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Problematische Kindheit












Hallo ihr Lieben,

beobachte dieses Forum schon seit einiger Zeit und finde es gut dass es sowas gibt!
Zu meinem Leid: Zunächst möchte ich sagen, dass ich eine problematische Kindheit hatte. Habe viel familiere Gewalt seitens meines Vater erlebt, der dann als ich 9 war sich von meiner Mutter scheiden ließ. Nun bin ich 20. meine Mutter hat kurze Zeit später mit einem anderen Mann geheiratet. Ich stand ihm immer mißtrauisch gegenüber, was sich letztes Jahr bestätigte als ich ihn beim webcam chat mit einer anderen frau sah und im nachhinein eine Telefonnummer eines Bordels in unserem Telefonbuch fand. Am nächsten Tag zog er dann weg. Ich war damals 19. Dann fing es an, meine Mutter beschuldigte mich dass es soweit gekommen wäre und dass ich ihre Gefühle missachtet hätte obwohl ich nur das beste für sie wollte. Als sie mir das sagte brach die Welt für mich zusammen, es war unbeschreiblich.
Einen monat später nach meinem Abi lernte ich ein Mädchen kennen und kam mit ihr zusammen ich liebe sie wirklich sehr. Im September nahm ich ein Studium auf. Ich vertraute meiner Freundin alles an und erzählte ihr alles, ich dachte immer dass sie das gleiche zu mir empfand, ich wollte sogar nach dem studium mit ihr heiraten. Jedoch änderte sich die Lage mit der Zeit. Nach einem telefonat legten wir auf, anscheinend hatte sie vergessen aufzulegen somit konnte ich alles hören was geschah. Sie bekam einen handy Anruf von ihrer Freundin und lästerte so sehr über mich dass ein zweites mal die welt für mich zusammen brach. Sie erzählte ihr humorvoll dass ich ein "Weichei" wäre weil mich die aktuelle Lage so sehr in Mitleidenschaft gezogen hatte und dass sie nur so machen würde als ob sie mit mir Mitleid hätte. Seitdem bin ich in schwere Depressionen geraten. Ich habe mein Studium abgebrochen, bin nicht mehr mit ihr zusammen, habe finanzielle Sorgen und Existenzängste. Trotzdem liebe ich sie immer noch wie am ersten Tag.
Ich weiß dass >15gr. Paracetamol nach 3 tagen zu einem leberkoma und zum tod führen und bin kurz davor diese Menge einzunehmen. Jeder Tag prägt sich durch den Schmerz in meinen Herz und alles um mich scheint sinnlos. Ich kann einfach nicht mehr. Ich kann mich nicht mit anderen Sachen ablenken wie z.B. Sport da ich sehr schwach geworden bin weil ich ziemlich abgenommen habe.

Was soll ich bloß machen? Bitte helft mir. Tag für Tag komme ich dem Suizid näher.

Vielen Dank

mit freundlichen Grüßen
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum IV


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