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@kereng
Das Occamsche Rasiermesser ist "nur" eine Methodik, wie man intelligenterweise mit Hypothesen verfahren soll.
Und auch bei der Teekanne geht es letztendlich nur um die Frage, wie man mit einer Hypothese verfährt: wer die "Beweispflicht" hat. Ob man überhaupt eine hat.
Der Beweis ist schlußendlich das Einzige, was zählt.
Alle möglichen Leute können irgendetwas behaupten.
Aber auch das Aufstellen einer Hypothese unterliegt gewissen Mindestanforderungen.
Gläubige können sagen: 5 von 6 Milliarden Menschen glauben an einen Gott/etwas Göttliches, fühlen ihn/fürchten ihn/lieben ihn: Langt das nicht, um als eine ernstzunehmende Hypothese zu gelten?
Es bewegt sich eben doch in anderen Dimensionen als ein durchgeknallter Teekannengläubiger.
Und deswegen liegt die Beweislast nicht eindeutig und automatisch bei den Kirchen.
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