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| Die jüdische Vorstellung von „Hölle“ ist ganz anders als das was man sich im allgemeinen als totes Ende vorstellt – eine ewig schmerzvolle Konsequenz aus einem spirituell bankrotten Leben. Das hebräische Wort „Gehinom“ hat keine genaue deutsche Entsprechung, wird aber in der Regel ungefähr mit „Hölle“ übersetzt. Doch tatsächlich ist Gehinom ein Prozess der Restauration und Heilung, kein permanenter Zustand. Die Seele die in Gehinom eintritt, kann mit einer Person, die eine Therapie aufnimmt, verglichen werden – sich reinigend vom Negativen und sich vorbereitend ihr wahres Selbst anzunehmen. |
Hier kann man weiterlesen: http://www.chabad-baden.de/library/article.asp?AID=510751
was haltet ihr davon?
2.Was ist die Kabbala?
3.Was nutzt sie?
Liebe Grüße
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Hallo Sakon,
das Altjudentum kennt gar keine Hölle.
Zur Zeit Jesu glaubten auch die Saduzäer an kein Leben nach dem Tod.
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Hallo,
"Hölle im Judentum"
"Im Judentum wird die Vorstellung von der Hölle erst greifbar in den apokryphen Schriften, die später nicht in den Tanach aufgenommen wurden, wie beispielsweise im Buch Henoch (entstanden zwischen 130 und 68 v. Chr.). Dort wird der Aufenthaltsort der Verstorbenen mit vier tiefen Hohlräumen beschrieben, von denen drei dunkel sind und einer hell. In den dunklen Räumen wären die Sünder, die helle Abteilung sei für die Gerechten. Die Ungerechten würden von Engeln zu einem Platz gebracht, um für das Gericht vorbereitet zu werden. So heißt es: „Entsprechend der Taten der Bösen werden sie in lodernden Flammen brennen, schlimmer als Feuer“ (100.9). Und „niemand wird ihnen helfen“ (100.4). „Und sei dir bewusst, dass sie [die Engel] eure Seelen in den Sheol [hebr. für Hades] bringen werden und sie [die Seelen] werden Böses erleiden und eine schwere Prüfung durchzustehen haben, in Dunkelheit, Fesseln und brennenden Flammen“ (103.7).
So wandelten sich viele ursprünglich ganz anders belegte Begriffe des Alten Testaments wie Gehenna (21.10) und Sheol zu Begriffen für verschiedene Orte, in denen Menschen mit Feuer gequält wurden, sofern sie sich im Leben etwas zu Schulden kommen ließen. Es wurden drei verschiedene Gruppen unterschieden (22.13): die Gerechten, die Sünder, die noch nicht im Leben bestraft wurden, und die „perfekten Kriminellen“ (die vollständig Bösen). Auch der Geschichtsschreiber Flavius Josephus (37–100 n. Chr.) schreibt in seiner Schilderung des Totenreichs vom Schoß Abrahams und der großen Kluft zwischen den verschiedenen Aufenthaltsräumen. In dieser ebenfalls apokryphen Abrahamslegende wird beschrieben, dass der Erzvater in den Sheol hinabsteigen und die Seelen der Ungerechten zu sich heraufholen dürfe, wenn sie genügend gebüßt und ihre Sünden gesühnt hätten."
Quelle: Wikipedia
"Zur Zeit Jesu glaubten auch die Saduzäer an kein Leben nach dem Tod. "
Das mag wohl sein. Die Pharisäer glaubten aber sehr wohl daran und diese Sekte / Strömung existierte bereits 530 v. Chr. die Sadduzäer erst ab 150 v. Chr. So viel zum Thema Altjudentum bzw. Antikjudentum.
Adios
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"Zur Zeit Jesu glaubten auch die Saduzäer an kein Leben nach dem Tod. "
Das mag wohl sein. Die Pharisäer glaubten aber sehr wohl daran und diese Sekte / Strömung existierte bereits 530 v. Chr. die Sadduzäer erst ab 150 v. Chr. So viel zum Thema Altjudentum bzw. Antikjudentum. |
Hallo, was hat das mit dem Altjudentum zu tun?
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Hallo Flip!
danke für den Text.
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| In dieser ebenfalls apokryphen Abrahamslegende wird beschrieben, dass der Erzvater in den Sheol hinabsteigen und die Seelen der Ungerechten zu sich heraufholen dürfe, wenn sie genügend gebüßt und ihre Sünden gesühnt hätten." |
Das wär mir am liebsten
wieso ist es denn ein Apokryph und nicht in der Heiligen Schrift erhalten?
und nochwas, was ist die Kabbala?
Liebe Grüße und Gottes Segen
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