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@ Jade
Ich bin auch christlich erzogen.
Ich fühle mich aber nicht mehr christlich.
Die Schuldgefühle, die man vielleicht von der Erziehung mitbekommen hat, resultieren doch aus der Religion.
Ein Aussenstehender hätte diese Schuldgefühle in der Form gar nicht umd muß sie deswegen auch nicht "abladen" *find*
Und Geldsorgen kann ich auch schlecht delegieren.
@Layla
Ich sehe das ähnlich. Befreien kann ich mich nur selbst. Oder eben nicht. Ich bin auch nicht gefeit gegen Sorgen und Problemen, die ich nicht lösen kann. Oder dem Gefühl, mich angesichts mancher Ereignisse hilflos zu fühlen.
@all
Ich habe ein bißchen das Gefühl, wenn man Gott als "Abladestation" benutzt, daß man dann anfängt, die Verantwortung abzugeben - nach dem Motto: Gott wird sich dabei schon etwas gedacht habe.
Und dann die Hände in den Schoß zu legen.
Ich bin nicht für wie auch immer gearteten Aktionismus, aber manchen Probleme, so groß sie auch sind, kann man lösen, wenn man sie in Häppchen unterteilt.
Schuldgefühle gehen nicht weg, wenn man sie "weitergibt". Ich muß sie klären, wenn möglich, ansonsten mit ihnen lernen umzugehen, wenn nicht möglich.
An Gott soll man meines Erachtens nicht glauben, weil man ihn braucht, sondern weil man ihn liebt.
Astrella
Ich höre gerade ein sehr schönes und sehr trauriges irisches Lied.
DAS ist für mich etwas "Göttliches": Die Fähigkeit eines Menschens, mit seiner Begabung und seinem Tun andere Menschen glücklich zu machen. Selbstlos zu sein.
Und jeder trägt sie in sich, diese Fähigkeit.
Und wenn es nur das Zuhören ist, wenn ein einsamer alter Mensch seine Lebensgeschichte erzählt...
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@ Astrella
| Zitat: |
Das ist mir immer noch ein wenig zu diffus.
Sind es Probleme? Probleme kann man lösen.
Oder zumindestens daran arbeiten.
Wenn ich es auf Gott "verschiebe", dann schiebe ich es doch nur aus meinem Verantwortungsbereich raus. Ist das Problem denn damit gelöst?
Kannst Du mir ein Beispiel nennen?
Vielleicht verstehe ich es dann besser. |
Eben das ist der fundamentale Unterschied zwischen der Dualen Religion und der Nicht-Dualen Religion.
Die Duale Religion sieht Gott als getrennt von uns an.
Die Nicht-Duale Religion (Advaita) sieht Gott als unser wahres Sein, somit ist es kein Verschieben aus den Verantwortungsbereich, sondern ein hineintreten in die Göttlichkeit in allem was ist.
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@ Matin
Ich denke auch so, das "Göttliche" ist nicht getrennt von uns.
Aber Du schreibst:
| Zitat: |
Und alles Gott geben heißt:
Wir geben Gott sowohl unser selbstloses Handeln wie auch unser selbstsüchtiges Handeln.
Wir geben Gott sowohl unser selbstloses Denken wie auch unser selbstsüchtiges Denken.
Wir geben Gott sowohl unsere Liebe wie auch unsern Hass.
Wir geben Gott sowohl unsere Sorgen, Nöte und unsere Laster.
Jeder Gedanke, der aufkommt, und den wir nicht haben wollen, übergeben wir Gott.
Jeder positive Gedanke, der aufkommt sehen wir als einen Gedanken, den Gott durch uns denkt. |
Dieses "Wir geben Gott" ist doch eine dualistische Betrachtungsweise,
immerhin klingt es so.
Als wenn Gott etwas Autonomes, von uns Getrenntes ist.
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@Astrella
Da kann ich nur auf meinen anderen Thread mit Gott als möglichen Trugschluß hinweisen....
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@Alwin
Welchen? Den mit Schall und Rauch? Der ist mir zu
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