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| Man kann nur ungläubig sein, denn man es schafft, alle Möglichkeiten welche sich auch ausschließen als gleich wahrscheinlich anzunehmen. |
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Sagen, dass man das tu, ist echt einfach, es aber tatsächlich zu tun ist schwierig, denn ich müsste ja zumindest die notdürftigsten rituellen Handlungen einer jeden Religion mit machen, um meinem partiellen Glauben zumindest formell gerecht zu werden.
So viel Zeit hat kaum jemand für ein Fach, in dem er sich nicht entscheiden kann. |
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Ungläubig zu sein bedeutet nicht für mich, daß ich den Gottesgedanken mehr oder weniger in den Bereich der Wahrscheinlichkeit/Möglichkeit sehe.
Aber dann eine Religion auch praktisch auszuüben ist schon ein Paradox an sich, weil viele Religionen einfach den Anspruch haben, die einzig richtige zu sein. Ich kann nicht als Agostizist katholisch sein und muslimisch und buddhistisch und nebenbei noch an die griechischen Götter glauben und an das fliegende Spaghettimonster.
Als Agnostizistin schließe ich nicht aus, das es einen Gott gibt.
Anzunehmen, daß es soetwas wie ein Gott gibt, (als eine von vielen Möglichkeiten) schließt aber nicht gleichzeitig eine bestimmte Religion mit ein, eher das Gegenteil ist der Fall. Gott ja, Religion nein.
Und ja, Atheist zu sein ist auch eine Glaubenssache. Manche Atheisten sind genauso fanatisch wie manche
Theisten.
Astrella
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