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@Astrella
Seit wann ist die Ablehnung des Vorhandensein eines Gottes ein Glaube?
Bedeutet Glaube nicht die Annahme des Vorhandenseins eines Zustandes?
Ohne Glauben an einen Gott zu leben, ist für mich nichts anderes als eine Lebenseinstellung. - Könnte ein Gott bewiesen werden, käme ein Glauben an einen Gott nicht mehr in Frage, da das (noch) nicht Verifizierte doch erst einen Glauben möglich macht. Ist etwas verifiziert, gehört es dann nicht zum Tatbestand des Wissens? Inwiefern ich mir dieses Wissen dann zu eigen mache, ist natürlich eine andere Sache.
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Ich brauche keinen naturwissenschaftlichen Beweis, daß mein Partner mich liebt, und selbst solche profane Sachen wie "Die Erde ist rund" ist nur eine Überzeugung von mir, ich nehme an, vor mir haben das schon schlaue Leute bewiesen und denen schenke ich meinen Glauben.
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Wer fordert denn, dass alles beweisbar sein muß. Natürlich glaubt oder zweifelt der mensch an seinen Empfindungen. Gefühl ist Gefühl, das kann ich haben, wie ich damit umgehe, wieder eine andere Sache.
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manche haben spirituelle Erlebnisse gehabt, für sie ist Gott wahr
Aber es ist etwas rein persönliches.
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Da gebe ich dir vollkommen Recht!
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Ein christlicher Mensch ist nicht per Definition ein guter Mensch.
Er unterwirft sich mit seinem Glauben lediglich der christlichen Moral mit deren postulierten Konsequenzen.
Für einen Nichtchristen gelten diese Konsequenzen nicht.
Trotzdem kann er ein ausgeprägtes moralische Gewissen haben.
Dafür bedarf es keines Glaubens. Das sind zwei Paar Schuhe.
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Auch dazu gebe ich Dir meine volle Zustimmung!
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