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Gutes und schlechtes Erleben












Ich habe ein paar Anmerkungen zu dem, was der_ding geschrieben hat:

a) Es gibt keinen Schöpfergott auf den sich Buddhisten beziehen.

b) Ein gutes Leben zu führen ist NICHT der Sinn des Buddhismus. Allerdings ist es natürlich auch nicht verboten, unanständig oder sündhaft .
Ziel des Buddhismus ist es eher, sich Kategorien, wie "gutem" und "schlechtem" Erleben zu entledigen. Ein angenehmeres Erleben (ein "gutes" Leben) bietet aber eine bessere Grundlage, sich mit dem Geist zu beschäftigen, d.h. den Dharma zu praktizieren. Man kann sich einfach besser öffnen, wenn man nicht ständig mit unangenehmen Erlebnisse zu kämpfen hat. Das bedeutet aber nicht, daß wir diese Möglichkeit nicht auch in Krisenzeiten haben! Es ist nur oftmals leichter, wenn man etwas Ruhe und Abstand zu den Dingen hat.
Niemand wird gezwungen gute Eindrücke durch sinnvolles Verhalten zu sammeln. Allerdings stellen die gesammelten Eindrücke den Inhalt unseres Geistes dar. Sie gehen nicht verloren und wir entscheiden durch unser Verhalten über die Art unseres zukünftigen Erlebens.

LG, Alex
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum IV


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