Mein Lebensgefährte und seine Schwiegereltern, HILFE


Hallo Leute,

bin ganz neu hier (24 Jahre und weiblich) und suche Ratschläge.
Mein Lebensgefährte(28 Jahre) und ich sind vor ca. fünf Monaten in meine alte Heimat gezogen, hauptgrund dafür war unser 8 Monate alter Sohn, da ich mir gewünscht habe dass er in der Nähe seiner Großeltern aufwächst. Mein Lebensgefährte fand hier arbeit und los ging es.
Wir wohnen so 12 Kilometer von meinen Eltern weg, da wir lange ohne Familie lebten und uns erst wieder daran gewöhnen mussten.
Mein Lebensgefährte kommt mittlerweile nicht mehr mit Ihnen zurecht, hauptsächlich mit meinem Vater. Er fühlt sich ständig überrumpelt von ihm, denkt die machen alles mit Absicht, sind sehr bestimmend und will sie am liebsten nicht mehr sehen auch wenn er das nicht zugibt, ich merke es.
Jetzt ist es so, dass wir in zwei Wochen auf eine Hochzeit eingeladen sind, die ca. 400 Kilometer weit entfernt ist.
Ich wollte unseren Sohn nicht mitnehmen, da ich sonst nichts von der Hochzeit habe (er geht um spätestens 8 Uhr ins Bett)
Also hab ich meine Eltern gebeten auf ihn aufzupassen, was kein Problem war, nur plötzlich sagten sie dass sie mit ihm nach Österreich fahren(200 km) und da Urlaub machen wollen (von Donnerstag bis Sonntag). Sie haben uns nicht gefragt sondern das einfach bestimmt, wir fühlten uns beide völlig überrumpelt aber trotzdem fand ich es ok. Mein Lebensgefährte aber nicht und schimpfte mich, ich soll sagen sie sollen mit ihm zuhause bleiben und nicht irgendwo hinfahren, das sei zu weit. Ausserdem will er dass sie endlich kapieren dass sie nicht machen können was sie wollen sondern uns zu fragen haben. Und uns nicht behandeln als ob wir noch kleine Kinder sind, schließlich haben wir unser eigenes (hauptgrund). Zuerst wiedersprach ich ihm aber ich kam gegen ihn nicht an, wie so oft. Er überzeugte mich und schließlich sprach ich mit meinen Eltern, mit sehr viel Überwindung. Sie haben es überhaupt nicht verstanden und wollen nicht zuhause bleiben, sie wollen trotzdem nach Österreich fahren aber dann ohne unseren Sohn. Jetzt soll ich ihn mitnehmen, da jetzt beide Seiten auf Stur schalten und beide Seiten sauer sind und ich weiß nicht wie ich handeln soll. Ich steh da jetzt dazwischen und komm mir vor wie ein Zensur. Vielleicht könnt ihr mir eure Meinung dazu schreiben.

Liebe Grüße Steffi82 [/img]
Auch hier merke ich das niemand aufeinander zugeht. Versucht mal ein bisschen ehrlicher miteinander umzugehen. Wenn man dein Kind wirklich liebt, und das sollten die Großeltern und auch de Vater. Dann würde man es selbstlos für das Kind tun. Wenn das deine Eltern nicht einsehen, lieben sie ihr Enkelkind nicht. Da sie ihr eigenes Ego dem Kinde vorschieben. Und das hat das Kind nicht verdient. Ich kann nur sagen, das man das wahre Gesicht eines Menschen in solchen Situationen erkennt. Auch wenn er einem vertraut ist. Selbst wenn es die Eltern sind. Das würde ich den Eltern vorhalten. Auch wenn es schmerzt. Wahrheit muß ab und zu schmerzen.
Sag einfach was du fühlst. Und in was für ein Dilemma du steckst. Sei ehrlich. Nicht nur die Vorwürfe. Dann werden sie es auch verstehen. Aber bitte rede mit ihnen. Es einfach belassen, ist das schlimmste. Denn das basiert einfach nur auf Lüge.