen am logischsten und verständlichsten ist und wie man es am besten mit sich selbst vereinbaren kann.

Zitat:
Es ist nicht mein Wille sondern den meines Herren das jeder an Gott glauben muss

Ich glaube an keine Religion, aber ich glaube an eine höhere Macht, ob man sie nun Gott nenne möchte oder wie auch immer.
Der Mensch hat einen freien Willen und kann seine eigenen Entscheidungen treffen. Zum Beispiel woran er glauben möchte und woran nicht. Und "Gott" wird seine Gründe dafür haben, daß wir diesen freien Willen bekommen haben. Ohne den freien Willen könnten wir keine Entscheidungen treffen. Aber ich denke, gerade darauf kommt es an. Wir treffen Entscheidungen, die Konsequenzen nach sich ziehen, aus denen wir dann wiederum lernen und reifen können. Und das ist es meiner Meinung nach, was für "Gott" wichtig ist. Daß wir aus unseren Entscheidungen und Taten lernen zu erkennen, worauf es eigentlich ankommt, und zwar ganz simpel gesagt sich ganz ehrlich zu bemühen ein guter Mensch zu sein, so gut wie es eben geht. Daß viele Menschen das nicht kapieren, wird auch seinen Sinn haben. Vielleicht ist die Menschheit an sich noch nicht so weit, das zu verstehen. Vielleicht ist sie einfach noch zu "jung" und unreif, muß gewissermaßen erst noch "erwachsen" werden. Der Mensch an sich ist eitel und hält sich für die Krone der Schöpfung, erst recht in unserer "hochtechnisierten" Zivilisation. Aber wenn man mal genauer darüber nachdenkt, wie lange es her ist, seit die ersten Menschen auf der Erde aufgetaucht sind und wie viele Jahre die Erde im Vergleich dazu noch vor sich hat, könnte man zu der bescheidenen Annahme kommen, daß sich die Menschheit noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung befindet, auch in geistiger Hinsicht.

Zitat:
Die angebliche „Gottes Polizei“ hat ihre Macht nur ausgenutzt und somit Gottesnamen missbraucht. Und wird nach dem Tod noch, zu bestrafen sein.


Ja, das kann man wohl sagen. Aber dennoch handelt es sich dabei um eine Nation, die fest davon überzeugt ist, in Gottes Namen zu handeln. Sogar ihre Dollar-Scheine sind mit dem Satz "In god wie trust" bedruckt. Und gerade die USA ist ja nun nicht gerade als einsichtig und reumütig bekannt...

Zitat:
Bush ist leider nicht der einzige Grund aus dem sich Steven King fürchten bräuchte. Wieviele glauben hier z.B. an ihre Gottesgesandtheit ?

Stimmt absolut. Nur leider reicht ein einzelner wie Bush auch schon völlig aus, wenn jemand wie er den Finger am Abzug hat...

Naja, jedenfalls dürfte da schon einiges dazu gehören, jemandem wie Stephen King Angst einzujagen...
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum IV


Ähnliche Themen
Verbundenheit und gute Qualität
Überlieferungen
Überlieferungen in Sammelwerken
Qualität der Gespräche
Unterschiedliche Qualität
Überlieferungen und Beweisen aus den Kuran
Authentische Überlieferungen des Propheten