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Ich halte das für ziemlichen Blödsinn. Leider ist es so, dass viele Menschen nicht mal wissen was sie tun. Der Mensch ist sich seiner Handlungen oft nur erst im Nachhinein im klaren. Nerologen können vorher schon sagen, was man im nächsten Moment tun wird, obwohl es demjenigen in dem Moment noch nicht bewusst ist.
Weiter ist es so, dass organische Veränderungen Menschen so verändern, dass sie nicht mehr sie selbst sind. Dies nur so als Anmerkung.
Wenn man aber annimmt, dass ein gerechter Gott hier schon auf Erden straft, müsste man ein System haben, nach dem sich jeder richten kann.
Was ist mit den Kulturen, die genauso Menschen sind wie wir aber ganz andere Sitten haben? Einen anderen Glauben haben? Gelten für sie andere Regeln? Können sie etwas dafür, an das zu glauben, an das sie glauben?
Wenn man dies berücksichtigt ist die Frage ob Gott strafen sollte eigentlich ab absurdum geführt.
Es geht dabei auch um die Definition von Gut und Böse. Böse ist alles was die Gesellschaftliche Ordnung desjenigen bedroht oder persönliches Leid, oder dies eines anderen, zur folge hätte. Desweiteren ist Böse alles was man sich selbst nicht wünscht.
Es ist eine menschliche Definition.
Wir sind es die diese Welt erschaffen ... was wir als Gut oder Böse erachten, was wir als Sünde ansehen. Nicht umsonst Fragt man sich das nicht immer wieder neu, was man hier in diesem Forum eindrucksvoll nachvollziehen kann. Fragen, die die Menschen vor zig Tausenden Jahren beantworten mussten, was sie auf ihre Art und Weise taten, beantworten die Menschen heute auf ihre Art und weise. Weil es keine vorgegebene Antwort, auf des Leben so wie wir es führen wollen, gibt.
Die Religionen und die damit verbundene Ansicht was Sünde sein sollte und was nicht, ist einem Ständigen Wandel über die Zeit unterworfen.
Dies allein ist eigentlich schon ein sehr starkes Indiz dafür, dass es kein Göttliches Gesetz gibt nach dem wir uns richten können.
Wir müssen das leider immer auf das neue für uns beantworten. Leider ist dies für die modernen Zivilgesellschaften ein nicht einfaches Philosophisches Problem. Die Graustufen im menschlichen Leben machen es oft unglaublich schwer für die Allgemeinheit eine angemessene Antwort zu finden. Manchmal ist es sogar leider so, dass man gemeinhin für alle keine Antwort finden kann.
Im richtigen Leben ist es nicht so wie im religösen Kontext in Gut und Göse zu trennen. Ich persönlich finde daher diesen Dualismus für absoluten Unfug da für ein Menschen manchmal nicht zu entscheiden ist was gut oder böse ist. Damit ist für mich der Begriff Sünde für die ich im Jenseits bestraft werde Unfug.
Da Bedeutet jetzt nicht dass ich auf die Straße gehe und jeden über den haufen schieße oder sonstigen Blödsinn veranstalte. Dies wird zudem gerne von religösen Menschen so formuliert, dass die öffentliche Ordnung zusammenbrechen würde, wenn es sowas wie das an was sie glauben nicht geben würde. Aber hier ist es so, das dies nur für die gilt die diesen Glauben für ihr Leben benötigen.
Ja diese Menschen kommen mit der Freiheit des Geistes nicht klar.
Liebe Grüsse
Unien
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